<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080</id><updated>2012-02-13T22:02:13.238+01:00</updated><title type='text'>Life of Cosima</title><subtitle type='html'>Philosophy of life - life of Philosophy</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>124</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5442078143737064504</id><published>2012-02-13T14:43:00.003+01:00</published><updated>2012-02-13T15:06:57.482+01:00</updated><title type='text'>Ohne Worte</title><content type='html'>Das wohl schlimmste für einen schreibenden Menschen ist, wenn ihm die Worte ausgehen. Zwar sind die Worte noch da, lassen sich auch aneinander reihen, aber sie treffen nie, was man eigentlich sagen will. Weil man gar nicht mehr weiss, was man sagen kann. Weil man schon gar nicht mehr weiss, was man denken soll. Weil man nicht mehr weiss, was man fühlen darf. Weil man nicht mehr weiss, was eigentlich ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles dreht &lt;br /&gt;und nichts mehr steht, &lt;br /&gt;man mittendrin &lt;br /&gt;und nirgends geht. &lt;br /&gt;Wenn alle reden, &lt;br /&gt;niemand spricht,&lt;br /&gt;man mittendrin&lt;br /&gt;doch gar nichts hört.&lt;br /&gt;Wenn alle rennen,&lt;br /&gt;niemand hält,&lt;br /&gt;man mittendrin&lt;br /&gt;nicht weiter weiss.&lt;br /&gt;Wenn alle spielen,&lt;br /&gt;nichts mehr gilt,&lt;br /&gt;man mittendrin&lt;br /&gt;und nie mehr traut.&lt;br /&gt;Wenn alles geht&lt;br /&gt;und nichts mehr bleibt,&lt;br /&gt;man mittendrin&lt;br /&gt;verloren ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann sitzt man da und starrt aufs Weiss, früher Blatt, heute Bildschirm. Weiss bleibt weiss. Und es fehlt das Schwarz in filigranen Buchstaben. Es fehlt der Text, der fliessen sollte und nun stockt. Es fehlt der Gedanke, der sich aufschlüsseln lässt und es fehlt die Logik, die ihn in sich stimmig macht. Und wenn er fliesst und endlich steht, liest man ihn durch und findet ihn nichts sagend oder nicht so, dass man ihn sagen kann, weil er etwas sagt, das man gar nicht sagen wollte. Und was man sagen wollte, versteckt sich in den Untiefen des Ichs, teilweise nicht mal gesehen, nur erahnt, nur gefühlt in einer unwahrnehmbaren Schleierhaftigkeit. Und man ringt um Worte, sucht nach Sätzen, sucht nach Sinn in dieser ganzen Sinnlosigkeit und kehrt doch immer wieder zurück zum Weiss, das steht, nicht vergeht, und wenn vergeht, gleich wieder steht, weil das Schwarz vergeht, ausgelöscht wird durch die Delete-Taste (früher Radiergummi oder Abfalleimer). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar könnte man auch schweigen, klar könnte man für sich behalten, was zu sagen nicht möglich scheint. Aber es will ausbrechen, will hinaus, kann nicht bleiben, wo es ist, da dort, wo es ist, es nicht erkennbar ist. Zudem ist Schreiben Lebenssinn und ohne Schreiben, das Leben leerer. Wenn die Buchstaben nicht fliessen, fühlt es sich an, als ob das Leben angehalten wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Worte meine Sprache wären... sang mal einer. Worte sind mehr als Sprache, sie sind in Laut verwandeltes Leben, sie sind tiefster Sinn, denn: Am Anfang war das Wort. Und selbst wenn die Bibel weiter geht und die Kraft noch früher setzt schlussendlich, so war am Anfang doch das Wort. Und alles, was wir angehen, kleiden wir erst - wenn auch nur innerlich - in Worte. Durch diese wird es erfahrbar, verstehbar, annehmbar. Durch Worte können wir uns mitteilen, teilweise auch nur uns selber. Aber das ist der wichtigste Schritt. Denn wenn wir selber verstehen, können wir uns nach aussen wenden und werden verstanden. Vielleicht. Ab und an auch missverstanden. Teilweise verletzen Worte und man möchte sie zurück nehmen. Noch mehr verletzen nicht gesprochene Worte, die nur erahnt sind. Oder Worte, die nur ausgesprochen werden, um zu verletzen. Allerdings haben die immer zwei Stachel - einen gegen den zu verletzenden und einen gegen den Aussprechenden. Worte haben Kraft. Und Macht. Drum sollten sie mit Bedacht gewählt werden - oder auch nicht gewählt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da mir die Worte ausgegangen sind - habe ich nichts mehr zu sagen und hülle mich nun wieder in Schweigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5442078143737064504?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5442078143737064504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5442078143737064504' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5442078143737064504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5442078143737064504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/02/ohne-worte.html' title='Ohne Worte'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5366856296119941613</id><published>2012-02-09T14:15:00.004+01:00</published><updated>2012-02-09T18:04:45.465+01:00</updated><title type='text'>Reine Liebe</title><content type='html'>Heute habe ich aus einem Impuls hinaus die "Worte eines Erwachten" (Zensho W. Kopp) aufgeschlagen, im Denken, dass mir die Stelle, die ich treffe, etwas sagen wird. Ich landete auf Seite 93, Titel: Reine Liebe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die reine Liebe ist die Liebe in der Form der allumfassenden Ganzheit. Sie sucht stets die Aufhebung aller Gegensätze, denn sie strebt zum vollkommenen Einssein. &lt;br /&gt;Reine Liebe bleibt nicht am konditionierten Gefühlsimpuls einer dualistischen Unterscheidung hängen. Es ist nicht die Pseudo-Liebe, die ergreifen und besitzen will, sondern ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;Es ist die LIebe, die sich selbst schenkt und hingibt. So wie die Motte, wenn sie das offene Feuer sieht, sich selbst vergessend in das Feuer hineinfliegt und darin verwandelt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schönes Bild der Liebe, eines, das selten so gelebt wird. Oft wollen wir unter dem Deckmantel der Liebe etwas besitzen, etwas einnehmen. Wir sagen, dass wir lieben und nehmen uns das, was wir durch diese Liebe bekommen. Oft wird die Liebe auch instrumentalisiert, um zu kriegen, was man will. Man denkt, wenn der andere sich geliebt fühlt, erhalte ich, was ich für mich brauche. Das ist eine Form von Selbstliebe, von übersteigerter, die aber nie zum wirklichen Glück führen wird, denn auf dem Unglück anderer baut man kein eigenes Glück auf. Zurück wird irgendwann Leere bleiben. Auch die Liebe, die besitzen will, wird nicht zum Glück führen, denn sie ist voller Angst, voller Zwang, voller Einschränkungen. Man sieht das Glück ständig in Gefahr, klammert sich an das Geliebte, will es halten. Und merkt nicht, dass man es genau so in die Ferne treibt. Die eigenen Ängste werden durch alle Poren durchkommen und die Beziehung durchdringen. Die Gefühle werden nicht mehr frei sein, sondern gezwungen, erzwungen und irgendwann bezwungen. Und zurück bleibt Leere, das Gefühl, verloren zu haben, das Gefühl einer erfüllten Erwartung, wobei es sich wohl eher um eine selbsterfüllende Prophezeihung handelte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Bild der Liebe, das mir immer wieder in den Sinn kommt, findet sich in der Bibel - die wohl schönste Beschreibung davon, was Liebe ist (Korinther 1.13):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe ist geduldig und freundlich.&lt;br /&gt;Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,&lt;br /&gt;sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.&lt;br /&gt;Liebe ist weder verletzend&lt;br /&gt;noch auf sich selbst bedacht,&lt;br /&gt;weder reizbar noch nachtragend.&lt;br /&gt;Sie freut sich nicht am Unrecht,&lt;br /&gt;sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.&lt;br /&gt;Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,&lt;br /&gt;sie hofft alles und hält allem stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;Was bleibt sind:&lt;br /&gt;Glaube, Hoffnung und Liebe.&lt;br /&gt;Die Liebe aber ist das Größte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voraus geht dieser Passage folgender Gedanke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Liebe bin ich nichts.&lt;br /&gt;Selbst wenn ich in allen Sprachen der Welt,&lt;br /&gt;ja mit Engelszungen reden könnte,&lt;br /&gt;aber ich hätte keine Liebe,&lt;br /&gt;so wären alle meine Worte hohl und leer,&lt;br /&gt;ohne jeden Klang,&lt;br /&gt;wie dröhnendes Eisen oder ein dumpfer Paukenschlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe ist unsere Basis, sie trägt, sie macht uns lebendig. Sie gibt mehr, als sie nimmt, sie erwartet aber nichts, wenn sie gibt, da sie von sich selbst aus gibt, im Wissen, dass der, welcher gibt, immer mehr hat am Schluss. Das steht auch im Tao te King, Vers 81:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Berufene häuft keinen Besitz auf.&lt;br /&gt;Je mehr er für andere tut, &lt;br /&gt;desto mehr besitzt er.&lt;br /&gt;Je mehr er anderen gibt,&lt;br /&gt;desto mehr hat er. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Worten der Liebe: Sende Liebe aus und du wirst geliebt werden. Hältst du sie zurück, nimmst nur, wirst du irgendwann einsam sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich vor Urzeiten selber mal poetisch an der Liebe versucht - dies zum Abschluss für heute. Eigentlich wollte ich heute gar nicht über die Liebe nachdenken, ein Griff zu einem Buch kann manchmal Welten öffnen und die Gedanken weiter treiben. So fing ich bei Zensho an, einem Deutschen mit japanischem Gedankengut (ZEN), ging weiter zur Bibel und deren jahrtausende alten Weisheiten und kam schliesslich nach China. Ein Zeichen dafür, dass es universelle und zeitunabhängige Gedanken gibt, Gedanken, die in uns sind, Gefühle, die uns tragen, die jeder in sich trägt und die er eigentlich nur frei lassen sollte, um zu seinem Glück zu finden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe kennt keine Grenzen,&lt;br /&gt;sie stellt keine Bedingungen.&lt;br /&gt;Liebe macht keine Auflagen,&lt;br /&gt;sie wertet nicht.&lt;br /&gt;Liebe kennt keine Vorurteile,&lt;br /&gt;sie verletzt nicht. &lt;br /&gt;Liebe trägt,&lt;br /&gt;wo niemand sonst es tut;&lt;br /&gt;sie unterstützt, &lt;br /&gt;wo Hilfe nötig.&lt;br /&gt;Liebe steht,&lt;br /&gt;wo alle fallen;&lt;br /&gt;sie hält zu einem,&lt;br /&gt;wenn alle weg sind.&lt;br /&gt;Liebe gibt Kraft,&lt;br /&gt;wo deren Ende erreicht ist;&lt;br /&gt;sie gibt nie auf,&lt;br /&gt;auch wenn alles schon verloren scheint.&lt;br /&gt;Liebe ist,&lt;br /&gt;was sie ist,&lt;br /&gt;ohne Schein und ohne Lüge,&lt;br /&gt;sie ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5366856296119941613?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5366856296119941613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5366856296119941613' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5366856296119941613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5366856296119941613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/02/reine-liebe.html' title='Reine Liebe'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7917571595175160810</id><published>2012-02-08T21:58:00.003+01:00</published><updated>2012-02-08T22:20:43.192+01:00</updated><title type='text'>Der Weg ist das Ziel</title><content type='html'>Rilke schrieb ein Gedicht, das ich oft als Motto für das Leben sehe: Ich lebe das Leben in wachsenden Ringen.... den letzten werde ich vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben schreitet immer vorwärts. Wir gehen unseren Weg, haben Träume, Ziele, gehen sie an, fallen zurück, rappeln uns wieder auf, fallen auf die Nase, um wieder hochzukommen und weiter zu gehen. Peter Reber sang mal  im Lied "Stürmischi Zyte" "vo zwe schritt wod hesch vorwärts gmacht, bisch eine fürsi cho u langsam hets dir dämmeret es sig halt im läbe so"... und ja, es scheint oft so: man fällt immer mal wieder auf die Nase. Im Rückblick denkt man oft "Ich hätte es wissen können, ich habe es gar gewusst, aber mir und meinem Wissen nicht getraut. Wieso? Weil wir uns an falsches Wissen hängen. Wir denken, dass das, was wir lernen, was wir logisch folgern, aus dem Hören ableiten, Wissen sei. Aber das ist nur Gelehrsamkeit - im besten Falle. Laotse unterscheidet in seinem Tao te King zwischen Wissen und Gelehrsamkeit - Patanjali tut es in seinen Yogasutras ebenso. Und wir selber denken, zu wissen, wie der Hase läuft. Dabei übergehen wir das wirkliche Wissen ständig. Wir klammern uns an Scheinwissen, ohne zu merken, dass wir eigentlich nichts wissen. Und dieses Klammern ans Wissen erzeugt Leiden, das erst endet, wenn wir an dem Leiden leiden (auch eine Weisheit aus dem Tao te king, die mein Sohn als wenig sinnvoll erachtet - wer kann es ihm verübeln, mutet es doch wie eine doppelte Verneinung an, die schon mathematisch komplex genug ist, sprachlich umso schwieriger). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So oder so, um nicht noch weiter abzuschweifen und am Schluss bei der Quantenphysik zu landen: das Leben gestaltet sich in Rückschritten, die unterm Strich immer Fortschritte mit sich bringen. Und auch wenn wir im ersten Moment enttäuscht sein mögen, es nicht so lief, wie wir es uns erträumten, am Ende schaut was raus. Und wir sind einen Schritt weiter. Selbst wenn wir drei dafür gingen, zwei vorwärts, einen zurück - den einen Schritt nimmt uns niemand mehr. Er mag mit Schmerzen, Leid, Tränen verbunden gewesen sein, aber: er ging nach vorne. Und führte uns auf unserem Weg zum nächsten Ring, den wir versuchen, den wir gehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte es nicht so mit Versuchen. Ich versuche es mal heisst für mich: ich kann es auch gleich lassen. Ich bin ein Mensch der Tat - ich gehe oder gehe nicht. Und wenn ich gehen will, will ich gleich gehen. Morgen gehen dann die andern, dann will ich schon da sein. Ich weiss, dass ich die Leute um mich damit überfahre. Überfordere. Ich bin bei Schritt eins im Geiste schon bei Schritt 8. Und kenne damit das Ziel, wo ich hin will. Die Geduld, die anderen Schritt 2-7 noch gehen zu lassen, ist schwer auszuhalten. Und doch werde ich es wohl lernen müssen. Noch bin cih weit davon entfernt und denke ab und an wieder, besser den Weg alleine gehen, dann gibt es keine Schritte zurück. Die Schritte 2-7 könnte ich ignorieren, ich wäre gleich bei 8 und alles wäre gut. Doch vermutlich wäre das eine Illusion. Wir kriegen wohl im Leben das immer und immer wieder vorgesetzt, das wir noch lernen müssen. Vor 9,5 Jahre kam meine grösste Geduldsprobe auf die Welt. Ein Kind, das die Ruhe in Person ist. Das sich drehen und wenden und nochmals drehen kann und noch immer nicht vom Fleck kam. Für eine Mutter, die Schritte 2-7 auslässt und bei 8 weiter geht eine echte Herausforderung. Wir meistern sie täglich aufs Neue. Und so kamen wohl noch so ein paar Herausforderungen mehr dazu. Yoga war die, welche hilft, es zu tragen. Hinzuschauen. Zu reflektieren. Manchmal einen Schritt zu spät. Aber immerhin. Doch ich bleib ich und das Temperament bleibt. Da hilft kein YOga und wegatmen lässt es sich auch nicht. Die Schritte 2-7 sind einfach zuuuu lang. Aber ich strenge mich an. Das ist der letzte Ring - ich will ihn schaffen, weil: Der Weg ist das Ziel - neben dem Ziel, das ich will. Und da ich es will, gehe ich den Weg. Beständig. Mal leicht, mal ungeduldig, mal fluchend wie Bligg in "Fahr emal", mal schimpfend wie Kate Perry "Fuck you", mal weinend wie Johnny Cash in "Hurt" oder wie Nazareth in "Love hurts" - aber immer im Wissen: den letzten werde ich vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7917571595175160810?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7917571595175160810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7917571595175160810' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7917571595175160810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7917571595175160810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/02/der-weg-ist-das-ziel.html' title='Der Weg ist das Ziel'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6583795662686623599</id><published>2012-02-06T21:55:00.000+01:00</published><updated>2012-02-06T21:56:04.548+01:00</updated><title type='text'>Wer bin ich?</title><content type='html'>Wenn du mich siehst,&lt;br /&gt;siehst du mich,&lt;br /&gt;wie ich bin, was ich bin,&lt;br /&gt;was mich ausmacht,&lt;br /&gt;oder nur, was du sehen willst,&lt;br /&gt;weil es dir gefällt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du mich hörst,&lt;br /&gt;hörst du mich, &lt;br /&gt;was ich sage,&lt;br /&gt;wie ich es meine,&lt;br /&gt;oder nur, &lt;br /&gt;was du hören willst,&lt;br /&gt;weil du erlebt hast,&lt;br /&gt;was dich prägte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du mich fühlst,&lt;br /&gt;fühlst du mich,&lt;br /&gt;wie ich mich anfühle,&lt;br /&gt;wenn ich mich hingebe, &lt;br /&gt;oder fühlst du nur, &lt;br /&gt;was du fühlen möchtest, &lt;br /&gt;weil du dich danach sehnst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du mich willst, &lt;br /&gt;willst du mich,&lt;br /&gt;weil ich bin&lt;br /&gt;wie ich bin,&lt;br /&gt;oder willst du nur das, &lt;br /&gt;was du dir ersehnst,&lt;br /&gt;schon lange wünscht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bin ich für dich,&lt;br /&gt;bin ich ich,&lt;br /&gt;wie ich bin,&lt;br /&gt;weil ich bin, was ich bin,&lt;br /&gt;oder bin ich nur, &lt;br /&gt;was du brauchst,&lt;br /&gt;weil du bist, der du bist?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6583795662686623599?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6583795662686623599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6583795662686623599' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6583795662686623599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6583795662686623599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/02/wer-bin-ich.html' title='Wer bin ich?'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3965355612278669880</id><published>2012-02-06T15:36:00.004+01:00</published><updated>2012-02-06T19:22:04.605+01:00</updated><title type='text'>Wenn Dinge weh tun...</title><content type='html'>Wenn in Nachbars Garten die Rosen immer schöner blühen als im eigenen, wenn der mehr Freunde hat als man selber, etwas besser kann als man es selber kann und gerne könnte, dann beginnt ganz tief drin leise Neid zu nagen, wird immer lauter und lauter, bis er schliesslich schreit und tobt. Man fühlt sich schlecht, sieht den Nachbarn mit immer zugeknifferen Augen an, fragt sich, wie der nur das alles verdient hat und wieso nicht man selber. Man hadert mit der Ungerechtigkeit der Welt, und denkt sich: dem zeige ich's. Man sucht Punkte, wo man ihn treffen kann, findet sicher das eine oder andere, das man ihm andichten kann, schaut, wo man ihm eine Grube gräbt und fühlt sich gleich etwas besser, wenn die Grube steht und der Nachbar fällt. Kurzfristig. Und dann? Die Rosen des Nachbars werden immer noch höher sein. Und wenn nicht die, dann die eines andern Nachbarn. Und so viele Gruben kann man gar nicht graben, dass alle Rosengartenbesitzer reinpassen. Am Schluss bleibt das schlechte Gefühl des Neids, das nagt und nagt und in einem selber Gruben gräbt. Und es bleibt eine Verbitterung. Und ich denke mal, so wirklich glücklich und offen und liebenswürdig wird man in so einem Zustand nicht mehr wirken. Vielleicht finden sich noch ein paar gleichgesinnte Rosengartenbesitzerindiegrubewerfer, so dass man gemeinsam über den Undank der Welt lästern kann. Tief drin wird die Grube tiefer und eine Leere kommt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bringt Neid? Und wieso fühlt man ihn? Wieso gönnt man dem anderen seinen Erfolg nicht und sieht mit Stolz auf sein eigenes Leben, im Wissen, dass man nicht alles haben und können kann, aber selber auch gut ist? Und: wieso treibt einen der Neid so weit, andere verletzen zu wollen? Wieso fühlt man ein Hochgefühl, wenn der andere leidet? Und ja, es tut weh, wenn man aus heiterem Himmel getroffen wird vom Neid eines anderen, von der Intrige eines anderen. Die Frage ist natürlich auch: wieso trifft es? Man weiss ja, dass der andere eigentlich selber leidet. Und drum schiesst. Man weiss, dass der andere eigentlich Mitgefühl bräuchte, statt dass ich mich über ihn ärgere. Denn der Ärger nagt an mir und hilft niemandem. Und doch: ja, es tut weh. Es ist unfair. Und es ist vom Herzen her gesehen unverständlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dieses Wochenende gelernt, dass die Welt voller Güte ist, alles gut ist (as tantrisch-yogisch philosophischer Sicht). Nun kann man sagen, nein, das stimmt nicht, es gibt viel Leid auf der Welt, ich habe davon auch einiges erlebt. Aber oft erwächst aus Schlechtem Gutes. Seien es Einsichten, Erfahrungen, Denkanstösse, Wegänderungen, die zu etwas anderem, Guten führen. Oder man sieht klarer, auf wen man zählen kann, auf wen besser nicht. Man kriegt Zuspruch und vielleicht auch Hilfe, wenn man in Not ist. Und all das rückt die Welt wieder in die richtige Position, Freude kommt auf und die Sonne steigt wieder im Herzen. Und so wird aus etwas, das zuerst Leiden brachte, plötzlich etwas Glück bringendes. Das ist der Kreislauf des Lebens: halten kann man nichts, alles hat Kehrseiten, alles geht zu Ende, aber es entsteht Neues. Nach einer Trennung kann eine neue Liebe folgen, die so ist, wie man sie sich wünschte. Nach einer Enttäuschung ist der Schleier weg, man ist wirklich ent - täuscht und sieht klar und kann das Leben mit dieser Klarheit angehen. Und in der Not kommt plötzlich Hilfe, oft aus unerwarteter Ecke. Und man steht irgendwann da und denkt sich: es ist gut, wie es ist. Und dann steigt Dankbarkeit auf. Auch für die nicht so schönen Dinge im Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robert Betz nannte die Hürden schaffenden Menschen im Leben Arschengel. Das sind die Engel im Leben, die einem das Leben schwer machen, aber in dieser Rolle etwas bewegen - hin zum Guten. Ich danke an dieser Stelle allen Arschengeln in nahen und fernen Zeiten - von Herzen. :) Und ich danke all den guten und lieben Engeln in meinem Leben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3965355612278669880?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3965355612278669880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3965355612278669880' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3965355612278669880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3965355612278669880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/02/wenn-dinge-weh-tun.html' title='Wenn Dinge weh tun...'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2846751394037694866</id><published>2012-02-02T22:04:00.003+01:00</published><updated>2012-02-02T22:21:46.845+01:00</updated><title type='text'>Niemand tut es, alle machen mit</title><content type='html'>Kürzlich in einem Elternforum kam es zur Frage, wie oft und wie lange kleine Kinder anderer Mütter fernsähen. Die Antworten kamen wie aus einem Munde: Kaum bis nie. Wenn, dann höchstens kurz und das auch nur alle Schaltjahre mal. Ich frage mich, wieso es ein so ausgedehntes Kleinkinderprogramm im Fernsehen gibt, wenn niemand das schaut. Oder schauen die Eltern heimlich Teletubbies, während die Kinderchen sich mit Holzklötzchen und Holzpuppen die Zeit vertreiben? Ich fragte mich dann, wo in der Realität all diese Vorzeigemütter versteckt sind, denn in der freien Wildbahn sind mir diese ach so pädagogisch wertvollen Mütter nie untergekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ja den starken Verdacht, dass diese Mütter die Frauen der Männer sind, die nie Blick lesen und auch noch nie einen Playboy in der Hand hatten. Die beiden Medien werden ja auch nie gekauft, haben aber reissenden Umsatz. Die Welt ist verrückt. Ich frage mich, wie die Konzerne das machen, dass die nicht reihenweise Konkurs anmelden müssen mit all ihren nicht berücksichtigten Produkten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder - ich trau es mich fast nicht zu sagen: sollte das vielleicht doch nicht die ganze Wahrheit sein und die Kinder sitzen doch vor dem TV? Und sollten vielleicht all die NZZ-Leser unter dem Deckmantel der NZZ-Frontseite etwa den Blick versteckt haben? Und wo hält sich wohl der Playboy versteckt? Im Schutzumschlag von "Schöner Wohnen"? Oder "Leichte Küche frisch gekocht"? Sollte es wirklich sein, dass Menschen sich so darstellen, wie sie sich gerne sähen? Arte schauend, über Quantenphysik und Epikuräer diskutierend statt über das Wetter und die nächste WM? Und: was bringt das den Menschen, die das (hypothetischer Weise, das ist ja alles blosse Theorie und nie nie nie nie nie nie Realität) so täten? Sind sie mehr Wert? Für wen? Die andern? Sich selber? Sich selber ja kaum, denn sie wissen ja (sorry, wüssten) um die Lüge. Sie wüssten, dass alles nur eine Vertuschung von Tatsachen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir an, sie lügen sich ein in ihren Augen ehrwürdigeres Ich zusammen: Wieso schämen sie sich für ihr eigenes? Was lässt sie denken, nicht geliebt, nicht geachtet zu werden, wenn sie zu sich stünden? Eigentlich traurig, wenn man sich selber als nicht Wert genug achtet, sich nicht so geben kann und zu geben traut, wie man wirklich ist, mit all seinen Seiten, Facetten, Schwächen und Stärken. Sie sind es doch, die den Menschen ausmachen, ihn zu dem machen, was er ist, wie er ist. Und die erst offen legen, mit wem man es zu tun hat. Wen soll man lieben, wenn nicht den wirklichen Menschen? Ein Bild? Und was, wenn die Farbe abblättert? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drum stehe ich dazu, ich höre nie nie nie Schlager, nie nie nie Schnulzen, ich höre Rammstein, Wagner und Stan Getz. Immer. Lese nur Goethe und habe noch nie den Blick Online gelesen. Nein, Pfui. Ich schaue nur hochstehende B-Movies und lache eigentlich selten, es gibt keine philosophisch hochstehenden Witze und alles drunter geht gar nicht. Und nun liebt mich. Nun müsst ihr mich lieben, denn ich bin doch nun gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist ja alles auch ganz anders und ich liebe alles, was das Herz zum Schmelzen bringt, seien es rührende Komödien, dazu passende Musiktitel, die - ich lernte es vor Kurzen - alle gleich anfangen, lese täglich meinen Blick und fühle mich pudelwohl. Also ich liebe mich so.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2846751394037694866?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2846751394037694866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2846751394037694866' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2846751394037694866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2846751394037694866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/02/niemand-tut-es-alle-machen-mit.html' title='Niemand tut es, alle machen mit'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4404272483568265982</id><published>2012-01-30T16:56:00.003+01:00</published><updated>2012-01-30T17:51:07.862+01:00</updated><title type='text'>Wo sind meine Grenzen?</title><content type='html'>Als ich noch relativ frisch auf meinem Yogaweg war, musste ich feststellen, dass ich trotz einer sehr grossen Beweglichkeit Dinge nicht so hinkriegte, wie ich sie gerne gehabt hätte. Mein Rücken war das grösste Sorgenkind, durch eine leicht verschobene Wirbelsäule und heraustretende Lendenwirbel entsprach er nicht dem Rücken, den ich in den Stellungen gerne gehabt hätte. Während ich schon damals in der Theorie lernte, die Grenzen des Körpers zu achten, sich nicht gewaltsam in Stellungen zu quälen, den Körper zu schonen und gesund zu halten, habe ich in der Praxis alles ignoriert und gedrückt und gepresst, um ja diesen Rücken grad zu kriegen. Das ging auf Kosten des Muskelansatzes des Hinteren Oberschenkelmuskels (Hamstring), der sich entzündete - und nie mehr ganz heilte. Mein Bein ist seit da meine Erinnerung an eine schmerzhafte und nachhaltige Lehre - im Körperbereich. Ich erlebe diesen Ehrgeiz leider oft im Yogaraum, versuche dagegen anzureden. Der Leistungsdruck ist allerdings tief in den Köpfen verankert, es braucht Zeit, durch diese dichten Wolken durchzudringen und ich hoffe stets inständig, dass niemand die schmerzhafte Lehre mitnimmt nach Hause, die ich selber auf mich nehmen musste, um es zu erkennen. (Und erkannt zu haben hilft nicht immer, immun zu sein)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grenzen gibt es aber nicht nur im Körper, sie sind auch im übrigen Leben allgegenwärtig: man stösst an die Grnezen der Kraft, wenn man sich zu viel auflädt, nicht auch mal nein sagen kann, man stösst an die Grenzen der Nerven, wenn kleine Kinder nie gehorchen wollen, nur herausfordern (tut meiner natürlich nie) und auch sonst igrnoriert man die eigenen Grenzen gerne mal, geht darüber hinweg und kriegt meist auf irgend einer Ebene die Rechnung dafür. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grenzen sind wichtig. Sie sind Zeichen unseres Körpers und unseres Geistes: Bis hier hin und nicht weiter. Diese Grenzen sind variabel. Was heute geht, kann morgen nicht gehen. Und so wie ich mich heute über die erweiterten Grenzen freuen kann, sollte ich morgen die engeren Grenzen respektieren und mich danach verhalten. Der Mensch ist keine Maschine, die immer höher, schneller, besser sein muss, ungeachtet der Tagesform. Er ist kein Roboter, der auf eine spezielle Leistung gepolt ist, die er dann immer erreichen muss und kann. Komischerweise gelingt es uns leichter, zu akzeptieren, wenn wir mal weitere Grenzen haben als wenn sie enger sind. Wir fühlen uns in unserem Selbstwert besser, wenn wir mehr leisten, als wir schon einmal leisteten. Leistungserhalt ist immerhin noch gut, Abnahme wird bekämpft und nagt am Selbstwert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ICH wirklich weniger wert, nur weil ich heute eine Stellung schaffe, morgen nicht? Bin ich wirklich mehr wert, wenn ich die Agenda voll habe, verplant bin, mehr schaffe, als eigentlich rein geht? Und wieso habe ich das Gefühl? Wieso identifiziere ich mich so sehr mit dem, was ich erreiche, statt zu sehen, wer ich bin? "Wer" will das erreichen? Wirklich ich? Und wo mangelt es einem, wenn man diese Bestätigung sucht im aussen, sie braucht, um an den eigenen Wert zu glauben? Ich sage damit nicht, dass man keine Ziele haben soll, nicht an seine Grenzen gehen wollen soll. Im Gegenteil: man soll seine Grenzen suchen, ausloten, hinhören, wo sie sind. Man kann mit diesen Grenzen spielen, schauen, was geht, was möglich ist, aber auch eingestehen, wo es nicht möglich ist, wo die Grenze gesetzt ist und so stehen bleiben muss. Weil man heute an der Stelle steht, wo man ist. Und morgen ist ein anderer Tag, wer weiss, vielleicht geht es besser. Dabei ist nie wichtig, wo der Nachbar seine Grenze hat, wie tief er in eine Stellung kommt, wie viel er unternimmt, macht, kann. Wichtig sind wir selber und unsere eigenen Grenzen. Es ist nicht der Nachbar, der nachher leidet, wenn die eigenen Grenzen überschritten sind, das sind wir selber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem wir selber auf uns und unsere Grenzen achten, zeigen wir uns selber, dass wir es wert sind, achtsam behandelt zu werden. Wenn wir ständig unachtsam mit uns umgehen, sprechen wir uns unseren Wert ab. Wie wollen wir von anderen dann erwarten, dass sie uns als wertvoll sehen und behandeln? Unser Wert kommt von uns selber. Nur wir können ihn uns selber zugestehen. Und indem wir uns als liebenswert erachten und liebevoll mit uns umgehen, werden auch die anderen Menschen uns so sehen und behandeln. Sei es dir wert!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4404272483568265982?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4404272483568265982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4404272483568265982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4404272483568265982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4404272483568265982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/wo-sind-meine-grenzen.html' title='Wo sind meine Grenzen?'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7780023557634801509</id><published>2012-01-28T14:00:00.003+01:00</published><updated>2012-01-28T14:08:18.632+01:00</updated><title type='text'>Alles ist möglich - Teil 2</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-mt_2bv39L5A/TyPxyw2HpxI/AAAAAAAAAT0/WFmlw0NNBZ4/s1600/Yoga"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 239px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-mt_2bv39L5A/TyPxyw2HpxI/AAAAAAAAAT0/WFmlw0NNBZ4/s320/Yoga" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5702667407588828946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der letzten Zeit bin ich oft dem Satz "Man kann alles erreichen, wenn man es will" begegnet. Ich habe - noch immer - meine Zweifel, selbst wenn ich auch der Meinung bin, dass man mehr erreichen kann, als man sich oft zutraut. Zwischen alles und mehr liegt aber in meinen Augen ein grosser Unterschied und der Faktor Zeit spielt auch noch eine Rolle: Vieles ist möglich, aber nicht zu jeder Zeit. Und oft möchte man etwas jetzt, was jetzt eben gerade nicht möglich ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen wir aber davon aus, dass alles - wirklich alles - möglich ist, dann müsste jeder den Spagat können. Zack - runter... Jetzt ist das wohl wenigen möglich. Aber lassen wir die Zeit im Spiel, man darf sich dahin üben. Klar kann man nun sagen, nicht jeder will den Spagat können, legitim, wozu auch. Nur: Grundsätzlich müsste es ja - wenn alle alles erreichen können - möglich sein, ihn zu schaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann ihn - offensichtlich. Was ich nicht kann und gerne könnte, ist der Handstand... ich werde mit üben beginnen, wenn ich jeden, der mir weismachen will, dass ALLES möglich ist, im Spagat sehe :) Wobei ich beim Handstand glaube, dass ich ihn hinkriegen kann... irgendwie. Beim Spagat sehe ich da grössere Schwierigkeiten, aber ich bin ja eh der Zweifler bei "alles ist möglich".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7780023557634801509?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7780023557634801509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7780023557634801509' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7780023557634801509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7780023557634801509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/alles-ist-moglich-teil-2.html' title='Alles ist möglich - Teil 2'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-mt_2bv39L5A/TyPxyw2HpxI/AAAAAAAAAT0/WFmlw0NNBZ4/s72-c/Yoga' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6783536940406972605</id><published>2012-01-27T07:48:00.003+01:00</published><updated>2012-01-28T11:50:10.637+01:00</updated><title type='text'>Alles ist möglich</title><content type='html'>In letzter Zeit stolpere ich oft über selbsternannte Alleskönner, die eine Welt propagieren, in der alles möglich ist, wenn man sich nur traut. Alle, die nicht alles als möglich erachten, sind nur noch nicht aufgewacht, verstecken sich noch in Scheinargumenten, sind nicht cool, sondern verklemmt, verstockt und überhaupt: im Irrtum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will die Welt, was kostet sie - das war es früher, heute kostet sie nicht mal mehr, man muss sie nur noch nehmen. Argumente dagegen werden mit hochgezogenen Augen quittiert: Wie kann man nur so begriffsstutzig sein? Trau dich. Nimm alles, was du willst. Jetzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin skeptisch. Und irgendwie ist mir diese Haltung zuwider. Sind das nun meine Widerstände? Will ich nicht glücklich sein? Trau ich mich nicht und suche drum Argumente? Hätte ich die ganz grosse Chance auf Glück und verspiele sie, weil ich eben nicht an das "alles ist möglich, man muss es sich nur nehmen" glaube? Wieso lösen diese ewig strahlenden, ewig positiv schreibenden Menschen so viel Argwohn in mir aus? Weil sie meiner Weltsicht entgegensprechen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke auch, dass viel möglich ist. Auch ich denke, dass Energie Energie folgt und wenn ich etwas will und daran glaube, es sicher auch mit guten Energien gesegnet ist. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob wirklich alles möglich ist. Bei vielem spielen zu viele Faktoren eine Rolle, als dass es immer auf die Weise enden kann, die man sich gerne wünschen würde. Gäbe es sonst so viele Scheidungen? Niemand glaubt am Anfang, da zu landen, niemand wünscht es sich. Und doch steuern so viele in diese Schiene. Und die meisten dieser Allesmöglichwelt sind sinnigerweise Single. Natürlich aus vollster Überzeugung und unendlich glücklich damit. Das möchte ich nie nie nie in Frage stellen. Nur kommt so ein weig das Gefühl auf, als ob das Allesistmöglich ein Mantel ist dafür, zuzudecken, dass eben nicht alles ganz so toll ist. Aber weil man schon alleine ist, kann man auch gleich die alleinseligmachende Welt für sich propagieren. Das ist doch der Vorteil des Alleineseins: Man kann, wie man will. Man kann, ohne Rücksicht nehmen zu müssen. Einfach ich - und wie ich will - und was ich will - und wann ich will. Wäre da noch wer, wäre vielleicht nicht mehr alles genau so möglich. Man müsste vielleicht auch Rücksicht nehmen. Aber das wäre ja  öde. Wo bliebe da die Glücksspirale? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf alle Fälle oute ich mich in solchen Kreisen immer als Spassbremse und frage mich langsam: Wieso tue ich mir das überhaupt an? Wieso habe ich das Gefühl, solchen Menschen meine Meinung sagen zu wollen? Weil ich schlecht einfach auf den Mund sitzen kann, wenn sich in mir Widerspruch regt? Aber bringt es was? Das sind wohl die Tücken des Internet - man trifft auf Menschen, mit denen man im realen Leben nie könnte und liest dann Argumente, die man nicht teilt. Aus der realen Welt ist man gewohnt, Stellung zu beziehen, weil der Mensch im Diskurs wächst. Bei so divergierenden Welten ist das allerdings kein Wachsen mehr, sondern nur noch Treten an Ort - für alle Beteiligten. Schön wäre bei allem Allesistmöglich etwas mehr Toleranz für andere Weltsichten. Aber das scheint dann nicht möglich - da die eigene als die richtige Sicht gesehen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6783536940406972605?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6783536940406972605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6783536940406972605' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6783536940406972605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6783536940406972605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/alles-ist-moglich.html' title='Alles ist möglich'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2089113363997500702</id><published>2012-01-26T14:42:00.002+01:00</published><updated>2012-01-26T14:54:21.434+01:00</updated><title type='text'>Egoismus oder wenn Seelen brechen</title><content type='html'>Cosima fragt sich, wieso Menschen sich selten überlegen, was sie anderen zufügen mit ihrem Verhalten. Sie fragt sich weiter, wieso sich meist jeder selber der nächste ist und ungeachtet der Konsequenzen mit andern Menschen umspringt, grad wie es ihm passt. Menscheseelen sind verletzlich, aber wenn dann eine leidet, ist sie selber schuld, weil zu sensibel für diese Welt. Und die, welche zerbrechen an der Welt, sind die Kranken, auf denen man dann wegen ihres Krankseins rumtrampelt, während die Egoisten munter ihres Weges gehen und weiter Menschenseelen mit Füssen treten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das die Welt, die wir haben wollen? Oder spricht der Winterblues aus mir? Oder ist der Mensch - wie Hobbes schon sagte - von Natur böse und gemein? Das hätte ja schon Gott in Genesis 6.5 gesehen, als er feststellte, dass die Bosheit des Menschen gross sei. Vielleicht geht im Dezember die Welt nicht ganz unter, sondern eine Flut schwemmt alle weg - um dann mit einer neuen Arche etwas Neues entstehen zu lassen? Ob das dann besser ist? Wie man sieht, kam es nicht besser...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder gäbe es einen Ausweg? Wie könnte er aussehen, so dass er realisistisch ist?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2089113363997500702?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2089113363997500702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2089113363997500702' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2089113363997500702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2089113363997500702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/egoismus-oder-wenn-seelen-brechen.html' title='Egoismus oder wenn Seelen brechen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4790207127996807134</id><published>2012-01-26T00:04:00.003+01:00</published><updated>2012-01-26T00:21:43.696+01:00</updated><title type='text'>Wie einer wird was einer ist</title><content type='html'>Wie werden wir zu dem, was wir sind? Durch das Leben selber? Man sagt, das Leben sei der beste Lehrer. Wenn man genau hinschaut, sind es meist die negativen Erlebnisse, die, welche weh tun, welche einen hart herausfordern, die einen auch mal auf den Boden werfen, welche einen weiter bringen. Wenn wir nämlich erst mal liegen, sehen wir zurück und schauen, wo wir gefallen sind. Wir schauen, was wir getan haben, um zu fallen, was uns passiert ist, wie wir hätten den Fall vermeiden können und was wir in Zukunft anders machen können. Das heisst nicht, dass wir dann nie mehr fallen, aber wir haben das nächste Mal ein Aha-Erlebnis beim Fallen und vielleicht sogar ein Déja-Vu-Erlebnis. Been there, done that. Let's do it again. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Fehlern soll man lernen, heisst es. Was aber, wenn man ohne einen Fehler zu machen, fiel? Was, wenn man über ein falsches Spiel des andern stolperte, über zu grosses Vertrauen von einem selber oder zu viel Glauben an das Gute im Menschen? Ist das so falsch? In der heutigen Zeit vielleicht schon. Vielleicht zu allen Zeiten. Aber ist es als Menschenart falsch, das Gute im Menschen zu sehen und daran zu glauben, dass Menschen gut und ehrlich sind? Wohl kaum. Und doch fällt man damit bisweilen auf die Nase. Und wenn man dann zurück schaut, merkt man, dass man es insgeheim schon vorher wusste. Man sieht, dass man schon lange durchschaut hatte, was eigentlich ist, doch über dieses innere Gefühl hinweg ging. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was also hat man aus dem Leben gelernt, wenn man immer in dieselben Fallen tappt? Trotzdem viel über sich selber. Und manche Fallen lernt man mit der Zeit zu umgehen, andere schnappen öfter zu. So oder so ist das Leben ein stetiges Vorwärts, das mit jedem Schritt ein paar Erkenntnisse mehr in den Rucksack packt, so dass sich dieser immer mehr füllt. Und aufgrund dieser Erkenntnisse stellt man Weichen, schlägt man Wege ein, setzt man sich Ziele und geht den Weg, der einem gangbar erscheint. Und immer wieder gibt es Momente, in denen man denkt: so wie ich bin, bin ich gut, das Leben, das ich führe, ist ein gutes Leben. Der Weg dahin war immer genau der Weg, den man ging. Also seien wir dankbar für alle Lehren, die wir zogen, für alles, was wir mitnahmen auf unserem Weg, denn all das führte uns dahin, wo wir heute stehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird auf dem weiteren Weg noch manche neue Lehre geben, auf manche würden wir wohl gerne verzichten, hätten den Weg gerne eben und freudig, voller Sonne und Blumen am Wegesrand. Und doch gehören auch Steine auf einen Weg, wird es auch mal Wolken geben, Gewitter gar. Sie alle machen den Weg lebendig, machen ihn zur Herausforderung und lassen uns an einen neuen Punkt gelangen, wo wir wieder sehen: es ist gut, wie es ist und ich bin genau hier, wo ich sein soll. Weil ich den Weg ging, mit allen Facetten, mit allem, was auf einen Weg gehört.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4790207127996807134?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4790207127996807134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4790207127996807134' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4790207127996807134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4790207127996807134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/wie-einer-wird-was-einer-ist.html' title='Wie einer wird was einer ist'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-9124738720218264631</id><published>2012-01-25T07:25:00.002+01:00</published><updated>2012-01-25T07:33:47.885+01:00</updated><title type='text'>Auf der Suche</title><content type='html'>Zenshos Gedanken für heute: "Du suchst und suchst und weisst nicht, wonach du suchst. Du erkennst nicht, dass das, was du suchst, der eigentliche, allerinnerste Antrieb deines Suchens selbst ist. Es ist dein wahres Selbst, das überlagert ist von der Wahnvorstellung eines Ego mit seiner erlebten Welt. So ist jedes Suchen im Äusseren eine durch dein Nichtwissen bedingte Fehlinterpretation dessen, was du wirklich suchst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;______&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oft denken wir, dass wir zufrieden sind, wenn wir nur etwas bestimmtes erreichen oder haben. Die Objekte der Zufriedenheit sind vielfältig:&lt;br /&gt;"Wenn ich nur endlich abgenommen habe, werde ich glücklich sein."&lt;br /&gt;"Wenn ich meinen Traummann gefunden habe, bin ich zufrieden."&lt;br /&gt;"Wenn ich endlich einen Job habe, bin ich zufrieden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste könnte unendlich erweitert werden. Schaut man aber zu den Menschen, die schlank sind, die einen Job jaben, die einen Traummann haben (oder etwas, das danach aussieht :) ), so sind sie selten einfach nur zufrieden oder glücklich, sie suchen wieder etwas anderes. Angekommen in der Zufriedenheit ist niemand durch diese äusseren Dinge. Sie verschaffen zwar eine kurze Befriedigung, auch ab und an ein Glücksgefühl, wenn man ganz bewusst hinschaut auch ein Gefühl der Dankbarkeit. Anhaltend zufrieden ist man aber nicht durch sie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso suchen wir also im Aussen nach der Zufriedenheit, wenn wir eigentlich wissen, dass sie da nicht zu finden ist? Die Antwort liegt auf der Hand: da schaffen wir es einfacher, ein wenigstens vorübergehendes Geüfhl davon zu erhaschen, wie es wäre, wenn wir zufrieden sind. Es ist eine Befriedigung, die zwar nicht anhält, aber im Moment des Seins gut tut, schön ist, erstrebenswert ist. Und weil es so schön ist, streben wir immer wieder danach, es zu verwirklichen, indem wir im Aussen weiter suchen, neue Punkte anstreben, die uns dieses Gefühl verschaffen. Und indem wir in diesem Aussen verhaftet sind, vernachlässigen wir das, was der eigentliche Ort der Zufriedenheit wäre, unser Inneres. Da ist alles bereits vorhanden, das wir im Aussen suchen. Nur in uns drin werden wir den Grund für Glück und Zufriedenheit finden, alles ist schon da. Wir müssen es nicht suchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das zu sehen, müssten wir uns aber ganz auf uns besinnen und in uns selber hineinhören. Das macht manchmal Angst, weil man nicht weiss, was man findet und weil man im Laufe der Zeit so weit von sich selber weggerannt ist. Zudem klingt es auch unvorstellbar und irgendwie komisch: In dir liegt das Glück, es ist schon da. Wieso spüre ich es denn nicht? Wie soll das gehen? Erklären kann man es schlecht, es gibt Ansätze, die eine Ahnung geben, aber gehen muss den Weg jeder selber. Nur ein selber erfahrener Weg ist einer, der etwas zwigt, Buchwissen hilft da nicht. Ein erster Anfang ist geschaffen, wenn man sich bewusst ist, dass man selber alles in sich trägt, man selber in seinem Sein schon alles hat und nichts mehr suchen oder erreichen muss, sondern ganz bei sich bleiben. Das hat nichts mit Egoismus oder Egozentrismus zu tun, sondern mit dem Bewusstsein für das eigene Sein als Teil das allumfassenden grossen Seins. Indem wir uns als Teil wahrnehmen eines Ganzen, werden wir lernen, dass es gar nichts geben KANN, das wir noch haben müssen, um glücklich zu sein, wir sind schon ganz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-9124738720218264631?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/9124738720218264631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=9124738720218264631' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9124738720218264631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9124738720218264631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/auf-der-suche.html' title='Auf der Suche'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2904346613519275765</id><published>2012-01-23T11:53:00.003+01:00</published><updated>2012-01-23T12:16:11.290+01:00</updated><title type='text'>Frühstück at Cosima's</title><content type='html'>Mutter Cosima liest beim Frühstückstisch dem Filius aus Zenshos Worten eines Erwachten vor über die geistige Verblendung: "In Wahrheit nimmst du aber nur scheinbar mit den Sinnesorganen etwas Äusseres wahr, denn Raum ist nichts weiter als Projektion des Bewusstseins." - Kindchen hält inne, schaut sein Honigbrot an, sagt: "Das stimmt nicht, das Brot gibt es.", beisst genussvoll rein und schaut mich triumphierend an beim Kauen. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;___&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sehr ich Zenshos Worte teile im Sinn, so wenig konnte ich dem Kind widersprechen. Wenn wir etwas sehen, lässt sich sagen, es kann die Färbung unserer Augen sein. Schon Kant sagte: Wenn du etwas Grünes siehst, weisst du nicht, ob es wirklich grün ist oder dein Auge eine grüne Glasscheibe. Wenn wir etwas hören, könnten wir es auch nur in der Vorstellung hören. Die Schallwellen sind leichter als nur vorgestellt zu denken als etwas, was wir fühlen. Dasselbe gilt bei Reflexen, Sinnesreizen wie Speichel (Pavlov) und ähnlichem. Aber wie steht es beim Berühren? Das erscheint uns irgendwie wirklicher als das Gefühlte, Gehörte, Gesehene. Was die Hände spüren, das ist unumstösslicher wahr als alles andere. Wieso geben wir dem Tastsinn die Oberhand über die anderen Sinne? Wieso ist er wahrer als jeder andere?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles Energie ist, alles nur der eine Geist, wir alle eines sind und  alles nur Energie ist, die in verschiedener Materialisierung auftritt, sei es als Schallwellen, sei es als Rauch, Flüssigkeit oder noch dichter als Körper - dann ist alles Energie in Bewegung und damit gleich wahr. Die Frage ist aber: wo findet die Materialisierung statt? Nur in unserem Geist/Bewusstsein oder eben doch ausserhalb? Und wenn nur im Bewusst sein, läge dann, dass wir alle dasselbe sehen (oder zu sehen glauben, denn wissen, was der andere sieht, tun wir nich), daran, dass wir alle eins sind und darum dem gleichen Bewusstsein verbunden? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so könnte ich nun weiter zerpflücken und tiefer gehen und jedes einzelne Wort erneut auf die Goldwaage legen, um am Schluss am selben Punkt anzulangen: Die Welt ist der Spiegel unseres Bewusstseins. Erklären kann man es nicht, man muss es fühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand sagte, es sei leicht. Ab Morgen lesen Filius und ich die Hatha Yoga Pradipika - und ich bin gespannt auf unsere Gespräche.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2904346613519275765?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2904346613519275765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2904346613519275765' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2904346613519275765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2904346613519275765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/fruhstuck-at-cosimas.html' title='Frühstück at Cosima&apos;s'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4643135580717611018</id><published>2012-01-22T12:50:00.003+01:00</published><updated>2012-01-22T13:04:00.623+01:00</updated><title type='text'>Gespräch der Zwillinge</title><content type='html'>Kürzlich las ich eine Geschichte, die mich berührte. Hier die freie Nacherzählung der Geschichte von Henry Nouwen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch der Mutter.&lt;br /&gt;„Sag’ mal, glaubst Du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.&lt;br /&gt;„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden für das, was draußen kommen wird, vorbereitet“, antwortet der andere Zwilling.&lt;br /&gt;„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“&lt;br /&gt;„So ganz weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“&lt;br /&gt;„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“&lt;br /&gt;„Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“&lt;br /&gt;„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, Punktum.“&lt;br /&gt;„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“&lt;br /&gt;„Mutter???? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“&lt;br /&gt;„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“&lt;br /&gt;„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“&lt;br /&gt;„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;__________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die hergebrachten Vorstellungen loslassen und darauf vertrauen, dass mehr existiert als das, woran wir haften, wird das Leben freier und damit entspannter, glücklicher. Erst wenn wir das Haften am Leben loslassen können, wird es erst lebenswert und kein von Angst geprägtes Dasein, welches in allem, was wir tun, die Angst vor dem Ende in sich trägt. Denn wer weiss: vielleicht ist das Nachher viel wunderbarer? Grösser? Vielleicht sind wir erst in der Vorbereitung auf diese nächste Stufe? Wissen tun wir es nicht, aber der Gedanke, dass wir nur ein Teil eines grosssen Ganzen sind, dass wir selber ewig sind in diesem Ganzen, gibt dem Leben ein Stück Gelassenheit. Und Frieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welle fragte den Ozean: "Wer bin ich?" - Der Ozean antwortete: "Du bist ich?" Und genau so sind wir zwar einzelne Wellen, aber als solche Wellen immer Teil des Ganzen. Und fühlen ab und an das sanfte Streicheln und die wärmende Hand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4643135580717611018?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4643135580717611018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4643135580717611018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4643135580717611018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4643135580717611018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/gesprach-der-zwillinge.html' title='Gespräch der Zwillinge'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-305619262761483094</id><published>2012-01-22T10:24:00.002+01:00</published><updated>2012-01-22T10:50:37.638+01:00</updated><title type='text'>Kommunikation und moderne Technologie</title><content type='html'>Wir sind vernetzt. Ständig und überall. Selbst auf dem Klo sind wir erreichbar, Handy sei dank. Sogar Mails können wir da runterladen und beantworten, können an Konferenzschaltungen teilnehmen, doppelte Sitzung quasi. Wo wir gehen und stehen - die ganze Welt ist mit uns, Facebook sei dank. Alle wissen nun, wo wir sind, was wir da machen, wir wissen, wem das alles gefällt. Die Welt wird zum Dorf, wir zu Big Brother und Big Sister. Big Family quasi. Nun wäre es müssig, sich darüber zu unterhalten, ob das nun sinnvoll ist oder überflüssig, jeder hat ein Stück weit selber in der Hand, wie weit er sich darauf einlässt. Gewisse Dinge sind aber fast unausweichlich, da sie von der Gesellschaft immer mehr gefordert werden. Kein Handy - geht nicht. Keine Mailadresse? Ein mitleidiger Blick. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese ständige Erreichbarkeit hat durchaus Vorteile: in Notfällen kann man schnell reagieren, man kann verabredungen unkompliziert treffen, man muss keine weiten Distanzen mehr zurücklegen, um andere zu treffen, Kommunikation wird einfacher. Denkt man. Die erleichterte Kommunikation scheint die früher bekannten Anstandsregeln ausser Kraft gesetzt zu haben - oder zumindest in Zweifel gestellt. Während die einen noch immer denken, dass Fragen nach einer Antwort verlangen, die man auch fristgerecht gibt, verlaufen andere Fragen im Nirvana, der Fragende sitzt und wartet und hat keine Ahnung, was denn nun ist, weil die Antwort ausbleibt. Der Umstand, dass man weiss, dass die Frage angekommen ist, gelesen wurde, macht dieses Warten nicht angenehmer, sondern noch fragwürdiger. Wieso kommt keine Antwort? Kein Interesse? Keine Zeit kann es nicht sein, denn ein SMS dauert max. 1 Minute - und wer keine einzige Minute frei hat - der müsste sich dringend mit seinem Zeitmanagement auseinandersetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So oder so lösen diese Verzögerungen schlechte Gefühle auf - Unsicherheiten über den eigenen Stand und den des anderen. Dazu kommt die Unsicherheit, was denn nun eigentlich gefordert wäre in der neuen Kommunikation? Ob die eigenen Ansprüche zu hoch geschraubt sind? Und was man dann den eigenen Kindern noch beibringen soll? "Wenn ich dich was frage? Nein, du brauchst nicht antworten, das kannst du auch morgen noch tun..." ??? Das wäre nicht meine Welt - und sie wird es - Technologie hin oder her - nie sein. Ich mag eine Kommunikation, die gegenseitig ist und die funktioniert. Wenn jedes Mal eine Unsicherheit auftaucht, man ständig auf den anderen wartet, dann passt die Kommunikation nicht. Nicht weil einer richtig, einer falsch ist, sondern weil die beiden Modelle nicht übereinstimmen und so Unstimmigkeiten vorprogrammiert sind. Am Anfang ist es ein inneres Grollen, von dem man ablässt, wenn die Antwort da ist, es wächst weiter, zum Vorwurf: wieso antwortest du mir nie? Geht weiter hin zu: du sprichst nicht mit mir und geht hin zu einem Gefühl von Vernachlässigung, Trauer, Wut. Beim andern kommt erst Druck, das Gefühl, ich mache es nicht richtig, noch mehr Druck und am Ende Ärger, Frustration und auch Trotz. Alle Gefühle sind nicht gesund - weder für den einzelnen Menschen noch für die Beziehung der beiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommunikation ist wichtig - und dabei auch, dass zwei Menschen die selben Ansichten von derselben haben. Lässt sich kein Weg finden, der für beide passt, wird es schwer - wenn nicht unmöglich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-305619262761483094?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/305619262761483094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=305619262761483094' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/305619262761483094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/305619262761483094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/kommunikation-und-moderne-technologie.html' title='Kommunikation und moderne Technologie'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1003342782908604206</id><published>2012-01-18T11:21:00.003+01:00</published><updated>2012-01-18T11:37:06.292+01:00</updated><title type='text'>Wenn Träume wahr werden</title><content type='html'>Träume sind Schäume sagt ein Sprichwort. Verträumte Menschen werden belächelt und fast schon mitleidig als "Träumer" betitelt und überhaupt ist Träumen was für die, welche es nicht besser wissen. Oft wird Träumen als Gegenteil von Achtsamkeit betrachtet, was aber so nicht stimmt. Achtsamkeit ist eine Art, ans Leben heranzugehen mit wachem Geist, bewusst, im Moment verhaftet. Achtsam sein heisst, hinzuschauen, auf sich, auf andere, auf das Leben. Es heisst, nicht die Augen zu verschliessen vor dem, was ist, was mit einem passiert, wie man selber ist, handelt, fühlt. Achtsamkeit ruft auf zum Leben im Moment, ganz bei sich, in Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit sich selber gegenüber und den andern gegenüber. Aber auch in solchem Achtsamsein kann man Träume haben. Wünsche, wie das Leben weiter gehen soll, Ziele, die man gerne erreichen möchte. Man kann achtsam in sich hineinhören, wo die Träume herkommen, ob es wirklich eigene Träume sind oder solche, die man anderen erfüllen will. Man kann achtsam hinhören, ob die Träume einem überhaupt entsprechen, man selber sich sieht im Traum oder aber das, was man denkt, sein zu müssen/sollen in der Gesellschaft, für die Eltern, für den Partner, für die andern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn man dann dahin kommt, zu sagen: Das ist mein Traum, da will ich hin, das ist mein Ziel, dann geht es darum, den Traum zu entschäumen, ihm Hand und Fuss zu geben, einen Boden, ein Fundament. Dazu hilft es, in Schritten vorwärts zu gehen, denn auch Rom wurde nicht in einem Tag erbaut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mach dir eine genaue Vorstellung: Wo will ich hin, was will ich erreichen, wie sieht mein Ziel genau aus. Stelle dir vor, wie es ist, wenn das Ziel erreicht ist, wie sieht es aus, wie fühlt es sich an, was machst du dann mit diesem Ziel. Stelle dir dich vor nach Erreichen des Ziels, male alles farbig aus, stelle es dir plastisch vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Step back: Nun lauf von dem Ziel zurück zum Heute, um zu sehen, welche Schritte dich zu diesem Ziel führen. Schaue hin, was dir auf dem Weg zurück begegnet und zeichne so einen Weg auf, der zu diesem Ziel hinführt. Dazu hilft es, Zwischenziele zu formulieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Zeitrahmen: Um nicht ins Uferlose zu fallen, setze Fristen für die Zwischenziele, definiere, wann du was für dich erreicht haben willst, kannst, was realistisch ist beim Erreichen der Zwischenziele und des Endzieles. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Fühle deine Ziele: Lies dir deine eigenen Ziele laut vor und höre in dich hinein: Fühlt sich das gut an? Ist das wirklich realistisch? Glaubst du dran? Willst du es?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Hole Hilfe: Erzähle Menschen, von denen du weisst, dass sie hinter dir stehen, von deinen Zielen. Hole Hilfe bei Leuten, die helfen können, sei es mit guten Gedanken (positive Energie zieht positive Energie an), sei es mit aktiver Hilfe und Hilfeleistungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Hinterfragen: Stelle deine Ziele immer wieder in Frage: Stimmen sie noch, sind es noch Ziele oder hast du dich verändert? Ziele müssen nicht in Stein gemeisselt werden. Die fortschreitende Erkenntnis kann auch Verschiebungen mit sich bringen. Das ist der Fluss des Lebens und starres Festhalten wäre hinderlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann geh - geh den Weg und schreite vorwärts. Mit Vertrauen in dich und deine Kraft. Mit Zuversicht, das Ziel erreichen zu können und mit Freude, den Weg gehen zu dürfen. Und langsam siehst du die Träume wahr werden, Schritt für Schritt. Und jeder Schritt gibt ein gutes Gefühl und lässt dich wachsen. Lässt dein Vertrauen in dich selber wachsen. Träume sind keine Schäume, sie können dein Leben sein. Lebe deinen Traum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Traum war, einen eigenen Yogaraum zu haben - ein Zwischenziel, aber eines, das sich unglaublich schön anfühlt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-z5H0FwaZ_f4/TxagmdldGAI/AAAAAAAAATo/zYkC5R7tZjI/s1600/IMG_0530.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 239px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-z5H0FwaZ_f4/TxagmdldGAI/AAAAAAAAATo/zYkC5R7tZjI/s320/IMG_0530.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5698918961121138690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1003342782908604206?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1003342782908604206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1003342782908604206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1003342782908604206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1003342782908604206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/wenn-traume-wahr-werden.html' title='Wenn Träume wahr werden'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-z5H0FwaZ_f4/TxagmdldGAI/AAAAAAAAATo/zYkC5R7tZjI/s72-c/IMG_0530.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5371693598890518970</id><published>2012-01-17T21:00:00.003+01:00</published><updated>2012-01-17T21:26:35.197+01:00</updated><title type='text'>Vom Leiden</title><content type='html'>Ich leide, also bin ich. So könnte man teilweise denken, funktioniert das Leben. Irgendwas lässt uns oft leiden, lässt uns unzufrieden sein mit dem Augenblick, der Situation, in der wir stecken. Wir denken dann, das Leben sei schwierig, wir leiden unter Ängsten, unter Sorgen, Nöten. Wir sind enttäuscht oder sehen unsere Erwartungen nicht erfüllt. Wo kommt dieses Leiden her?&lt;br /&gt;Patanjali nennt in seinen Yoga-Sutras (II,3) fünf leidvolle Zustände: Nichtwissen, Ichgefühl, Begierde, Hass und Lebenstrieb. Diese fünf Zustände teilt er weiter ein in intellektuelle, emotionale und instinktive. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtwissen oder der Mangel an Weisheit (Avidya) gehört zu den intellektuellen Leiden. Dabei handelt sich aber nicht um Buchwissen, welches mangelt, sondern es ist die Erkenntnisfähigkeit an sich, welche nicht da ist, das spirituelle Wissen, welches fehlt. Man wendet sich dabei falschen Göttern zu wie Materiellem, wie Dingen der äusseren Welt, statt sich auf sich und das Sein zu besinnen und der wahren Erkenntnis nachzuforschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ichgefühl oder Egoismus (Asmita) gehört ebenfalls zu den intellektuellen Leiden. Paart sich das mangelnde spirituelle Wissen mit Hochmut, führt das oft zu Selbstüberschätzung und Egoismus. Das Ego bläht sich auf und ignoriert dabei die wahren Werte im Leben, verletzt das mütfühlende Miteinander, sondern sieht sich selbst als Zentrum des Seins, welches nicht das All-Eins ist, sondern ein Sein als agozentrisches Wesen, getrennt von den andern, welche dem eigenen Ego unterlegen scheinen. Das Gefühl für das natürliche Mass geht dabei verloren, das Masslose nimmt überhand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Raga (Begierde) Und Dvesa (Hass) gehören zu den emotionalen Leiden. Sowohl die masslosen Begierden, welchen man sich ungehemmt hingibt, als auch zügelloser Hass gegen andere lösen Disharmonien zwischen Körper und Geist aus, bringen einen aus dem eigenen Gleichgewicht. Wenn ich jemanden hasse, füge ich also nicht ihm Leid zu, sondern nur mir selber. Ich verletze mich ständig selber durch dieses zerstörerische Gefühl. Auch die bodenlose Gier vermag nichts Gutes, sondern lässt uns nur ständig im Gefühl des Mangels leben. Wir sehen nie genug, streben immer nach mehr, wollen alles haben, was wir sehen und sehen nicht, was wir eigentlich haben. Leid ist die offensichtliche Folge, psychosomatische Störungen sind nicht weit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss der fünf Leidensformen steht die Lebensgier (Abhinivesa). Frei nach dem Motto "Freunde, wollt ihr ewig leben" fürchten wir uns vor dem Tod, malen ihn in den schwärzesten Farben und wollen nichts mehr, als unser Leben verlängern. Wir klammern uns regelrecht ans Leben, weil wir Angst haben vor dem, was danach kommt. Dieses Klammern läst uns argwöhnisch werden, gegen andere, gegen das Leben selber, die Gefahren, die lauern können. Wir werden selbstsüchtig und ichbezogen, weil wir für uns das Leben gepachtet haben, wir es leben wollen und wir die am Leben haben wollen, die um uns sind und für uns wertvoll. Indem wir uns aber so verbissen an das Leben klammern, verstricken wir uns in Todesängsten, welche dem Leben die lebendigkeit nehmen. Wir sind verbissen, verbohrt und ängstlich. Und wir leiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patanjali rät nun dem Sadhaka (dem Übenden), genau hinzusehen, wenn er leidet: woher kommt mein Leiden? Was ist der wirkliche Ursprung meines Leidens? Oft leiden wir vordergründig an etwas, das sich in Ketten auf ein erstes Glied zurückführen lässt - welches dann einer der fünf genannten Leidensformen entspricht. Und wenn wir diese erkannt haben, können wir sie bewusst angehen und daran arbeiten, sie zu überwinden. Wenn man nach den yogischen Prinzipien der Yamas und Niyamas lebt, die Asanas und Pranayama übt, lassen sich die Leiden im Ansatz unterbinden. Aber am Anfang steht das Bewusstsein und die Selbsterkenntnis. Die stehen jedem offen, der sie sehen will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5371693598890518970?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5371693598890518970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5371693598890518970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5371693598890518970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5371693598890518970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/vom-leiden.html' title='Vom Leiden'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6844123706120749727</id><published>2012-01-15T21:09:00.003+01:00</published><updated>2012-01-15T21:20:32.559+01:00</updated><title type='text'>Gut ist nicht gut genug</title><content type='html'>Ich muss perfekt sein. Alles, was nicht perfekt ist, ist nicht gut genug und reicht nicht. Und ich will doch genügen, will doch gut genug sein. Also strenge ich mich an. Ich versuche, Fehler zu vermeiden. Weil: wenn ich Fehler mache, bin ich nicht gut genug, werde kritisiert, werde vielleicht abgelehnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist ein Fehler? Ist ein Fehler, mich nich so zu verhalten, wie mein Gegenüber es von mir erwartet? Ist ein Fehler, mich nicht so zu verhalten, wie es für imch stimmt? Was, wenn die beiden auseinander driften? Was ist dann richtig? Was falsch? Und wer entscheidet es?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Setzen wir uns nicht tagtäglich unter Druck, Ansprüche zu erfüllen, die wir als erfüllenswert oder gar als Pflicht sehen, sie zu erfüllen? Wer hat die Ansprüche? Wir selber? Unsere Eltern? Die Gesellschaft? Freunde? Familie? Lehrer? Arbeitgeber? Und wie sehen die Ansprüche aus? Und wer sagt, dass wir sie wirklich erfüllen müssen? Was ist ein gerechtferitgter Anspruch? Und hinterfragen wir die Ansprüche überhaupt, bevor wir uns den Druck machen, sie zu erfüllen? Oder nehmen wir sie als quasi gegeben und strampeln uns ab wie ein Hamster im Rad, uns selber verurteilend, wenn wir aus dem Rad purzeln oder aber das Rad von der Stange fällt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist Druck? Wie fühlt er sich an? Gut? Eher nicht? Er drückt nieder, im wahrsten Sinne des Wortes. Er belastet, macht klein, macht unfrei, setzt Ängste frei. Die Ängste lassen den Druck nochmals wachsen und bringt neue Ansprüche: was wir alles erfüllen müssen, um die Ängste zu entkräften, sie nicht wahr werden zu lassen. Und so sind wir im ständig wachsenden Druck, bis wir erdrückt sind - uns selber erdrückt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo liegt der Ausweg? In der Zeit und im Vertrauen. Im Vertrauen darauf, dass das, was für uns gut ist, kommen wird - wenn wir ihm die Zeit geben. Und dazu müssen wir bei uns bleiben und uns den Raum geben. Den Raum, herauszufinden, was wir erfüllen wollen, nicht was wir denken, dass wir es sollen. Wir müssen uns das Vertrauen schenken, dass wir mit dem, was uns entspricht, was wir als unser Sein erkennen, dahin finden werden, wo wir hin wollen. Das Vertauen und die Zeit werden Energien schaffen, die im Aussen Resonanz finden. Und plötzlich eröffnen sich Perspektiven, Türen gehen auf. Ohne Angst, ohne Druck. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vertauen läst frei werden. Wenn wir uns die Zeit dazu nehmen und sie uns auch geben. Und dann wird auch niemand anders mehr Ansprüche stellen können, weil wir selber unseren Weg gehen und das angehen, was dahin führt, wo wir hin wollen. Dann können wir mit Goethe sagen: Frei ist, wer mag was er muss. Und müssen tun wir nur das, was wir auch wollen, um unsere Ziele zu erreichen. Und dessen müssen wir uns bewusst sein. Es heisst nicht, dass wir frei von jeglichem Tun sind, nur noch Warten auf Godot betreiben. Arbeiten müssen wir - aber für uns und unsere Ziele. Und das setzt uns frei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre nun nicht gut, mit aller Macht Ziele zu verfolgen. Sie angespannt und verbissen erreichen zu wollen. Nur die nötige Gelassenheit wird uns dahin führen. Und dann ist gut gut genug, weil gut genau das ist, was es sein soll. Und das, was ist, wird gut sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6844123706120749727?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6844123706120749727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6844123706120749727' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6844123706120749727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6844123706120749727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/gut-ist-nicht-gut-genug.html' title='Gut ist nicht gut genug'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2445962898850153816</id><published>2012-01-13T23:29:00.002+01:00</published><updated>2012-01-13T23:39:58.593+01:00</updated><title type='text'>Das Leben ist hart</title><content type='html'>Viele Sprüche besagen die Härte des Lebens, das Leben sei "a bitch", es sei unfair, es sei grausam und schrecklich gemein. Wieso ist das so? Ist das wirklich wahr? Was macht das Leben hart? Doch der Umstand, dass es nicht so läuft, wie wir uns das selber ausmalen. Wir haben unsere Wünsche und Vorstellungen und möchten das Leben genau so ablaufen sehen. Leider stellt das ab und an die Weichen anders und alles Gegensteuern hilft nichts. Es kommen Schicksalsschläge, Schwierigkeiten, Hindernisse und wir sehen die Träume wie Wolken am Himmel dahinziehen, uns selber aber langsam in eine andere, nicht gewünschte Richtung driften. Und wir versuchen, die Wolke noch zu erhaschen, in dem verzweifelten Versuch verdammen wir die eigene Richtung immer noch mehr und hadern dann mit der Härte des Lebens, das uns zumutet, das zu erleben, was wir erleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ist damit das Leben wirklich hart? Ist es wirklich unfair? Oder sind wir nicht selber die, die es mit unseren Gedanken dazu machen? Lehren wir nicht unsere Kinder, dass man nicht alles haben kann im Leben, dass man auch ab und an unangenehme Dinge bewältigen muss, Frustration aushalten sollte? KLar wäre es schöner, täglich Schokolade zu essen, statt Spinat, klar möchte man lieber draussen spielen, als ständig Hausaufgaben machen zu müssen. Und logischerweise macht Zimmer aufräumen keinen Spass. Wenn das Kind dann aber motzt und tobt und hadert und zürnt, sind wir sehr überzeugt von der Meinung, dass gewisse Dinge eben unabänderlich sind und man sie nun mal hinnehmen muss. Wo bleibt diese Überzeugung, wenn es uns nicht läuft, wie wir gerne möchten? Wo bleibt die Gelassenheit, das anzunehmen und sich drein zu schicken? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theorie und Praxis sind oft zwei Paar Schuhe. Was man selber erlebt ist meist drückender als das, was man bei andern sieht und theoretisch bewerten kann. Die eigenen Gefühle zum Geschehen sind doch prägender als die Philosophie dahinter. Ab und an hilft es, sich daran zu erinnern, wenn man gerade wieder dabei ist, mit dem Schicksal zu hadern, zu schimpfen und zu zaudern. Das lässt den Frust nicht verschwinden, das lässt auch die Wünsche nicht kleiner werden. Auch muss die Trauer über deren Nichterfüllung nicht schwinden, aber es hilft vielleicht, ein wenig von der Kraft der Enttäuschung wegzunehmen und sie dann dafür zu nutzen, die aktuelle Situation anzunehmen und daraus was Gutes zu machen. Manchmal nicht gleich, aber vielleicht mit der Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Shit happens - aber es ist immer noch besser als Verstopfung. :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2445962898850153816?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2445962898850153816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2445962898850153816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2445962898850153816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2445962898850153816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/das-leben-ist-hart.html' title='Das Leben ist hart'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2773100174639093556</id><published>2012-01-12T14:17:00.003+01:00</published><updated>2012-01-12T14:28:04.278+01:00</updated><title type='text'>Aussenansicht</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Wu6GSoX8zBU/Tw7dh2UE4aI/AAAAAAAAATc/v-RBv7kaHAs/s1600/Foto%2Bam%2B11.01.12%2Bum%2B18.25.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Wu6GSoX8zBU/Tw7dh2UE4aI/AAAAAAAAATc/v-RBv7kaHAs/s320/Foto%2Bam%2B11.01.12%2Bum%2B18.25.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696734152255398306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bin ich. Gewisse Philosophien sagen, ich sei es nicht, es sei nur meine äussere Hülle. Gewisse gehen so weit zu sagen, ich irre, wenn ich mich identifiziere mit dem Körper. Also bin ich das nicht. Wer, wenn nicht ich, ist es dann aber? Und ist das Äussere, das Sichtbare nicht doch auch irgendwie verbunden mit dem Inneren, Unsichtbaren? Die Augen seien das Tor zur Seele. Also wären ja die Augen zumindest eine Ahnung dessen, was ich bin. Und der Rest? Blosses Instrument, dass wir überhaupt auf der Erde wandeln können? Aber wenn eigentlich alles nur Seele wäre, der Körper blosse Materie, eigentlich fast schon tote Materie, da nur beseelt, nach dem körperlichen Tod unbeseelt, auf dass die Seele neue Körperlichkeit annehme: wieso überhaupt braucht es diesen Körper? Und wenn es heisst, dass eine gesunde Seele nur in einem gesunden Körper existieren kann, wieso bedarf die Seele des Körpers, der ja gar nichts mit dem Ich zu tun hat, sondern nur... Körper ist? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Körperkult gewisser Menschen ist sicher zuviel des Guten, trotzdem ist der Körper, unsere äussere, materielle Schicht etwas wunderbares. Wir merken das viel zu selten, da er meist einwandfrei funktioniert. Tut er das mal nicht, fällt es umso mehr auf und wir beklagen uns. Tut er es doch, fällt es uns kaum je ein, uns zu bedanken. Danke Beine, habt ihr mich den ganzen Tag getragen. Danke Hals, hast du den Kopf den ganzen Tag gestützt. Tun sie das? Ich nicht. Zumindest viel zu selten. Ab und an überkommt mich eine Dankbarkeit. Die Dankbarkeit, dass mein Körper mich an den Punkt brachte, wo ich bin, dass er alles mitmachte, auch wenn ich mal Raubbau betrieb. Er zürnte zwar, schmerzte, knackste, aber er war weiter da und trug mich durch das Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hätte wahrlich mehr verdient als dieses stiefmütterliche Dasein. Gebe ich ihm die Ruhe, die er braucht? Die Nährstoffe, die er verdient? Die Pflege, die ihm guttut? Die Achtung, die ihm gebührt? So oder so gelobe ich Besserung. Ich möchte versuchen, das Bewusstsein zu pflegen, wie es meinem Körper geht und was er braucht. Und danach zu handeln. Bewusst. Mit mir. Denn das ist MEIN Körper. Er ist Teil von mir. Nicht ich, aber doch das, was mich zum Teil ausmacht - neben vielem anderen. Neben allem Sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2773100174639093556?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2773100174639093556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2773100174639093556' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2773100174639093556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2773100174639093556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/aussenansicht.html' title='Aussenansicht'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Wu6GSoX8zBU/Tw7dh2UE4aI/AAAAAAAAATc/v-RBv7kaHAs/s72-c/Foto%2Bam%2B11.01.12%2Bum%2B18.25.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2858942509273261046</id><published>2012-01-12T12:04:00.003+01:00</published><updated>2012-01-12T12:04:38.645+01:00</updated><title type='text'>Locker flockig und doch tief</title><content type='html'>Heute mal ein Lied. Macht gute Laune und doch hat der Text viel Tiefe und Wahrheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/9366405?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/9366405"&gt;MC Yogi - Give Love (Giving4Living Mix)&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/mcyogi"&gt;MC Yogi&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2858942509273261046?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2858942509273261046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2858942509273261046' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2858942509273261046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2858942509273261046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/locker-flockig-und-doch-tief.html' title='Locker flockig und doch tief'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7941905714416508575</id><published>2012-01-11T11:47:00.003+01:00</published><updated>2012-01-11T11:58:03.433+01:00</updated><title type='text'>Macht der Gedanken</title><content type='html'>Wie oft am Tag sagen wir uns: "Ich kann das nicht.", "Das liegt mir nicht.", "Ich bin halt so (schlecht)." und wundern uns dann, wenn wir die Dinge nicht können, uns schlecht fühlen, uns unwert fühlen. Wo wir gehen, stehen, sind, sehen wir Gefahren, weisen uns selber auf unsere Unzulänglichkeiten hin und sehen die Menschen um uns, die Dinge können, die wir auch gerne könnten, uns aber nicht zutrauen oder uns von Anfang an gleich absprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso sind wir so hart mit uns? Wären wir andern gegenüber auch so unnachgibig, so grausam? Wieso wundern wir uns damit, dass wir wirklich unterliegen? Dinge nicht auf die Reihe kriegen? Und: woher kommen diese Stimmen? Denke ich wirklich von mir, dass ich schlecht bin? Nichts tauge? Ist das MEINE Stimme, die da spricht? Höre ich nicht meinen Vater in mir, wenn ich denke, dass ich halt faul bin, wie er mir sagt, dass ich nur zu faul bin, sonst viel mehr erreichen könnte? Höre ich nicht meinen Lehrer in mir, wenn ich denke, nicht auf den Baum klettern zu können, wie er mich auslachte, als ich die Stange nicht hoch kam? Sind es nicht all die Stimmen von aussen, die sich in mich rein geschlichen haben und nun tagtäglich aus mir sprechen? Wie viel Zeit verbringen wir pro Tag damit, uns negative Gedanken vorzusagen und sie noch zu glauben? Wie viel Zeit verwenden wir darauf, uns Dinge nicht zuzugestehen, weil wir denken, wir wären sie gar nicht wert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ein Bedürfnis, schlucke es runter, weil ich denke, es steht mir nicht zu, das zu äussern. Aber wieso sollte es mir nicht zustehen? Wieso sind die Bedürfnisse anderer wichtiger als meine eigenen? Klar ist es schön, für andere dazusein, aber wieso geben wir uns selber dafür auf? Wer sagt uns, dass wir das tun müssen? All die kleinen Stimmen in uns drin, die da laut und leise durcheinander sprechen uns sagen, was wir alles nicht können, wo wir alle nichts taugen, was wir nicht dürfen, was wir müssen - um geliebt zu werden. Aber wir lieben uns so nicht selber. Im Gegenteil, wir verurteilen uns. Liebt man jemanden, dem man nichts gönnt, den man beschimpft, dem man nichts zutraut? Nein, das tut man nicht. Aber wir wollen geliebt werden. Aber wie sollen uns andere lieben, wenn wir das selber nicht schaffen? Wie wollen wir andern sagen: "He, ich bin liebenswert!", wenn wir uns selber gleichzeitig sagen: "He, du taugst nichts!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar können wir nicht alles. Ich komme wirklich keine Stange hoch. Aber mein Gott, wen kümmert das? Bin ich drum weniger wert? Sicher nicht. Und wenn mich jemand liebt, wird er mir die Stange hochhelfen und nicht unten stehen und mich auslachen. Und alle, die lachen, können wir getrost lachen lassen, denn wir sind nicht auf sie angewiesen. Wir sind nur auf uns selber angewiesen. Darauf, dass wir uns lieben lernen. Sanft mit uns umgehen, uns aufbauen, positiv denken. Wir können Dinge versuchen, statt uns gleich zu sagen, dass wir sie eh nicht können. Und wenn es nicht klappt ist das kein Weltuntergang. Dann haben wir noch einen Versuch. Und sind in unserem Versuchen toll. Weil wir nicht aufgeben. Weil wir an uns und an unseren Fähigkeiten arbeiten. Und auch mal akzeptieren können, dass wir nicht alles können müssen. Aber alles lernen dürfen, wenn wir es wollen. Und schlussendlich ist da immer die eine Botschaft: ich bin gut, genau so, wie ich bin. Ich bin genau so liebenswert. Und die anderen Menschen sind es genau so. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namaste - finde deinen Weg zu dir selber!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7941905714416508575?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7941905714416508575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7941905714416508575' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7941905714416508575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7941905714416508575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/macht-der-gedanken.html' title='Macht der Gedanken'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6633339767547686431</id><published>2012-01-09T22:37:00.002+01:00</published><updated>2012-01-09T22:47:59.301+01:00</updated><title type='text'>Stein</title><content type='html'>Ich wünscht', ich wär' ein Stein&lt;br /&gt;und könnte ganz gefühllos sein. &lt;br /&gt;Hätte keine Sorgen mehr, &lt;br /&gt;macht' mir nicht das Leben schwer. &lt;br /&gt;Ich läge einfach still nur rum,&lt;br /&gt;fühlte mich so gar nicht dumm,&lt;br /&gt;sondern sähe es als Leben so,&lt;br /&gt;hier zu sein, nicht irgendwo. &lt;br /&gt;Niemand könnte treffen mich,&lt;br /&gt;nichts wär mehr gar ärgerlich;&lt;br /&gt;das Leben zög' vorbei im Fluss,&lt;br /&gt;ohne jeglichen Verdruss.&lt;br /&gt;Keine Höhen, keine Tiefen,&lt;br /&gt;keine Tränen mehr, die liefen, &lt;br /&gt;Ruhe nur und Stille wäre,&lt;br /&gt;nur die körperliche Steinesschwere.&lt;br /&gt;Keine Schmerzen, keine Wunden,&lt;br /&gt;die kaum mehr,gar nie gesunden.&lt;br /&gt;Niemand trät mit Füssen mich,&lt;br /&gt;und wenn doch, verletzt er sich.&lt;br /&gt;Ich läge da nur, still und stumm, &lt;br /&gt;wie ein Stein liegt, einfach rum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6633339767547686431?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6633339767547686431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6633339767547686431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6633339767547686431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6633339767547686431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/stein.html' title='Stein'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7298435205700013652</id><published>2012-01-09T12:37:00.002+01:00</published><updated>2012-01-09T12:38:05.536+01:00</updated><title type='text'>Wenn einer eine Reise tut...</title><content type='html'>...hat er was zu erzählen. Für einmal keine Worte, sondern Bilder, die sprechen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/zHyjLJQn3h4" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7298435205700013652?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7298435205700013652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7298435205700013652' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7298435205700013652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7298435205700013652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/wenn-einer-eine-reise-tut.html' title='Wenn einer eine Reise tut...'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/zHyjLJQn3h4/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8336012035202791326</id><published>2012-01-04T21:47:00.004+01:00</published><updated>2012-01-04T22:07:46.488+01:00</updated><title type='text'>Nur wer die Sehnsucht kennt...</title><content type='html'>...weiss, wie ich leide. Was schon Goethe wusste. Um das zu wissen, hätte ich nicht sein Gesamtwerk lesen müssen - und ja, ich habe es getan. Und ich muss gestehen, es war schön. Wenn auch lang. Was hat es mir gebracht? Ich habe Durchhaltewillen gezeigt. Ich habe das umfassende Wissen eines Universalgenies kennen gelernt, habe von Juristerei, Literatur, Farblehre, Naturwissenschaft alles erfahren, was in der Zeit wohl etwa aktuell war - und bis heute teilweise ist. Und bin nun um ein paar Zitate reicher - wobei ich mir die nie merken kann. Aber ich schweife ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehnsucht - was besagt sie? Eine Sucht, zu sehnen. Etwas fehlt und wir klammern uns wie ein süchtiger daran, denken unentwegt daran, sind zittrig, fahrig, unruhig, weil uns genau das fehlt, was wir gerne hätten. Das Mittel, das Suchtmittel ist nicht da und wir haben nur den einen Gedanken: es ist nicht da, wir brauchen es, wir müssen es haben, dringend. Und oft ist das nicht zu machen. Wir müssen lernen, mit dem Mangel umzugehen - der Mensch, das Mangelwesen. Wir sind das von klein auf gewohnt - irgendwas fehlt immer. Milch, frische Windeln, Zuneigung, Wärme, Abkühlung - perfekt ist es nie. Konnten wir früher einfach drauflos schreien, funktioniert das heute nicht mehr - oder würde zumindest mit hochgezogenen Augenbrauen quittiert. Wir sind nun erwachsen. Wir müssen uns dementsprechend verhalten - wir greifen zum Surrogat - Drogen, Alkohol, Essen, Sport, Selbstbetrug. Es geht uns gut. Niemand kann uns was. Wir sind schon gross. Uns fehlt was? Gar nicht wahr. Wir sind stark. Und so lügen wir uns durchs Leben, mit einem Lächeln auf dem Gesicht, Pokerface lässt grüssen. Wie es in uns aussieht? Interessiert nicht - oft nicht mal uns selber, wir glauben uns unser Schauspiel. Wir sind gut... im Überspielen der eigenen Gefühle. Denken wir. Bis wir merken, in was wir laufen. Dass das Leben kein Leben, sondern nur Spiel ist. Dass wir selber ausgeliefert sind den Überspielmechanismen, die wir ins Leben riefen, um das Leben nicht zu spüren, wenn es schmerzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens dann ist es Zeit, hinzusehen. Bewusst zu realisieren: mir fehlt was. Und das tut weh. Verdammt weh. Und ich will es haben. Und selbst wenn man es nicht haben kann, weil die Situation einfach so ist, dass es nicht erreichbar ist, wird es einem auf lange Sicht mehr bringen, den Schmerz zu ertragen, denn irgendwann muss man durch ihn durch. Alle Surrogate schieben ihn nur raus, aber in einem drin sammelt er sich, kummuliert, wächst, wird gross, übermächtig - und überrollt einen irgendwann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schmerz gehört zum Leben - wie das Glück auch. Das eine wird es nie geben für den, der das andere nicht leben will. Denn Gefühle haben immer beide Ausprägungen. Und wer die eine verschmäht, wird die andere nie auskosten können. Wer am Glück festgalten will, wird es verlieren, da dieses Festhalten die Angst vor dem Verlust auslösen wird und es damit schon verflossen ist, wenn es noch da wäre, würde man es nicht halten wollen. Es hilft wohl nur, zu akzeptieren, dass man im Leben kaum je alles hat - und alles vergänglich ist. Schön, wenn Dinge bleiben. Man kann sie achten, geniessen, auskosten - aber nie halten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wer die Sehnsucht kennt - weiss, wie ich leide. Auf dass das Leid ein Ende habe, dem Glück weiche. Einem Glück, das man nie festhalten kann, aber pflegen, kosten, geniessen - und loslassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8336012035202791326?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8336012035202791326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8336012035202791326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8336012035202791326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8336012035202791326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/nur-wer-die-sehnsucht-kennt.html' title='Nur wer die Sehnsucht kennt...'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-815712201071285333</id><published>2012-01-01T16:57:00.003+01:00</published><updated>2012-01-01T17:09:16.725+01:00</updated><title type='text'>Zu gut für diese Welt</title><content type='html'>"Du bist zu gut für mich, darum lasse ich dich gehen", sagte der Prinz und zog  von dannen. Zurück blieb Schneewittchen und wollte sich grad von ihren Zwergen trösten lassen, als sie - ja, als sie das Hirn einschaltete. Nun kommen in Märchen relativ wenig Hirnschaltungen vor, sie nehmen wohl der Geschichte den niedlichen Märchencharakter. Aus diesem Grunde verlassen wir die Märchenwelt an diesem Punkt und kommen jäh zurück in die Realität, fragen uns hier: "Was für ein Schmus ist das denn?" Sind Menschen zu gut oder zu schlecht für einander? Und: kann der andere entscheiden, ob man nun zu gut ist für ihn? Ist er grosser Ritter und Held, der auf das Gute verzichtet, weil er sich selber für zu schlecht befindet? Würde man dahin gehen, allen ernstes und sagen: Ich bin so schlecht, ich habe die Frau, den Mann, den Job nicht verdient, ich gebe ihn jemandem, der ihn besser verdient? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, Selbstlosigkeit ist eine Tugend, ab einem gewissen Grad dann wohl doch nur noch Doofheit. Wäre es denn wirkliche Selbstlosogkeit und nicht eine andere Eigenschaft als Wolf im Schafpspelz "Selbstlosigkeit" verpackt. Die erste Frage, die sich stellt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ein Mensch zu gut für den anderen? Oder der andere zu schlecht für einen? Wer stellt diesen Massstab auf? Mit welchem Recht? Nach welchen Kriterien? Grösse des Einkommens? Stand der Ausbildung? Herzensbildung? Wie ist die messbar? Und ist Herz in Skalen einteilbar? Herznummer 1-5 passt nicht zu Herznummer 6-10? Würde sich jemand selber Herz absprechen? Ist ein Handwerker ein schlechterer Mensch als ein Akademiker? Irgendwie abstrus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich jemanden liebe, der mich auch liebt, gebe ich ihn dann frei, weil ich so selbstlos denke, der findet bestimmt noch was Besseres als mich? Und vor allem, mit welchem Recht bestimme ich das für ihn? Vielleicht will der ja just mich? MIt allen Ecken und Kanten und Schlechtigkeiten :) Vielleicht findet der mich ja toll so? Und wenn nicht mit allem, dann doch so toll, dass er mich will? Gehe ich dann dahin und sage: sieh's ein, ich bin gar nicht so gut, ich lass dich gehen - gerade WEIL ich dich so liebe. Abstrus... und vor allem: Kompetenzüberschreitung. Damit stellt man sich über den anderen, spricht dem ab, selber zu entscheiden, was er will, kann, soll und sagt ihm, was er nicht soll - nämlich eben mit einem zusammen zu sein. Keine Tugend, Grenzverletzung. Und vor allem spricht es eine gegenteilige Sprache zum "Ich bin zu schlecht"; es sagt nämlich: ich bin so gut, dass ich weiss, was gut für dich ist. Und ich habe die Macht, es durchzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sitzt man dann, man guter Mensch, man zu guter Mensch und fragt sich: "Welcher Film läuft hier ab?" Und: "wie kam der ins Kino?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann aber auch einfach aus dem ganzen ziehen: "Der hat recht! Ich bin gut! Sehr gut! Und verdiene nur das Beste!" Und dann glaubt man dran, dass das Beste für einen (das nicht gut, besser, am besten, sondern einfach für einen gut, für einen das beste, weil das für einen Passende) zu einem findet. Und dieses Gute wird genau so gut sein, dass es sich als gut genug für einen, einen für gut genug für sich und alles für ach so gut und passend sieht, dass es sich nicht in leere Floskeln von Wert und Unwert stürzen muss, sondern leben kann, was lebbar ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Go for it, it is the best you can get because you are the best you can be!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-815712201071285333?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/815712201071285333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=815712201071285333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/815712201071285333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/815712201071285333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2012/01/zu-gut-fur-diese-welt.html' title='Zu gut für diese Welt'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2298973754968959781</id><published>2011-12-29T17:57:00.002+01:00</published><updated>2011-12-29T18:09:30.101+01:00</updated><title type='text'>Falsche Zurückhaltung?</title><content type='html'>Wenn ich etwas will, muss ich das sagen, denn sonst besteht die Gefahr, dass ich es nicht kriege - und die besteht zu Recht, denn wie soll der andere wissen, was ich will, wenn ich es für mich behalte? Einfache Logik, einfach umzusetzen: Rede folgt Wunsch, Wunsch geht (vielleicht) in Erfüllung. Somit wäre das Problem gelöst, der Blog könnte hier zu Ende sein. Wenn - ja wenn - es wirklich so einfach wäre. Oft halten wir nämlich genau damit hinterm Berg, was wir wirklich wollen. Wir fühlen uns falsch behandelt, sind mit Situationen nicht glücklich. Statt dem andern zu sagen, dass es so nicht stimmt, schweigen wir und versuchen durch die Blume durchblicken zu lassen, dass wir es gerne anders hätten. Bringt der andere dann einigermassen gute Argumente oder tritt nur schon bestimmt genug auf, schweigen wir wieder und schicken uns in unser Schicksal, nicht glücklich, aber zum Schweigen gebracht. Wieso? Wieso stehen wir nicht hin, mit derselben Kraft, und sagen: So nicht mit mir! Wieso stehen wir nicht ein für uns selber und trauen uns zu, genau so viel Wert zu sein, eine genau so grosse Plattform zu verdienen wie der andere sich für sich herausnimmt? Aus Angst, ihn zu verletzen? Ihn zu verlieren? Aber damit verletzen wir uns selber und verlieren uns auch selber. Und es wird nie eine ausgeglichene Beziehung sein, da der andere so immer am längeren Hebel ist, wir nur machen können, was er zulässt. Und das Schlimme daran ist: wir geben ihm diese Macht selber. Wäre es so schlimm, wenn jemand aus unserem Leben ginge, der uns eigentlich gar nicht wahrnimmt? Der unsere Bedürfnisse seinen ständig hinten anstellt, unsere Argumente nie den seinen adäquat erachtet? Wären wir nicht auf lange Sicht besser dran, wenn er denn wirklich ginge mit all seiner Kraft und Macht und Dominanz und wir wieder Herr unserer selbst wären? Ist das wirklich lebenswert, sich selber aufgeben zu müssen, hintenanstellen zu müssen, um den andern zu behalten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dasselbe passiert, wenn wir etwas wollen von jemandem, ihm Gefühle offenbaren wollen, Wünsche anbringen wollen. Wir trauen uns nicht, sie loszuwerden, weil wir denken, das Gesicht zu verlieren, dumm dazustehen. Was, wenn ich ihm sage, dass ich ihn liebe und er verlegen wegguckt und nach Worten ringt? Was, wenn ich ihm sage, dass ich gerne den Abend mit ihm verbringen möchte, er das gar nicht will? Was, wenn ich mich offenbare und nicht auf offene Türen stosse? Lieber halten wir uns bedeckt und abwartend, schauen, was da kommt und können dann entsprechend reagieren - oder auch nicht, wenn gar nichts kommt. Nur: was gewinnen wir damit? Gesicht gewahrt, Chance verpast? Vielleicht. Zumindest nehmen wir uns die Möglichkeit, selber zu unseren Gefühlen zu stehen. Wir erachten die eigenen Gefühle und Wünsche als minderwertig, lachhaft, den andern, der sie so sehen könnte, ist in dieser Sicht über uns, denn wir fürchten uns vor seiner Reaktion. Wir wollen keine Blösse zeigen und machen uns eigentlich genau damit schwach. Aus Angst. Aus Scham. Aus Unsicherheit. Wie schön wäre es, hinaus zu gehen, zu sich zu stehen, zu sagen, was man denkt und will und fühlt - und die Ablehung, die klar kommen könnte, als genau das zu sehen, was sie ist: nicht der Beweis des eigenen Unwerts, sondern nur das Zeichen, dass das eben nicht für uns bestimmt war. Unabhängig von unserem eigenen Wert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vorsatz fürs neue Jahr, das bald kommt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2298973754968959781?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2298973754968959781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2298973754968959781' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2298973754968959781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2298973754968959781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/falsche-zuruckhaltung.html' title='Falsche Zurückhaltung?'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7946392503172105990</id><published>2011-12-26T20:48:00.003+01:00</published><updated>2011-12-26T21:12:28.569+01:00</updated><title type='text'>Opferrollen</title><content type='html'>Oft sehen wir uns in Zwängen. Das Leben, in dem wir stecken, ist nicht das Leben, das wir leben wollen oder das wir uns als unser Leben vorstellten. Wir sehen Menschen, von denen wir nicht loskommen, Jobs, in denen wir feststecken, Gefängnisse, wo wir hinsehen. Rousseau sprach von Ketten, in denen der Mensch liegt. Er sah den Staat als Anketter des vormals frei geborenen Menschen. Der Staat besteht aus Menschen und ist menschgemacht. Gemacht von Menschen, die gewisse Regeln, gewisse Normen, gewisse Ansprüche verwirklicht haben wollen, um ein Zusammenleben zu ermöglichen. Dabei gehen oft persönliche Bedrüfnisse unter zu Gunsten eines Gemeinwohls. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, das ist rational angebracht. Es wäre verhehrend, wenn um des Wohles einzelner Willen die Mehrheit litte. Wohin das führt, ist in vielen schwarzen Beispielen der Geschichte dokumentiert. Trotzdem ist es nicht glücksbringend, wenn man die eigenen Bedürfnisse ständig übergeht. Vor allem dann nicht, wenn dieses Übergehen nicht mal einem Gemeinwohl dient, eigentlich unterm Strich niemandem dient als eigenen zurechtgelegten Begründungen und Ansprüchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft auferlegen wir uns unsere Ketten selber, indem wir denken, auf eine gewisse Weise handeln zu müssen, um Ansprüchen zu genügen, die oft nicht von uns selber stammen, sondern in uns hineingeimpft wurden. Sie sitzen als übergeordnete Stimmen in uns und weisen den Weg mit drohender Stimme: "Du kannst das nicht tun, das gehört sich nicht!" Oder es sind Ängste, die uns in  Ketten werfen: "Wenn du das tust, passiert etwas ganz Schlimmes!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider sind wir nachher nicht glücklich, wenn wir diesen Stimmen folgen, im Gegenteil, in uns nagt eine Unzufriedenheit, ein Fluchtgedanke kommt auf, der sagt: das halte ich nicht aus, ich muss hier raus. Man denkt, dass irgendwo da draussen etwas auf einen wartet, das viel lebenswerter ist als das, was wir leben. Und indem wir am Alten festhalten, das Neue suchen, machen wir das Leben nicht wirklich lebenswerter. Wir begeben uns in eine Doppelwelt, in der wir uns zerreissen zwischen zwei Polen und bei keinem mehr zu Hause sind. Was dabei vergessen wird ist, dass man nie an den Punkt kommt, an den man will, wenn man mit einem Bein auf einem andern Punkt steht. Man steht nur mit beiden Füssen gut auf dem Boden, alles andere ist instabil. Der Gedanke, den zweiten Fuss nachziehen zu können, wenn der erste mal abgstellt ist, ist ein Irrgedanke. Das Fundament ist wacklig gebaut auf diese Weise. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um einen richtigen Stand zu haben, muss das Fundament stimmen. Ist das, was man lebt, nicht das, was man leben will, gibt es nur den Weg, das zu ändern. Entweder ändert man es im Bestehenden oder aber man sieht, dass das nicht mehr stimmt und verlässt das. Erst dann ist man frei genug, Neues zu bauen. Alles andere wird nur im Chaos enden - für sich und für alle andern. Die Menschen im neuen Leben werden sich nicht wirklich gewollt fühlen, die im alten wähnen sich in einer Scheinsicherheit, die irgendwann jäh zusammenstürzt. Und man selber verliert sich selber im Hin und Her. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der alte Spruch: das eine tun, das andere nicht lassen greift in diesem Falle selten. Nicht aus moralischen Gründen, sondern aus rein emotionalen. Gesetzt den Fall, man sucht keine Beliebigkeit, sondern Einmaligkeit - die eben trägt und verbindet. Und so lange wir uns nicht darauf einlassen, fühlen wir uns als Opfer unseres Lebens, das uns verunmöglicht, was wir eigentlich wollen, ohne zu merken, dass wir es selber sind, die wir uns im Wege stehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7946392503172105990?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7946392503172105990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7946392503172105990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7946392503172105990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7946392503172105990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/opferrollen.html' title='Opferrollen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3703659117970240590</id><published>2011-12-24T14:42:00.004+01:00</published><updated>2011-12-24T15:25:59.928+01:00</updated><title type='text'>Fest der Liebe</title><content type='html'>Es gibt Tage, an denen geht es einem einfach gut. Ohne ersichtlichen Grund - oder auch mit. Man möchte die Welt umarmen, singen, tanzen. Man möchte allen sagen, wie toll das Leben ist und wie schön die Welt. Und fühlt in sich dieses Gefühl im Bauch, das Herz das tanzt. Ich hoffe nun mal, das fühle ich nicht alleine, nicht dass ich mir noch Sorgen machen müsste um meinen Gemütszustand und vor allem: es ist so schön, das sollen alle fühlen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt auch andere Momente. Momente, in denen die Welt dunkel scheint, man keine Auswege sieht, Probleme über den Kopf zu wachsen drohen. Man denkt, die Welt soll stehen bleiben, man möchte aussteigen, doch sie dreht und dreht und dreht. Der Kopf ist gefangen in Gedanken, die kein Ende nehmen und je mehr Gedanken fliessen, umso weniger weiss man. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab und an denke ich: wäre es nicht schön, das Leben wäre einfach ein wenig gleichmässiger, ein wenig flacher. Das wäre weniger anstrengend, weniger aufreibend, viel entspannter. Aber dann wären wohl auch die schönen, tollen, lebendigen Gefühle weg. Das Leben wäre weniger belebt. Das wäre nicht das, was ich wollte. Vielleicht muss man, um das Licht zu sehen, die Dunkelheit in Kauf nehmen? Kann sich aber in der Dunkelheit vielleicht daran halten, dass das Licht wieder kommt, denn es kam immer wieder. Oft ist die Dunkelheit vor allem deswegen bedrohlich, weil das Licht ganz zu fehlen scheint. Können wir aber im Bewusstsein behalten, dass die Dunkelheit nur eine Seite des Lebens ist, die andere, helle, ihr folgt, nimmt dieses Bewusstsein der Dunkelheit den Schrecken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben geht weiter. Immer. Und wenn heute überall Lichter scheinen, an den Bäumen, in den Fenstern, auf den Tischen, hoffe ich, dass sie auch in den Herzen der Menschen scheinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen da draussen ein wunderschönes Weihnachtsfest!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und für die gute Stimmung meine most favorites:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rPuRA1rZuTA"&gt;Rockin' around the christmastree&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=fGFNmEOntFA&amp;ob=av2n"&gt;All I want for christmas&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig besinnlicher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=x55fCkqutjU&amp;feature=related"&gt;Have yourself...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und unabhängig von Weihnachten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=_C5mNs8vFSc"&gt;Wonderful world&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3703659117970240590?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3703659117970240590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3703659117970240590' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3703659117970240590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3703659117970240590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/fest-der-liebe.html' title='Fest der Liebe'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4755066827630850709</id><published>2011-12-22T09:14:00.002+01:00</published><updated>2011-12-22T09:23:49.252+01:00</updated><title type='text'>Lieb sein um geliebt zu werden</title><content type='html'>Der Mensch will geliebt werden, möchte, dass andere Menschen ihn nett, gut, toll finden. Dafür macht er einiges oder eben auch einiges nicht. Wie viel lassen wir uns gefallen, um ja nicht abgestossen zu werden? Wie oft weiten wir unsere eigentlichen Grenzen aus, um dem andern nichts abzuschlagen, wofür er einen zürnen könnte. Wir machen uns so zur Marionette anderer Bedürfnisse, indem wir die eigenen vernachlässigen, verletzen, ignorieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht nicht drum, als Egoist durchs Leben zu gehen, nur noch seine eigenen Bedürfnisse zu sehen, diese auf Gedeih und Verderb durchzusetzen. Aber wir sollten aufpassen, dass wir im Streben nach Liebe uns selber nicht verlieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn jemand an einen herantritt mit einer Bitte, fällt es oft schwer, nein zu sagen, selbst wenn alles in uns nein schreit. Wir sind uns oft zu wenig wert, zu unserem Nein zu stehen, weil wir denken, wir hätten dieses Nein gar nicht verdient. Ein ruhiger Abend zu Hause der Anfrage nach Hilfe vorzuziehen erscheint uns egoistisch, selbst wenn wir erschöpft, müde und absolut ruhebedürftig sind. Wir denken, der andere denke dann schlecht von uns, sei enttäuscht, traurig und würde das nicht verstehen. Und vielleicht ist das auch so. Nur: wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse immer wieder mit Füssen treten, wird unser Selbstwert immer kleiner und wir werden selber immer trauriger, enttäuschter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders verhängnisvoll wird dieses Verhalten in Beziehungen. Wenn einer immer grösser wird, der andere immer kleiner, fällt die Beziehung in ein Ungleichgewicht. Der eine bestimmt, der andere gibt nach, der eine ist stark, der andere immer schwächer - und irgendwann wird es zerbrechen. Weil der Starke gelangweilt ist vom Schwachen oder weil der Schwache den eigenen Leidensdruck nicht mehr aushält und alle noch vorhandenen Kräfte mobilisiert, aus dem Gefängnis der Unterdrückung der eigenen Gefühle raus zu kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft spielen diese Mechannismen im Unbewussten. Der Starke ist sich vielleicht seiner Art gar nicht bewusst, merkt vielleicht gar nicht, dass er immer seien eigenen Weg geht, den andern immer auf diesen zieht, ohne ihn zu fragen oder zu hören, was sein Weg wäre. Er sieht die Gründe für seinen Weg und diese sind für ihn selber stichhaltig, so dass es ihm nicht in den Sinn kommt, davon abzuweichen. Dabei übersieht er, dass auch der andere Gründe hat für SEINEN Weg - und diese für IHN genau so triftig sind. Nur wenn beide gehört werden und gemeinsam den Weg finden können, wird es ein Weg sein, der weiter geht und auf dem beide fröhlich gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4755066827630850709?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4755066827630850709/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4755066827630850709' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4755066827630850709'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4755066827630850709'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/lieb-sein-um-geliebt-zu-werden.html' title='Lieb sein um geliebt zu werden'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-320009545963993995</id><published>2011-12-20T19:00:00.002+01:00</published><updated>2011-12-20T19:06:22.563+01:00</updated><title type='text'>Unverhofft kommt oft</title><content type='html'>Wir neigen oft dazu, alles durchdenken zu wollen, planen zu wollen. Wenn wir keine Pläne haben, fühlen wir uns unsicher, wie ein Schiff auf hoher See ohne Land in Sicht, auf das wir zusteuern können. Wir denken, wenn wir nicht genau wissen, wohin die Reise geht, reisen wir ins Uferlose, ins Unsichere. Das macht Angst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oft ergeben sich aber aus dem Nichts plötzlich Situationen, die man sich besser nicht hätte ausmalen können? Türen gehen auf, wo vorher Dunkelheit herrschte, Licht bricht rein und erhellt das Leben, das vorher noch so undurchsichtig schien. Menschen kommen auf einen zu, die man nie erwartet hätte, Kontakte entstehen, die einen beleben, einen erfreuen und einen weiter tragen auf ihre Weise in diesem Leben. Jede Begegnung ist ein Gewinn - wir müssen sie nur wagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fällt oft schwer, einfach auf andere Menschen zuzugehen. Zu tief sitzt die Angst, abgewiesen zu werden, zu stark ist die Prägung, dass man Fremde nicht einfach ansprechen kann. Schade eigentlich, denn vielleicht wäre man für den andern eine Bereicherung in seinem Leben? Gehen wir nicht oft mit einer Maske durch die Welt, die nach aussen etwas signalisiert, das wir tief innen nicht sind? Wie viele Menschen sind einsam? Man lies davon, man hört davon, sieht sie aber im Leben kaum. Weil sie eine Maske tragen. Nun kann man sagen, sie sind ja selber dumm, wenn sie diese tragen, doch ist es oft Selbstschutz, der zur Maske greifen lässt. Man möchte das Gesicht nicht verlieren, hat Angst, von den andern negativ bewertet zu werden, weil man einsam ist. Einsamkeit erscheint als Makel, den nur der trägt, mit dem niemand etwas zu tun haben will. Doch das stimmt so nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir alle offener durch die Welt gingen, würden sich noch viel mehr Fenster und Türen öffnen und die Welt erschiene in einem helleren Licht. Und ich denke nicht, dass das meine rosa Brille ist, die das so sieht. In diesem Sinne: gehet hinaus (nein, nicht vermehret euch), öffnet euch und freut euch über all die Begegnungen, die ihr machen könnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-320009545963993995?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/320009545963993995/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=320009545963993995' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/320009545963993995'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/320009545963993995'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/unverhofft-kommt-oft.html' title='Unverhofft kommt oft'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6154791843200075430</id><published>2011-12-07T15:44:00.003+01:00</published><updated>2011-12-07T15:55:58.942+01:00</updated><title type='text'>When all is said or done</title><content type='html'>Es gibt Zeiten des Aufbaus, Zeiten des Haltens und Zeiten des Niedergangs, der Zerstörung. Brahman, Vishnu, Shiva verkörpern diesen Lebenskreislauf im Hinduismus. Der Buddhismus sagt, das Leiden des Menschen resultiert aus dem Festhaltenwollen an dem, was ist. Wenn wir uns gegen die natürlichen Abläufe des Lebens sperren, an dem festhalten wollen, was ist, das vermeiden wollen, was nicht gut erscheint, setzen wir uns selber ins Leiden. Denn das halten zu wollen, was ist impliziert die Angst des Verlustes. Das vermeiden wollen, was man nicht will, lässt ständig gegen etwas kämpfen, was noch nicht ist, uns aber Angst macht. Und so sind wir von Ängsten getrieben, die eigentlich nichts mit dem Jetzt zu tun haben, sondern nur damit, was wir uns vorstellen, dass es sein könnte. Wir selber sind also verantwortlich für dieses Leid, weil wir unseren Vorstellungen Vorrang geben vor dem, was wirklich ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun klingt das alles wunderbar und auch verständlich. Man ist gewillt zu sagen, dass es genau so ist und man denkt sogar: ich höre auf damit, sofort. Leider holt uns unser Muster des Festhaltenwollens immer wieder ein. Es ist so tief in  uns, dass es schwer ist, dem zu entsagen. Es hilft aber schon, sich dessen bewusst zu sein und immer wieder von neuem hinzuschauen, was wirklich ist, wenn wir wieder in einer Leidensphase stecken. Wo kommt dieses Leid her? Woran leiden wir? Ist das wirklich wahr, was uns das Leiden verschafft oder sind es nur unsere hausgemachten Vorstellungen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Phase der Schöpfung ist voller Energie. Man sieht ein Ziel, will es erreichen, ist positiv. Ab und an zweifelt man vielleicht an der Machbarkeit, aber alles in allem ist das eine kraftvolle Phase. Wir bewerten sie als positiv. Die Phase des Haltens ist eine Beruhigung nach der Anstrengung der Schöpfung. Man kann ernten, was man vorher säte. Es ist eine schöne Phase, wohl die, welche man bewahren wollte. Ab und an vielleich ein wenig langweilig, so dass man denken könnte: war das nun schon alles? Gibt es nicht noch mehr? Müsste nicht mal wieder was ändern? Und dann kommt sie, die Phase, die eigentlich niemand haben will, denn Zerstörung und Untergang machen Angst. Man weiss nicht, ob der Fall je enden wird. Ob nachher wirklich wieder Aufbau kommt oder man einfach nur unsanft irgendwo landet. Man fürchtet, nie mehr Licht zu sehen vielleicht, denn man sieht nur, was kaputt geht, das, was kommen könnte, ist noch nicht da. Und viele verzweifeln in der Situation, denken, keinen Ausweg mehr zu sehen, da alles vor die Hunde geht, was ihnen lieb und teuer war. Man sieht das auch in der Jahreszeit, die diese Phase repräsentiert im Aussen: im November, dem Monat, der alles düster werden lässt, die Sonne wegbleibt, die Blätter verschwinden, Kahlheit und Grau zurück bleiben, tauchen auch viele Menschen in ihre eigenen Tiefen hinab. Und so mancher sieht keinen Ausweg mehr, glaubt nicht mehr an neue Schöpfung, nur noch an endlosen Untergang. Und er sucht den eigenen Ausweg aus allem - den, der allem Absinken ein Ende macht. Auch ein Loslassen... ob es das richtige ist? Wer weiss das? Wer kann es beurteilen? Die, welche nicht in der Lage sind? Nicht in seiner Haut stecken? Haben sie den Massstab? Wäre ein paar Wochen/Monate später alles besser gewesen? Oder aber war es doch der richtige Weg? Für ihn? Was ist richtig? Was falsch? Wer Richter? Wer Henker? Wer wählt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6154791843200075430?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6154791843200075430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6154791843200075430' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6154791843200075430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6154791843200075430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/when-all-is-said-or-done.html' title='When all is said or done'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-92001415872456923</id><published>2011-12-02T12:10:00.002+01:00</published><updated>2011-12-02T12:16:33.491+01:00</updated><title type='text'>Gutes zieht Gutes an</title><content type='html'>Wie oft sitzen wir da und martern unser Hirn mit negativen Gedanken. Wir denken, was alles schlief lief in unserem Leben, was schief laufen könnte. Wir sehen Gefahren, wägen Risiken ab und schüren unsere Ängste, noch bevor etwas passiert ist. Durch diese negativen Gedanken ist es aber viel wahrscheinlicher, dass etwas passieren wird. Man weiss, dass man viel eher fällt, wenn man aus Angst, fallen zu können, übervorsichtig läuft. Man verlagert dann seinen Schwerpunkt, geht über in eine ungesunde Haltung und verliert so viel leichter das Gleichgewicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir daran denken, was alles schlecht ist, strahlen wir genau das Schlechte aus und wir werden noch mehr Schlechtes anziehen. Wir schreien quasi in die Welt: alles ist schlecht und die Welt wird uns antworten: Du hast recht. Und wir sehen uns bestätigt in unserer Haltung und schreien noch viel lauter wieder raus: ALLES IST SCHLECHT. Und die Spirale dreht abwärts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Lichte betrachtet ist selten alles schlecht. Sehr viel ist sogar gut. Aber damit beschäftigen wir uns nicht. Wieso auch, es ist ja gut. Wir vergessen all die wertvollen Menschen in unserem Leben, vergessen, was schön ist in unserem Leben, vergessen, wie viel Grund wir hätten, dankbar zu sein und zu sagen: Das Leben ist schön. Würden wir es tun, würden wir hinsehen und alles sehen, was gut ist, würden wir in die Welt schreien: Es ist gut, wie es ist. Und die Welt würde zurück rufen: Du hast recht. Und sie würde noch mehr Gutes zurücksenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Gedanken prägen unsere Welt. Und das, was wir ausstrahlen, werden wir auch ernten. Drum sollten wir immer bewusst hinschauen, was wir denken, was wir sehen, worauf wir uns konzentrieren. Denn wir haben es in der Hand, die Welt zu gestalten, in der wir leben. Zumindest ein Stück weit. Und schon dieses Stück wird dazu beitragen aus diesem Leben ein gutes Leben zu machen. Wir müssen es nur wollen und unseren Teil dazu beitragen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne in ich heute einfach dankbar - dankbar für die neuen Chancen, dankbar, für positive Feedbacks in den letzten Tagen, dankbar für viele Gefühle, Menschen und Situationen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-92001415872456923?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/92001415872456923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=92001415872456923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/92001415872456923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/92001415872456923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/12/gutes-zieht-gutes.html' title='Gutes zieht Gutes an'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6488849201562753202</id><published>2011-11-29T20:08:00.003+01:00</published><updated>2011-11-29T20:20:38.951+01:00</updated><title type='text'>Anfang und Ende</title><content type='html'>Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, heisst es. Allerdings steht vor jedem Anfang auch ein Ende. Wo etwas anfangen kann, ist meistens vorher etwas zu Ende gegangen. Und jedes Ende beinhaltet einen kleinen Tod, ist ein Stück sterben. Etwas, das war, das Teil des Lebens war, dieses mitgestaltete, mit ausmachte, ist nun nicht mehr. Und selbst wenn man sich bewusst dafür entscheidet, dass es aufhören soll, so liegt doch auch Wehmut im Ende, denn der Abschied ist nicht immer einfach. Nie war alles nur schlecht, selten der Entscheid, etwas zu beenden, ganz klar und ohne Gegenargumente. Und alles, was gehen das Ende sprach, ist nun Grund für die Wehmut. Das Neue ist noch nicht, ist nur erahnt, vielleicht erhofft, vielleicht gewünscht, das alte ist, ist gefühlt, noch erlebt, noch präsent. Und damit aktueller und intensiver. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charles Darwin sagte, dass nichts in der Geschichte des Lebens beständiger sei als der Wandel. Die indische Philosophie hat mit drei Gottheiten den Wandel benannt, indem sie sagt, alles, was ist, ist mal entstanden und wird ebenso untergehen, um etwas Neuem Platz zu machen. Es scheint also ein Naturgesetz zu sein, dass nichts ist, alles fliesst. Loszulassen wäre die Devise und wohl das heilsamste. Die Think Pink-Generation würde sagen, man solle sich auf das Gute besinnen, das Negative ausblenden und fröhlich lächelnd durchs Leben ziehen. Auch wenn ich Pink mittlerweile mag, liegt mir die Haltung nicht ganz. Vielleicht kurzzeitig, bis mich die Gedanken wieder eingeholt, überrollt haben. Dann bricht die ganze Last der Argumente gegen das Ende über mir zusammen und lässt mich hadern. Um bald darauf wieder aufzustehen und anzupacken und den Neuanfang ins Blickfeld zu nehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so dreht und dreht und dreht die Welt im Kopf, ohne eigentlich weiter zu kommen, denn: was ist, ist, was sein wird, ist noch nicht. Sich nun den Kopf zu zerbrechen, was sein könnte, wird nichts bringen, denn was sein könnte, wird sich zeigen, wenn es ist. Klar kann man nicht die Zukunft ausblenden und nur im Heute verweilen, sich aber den Kopf über ungelegte Eier zu zerbrechen und dann darob zu verzweifeln wird nichts bringen, sicher nichts Gutes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tief durchatmen, schauen, was wirklich Sache ist - und dann Schritt für Schritt dem Neuanfang entgegen laufen. Es kommt, wie es muss, schliesslich und endlich hatte man Gründe für das Ende - gute Gründe, sonst hätte man es nicht in Betracht gezogen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6488849201562753202?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6488849201562753202/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6488849201562753202' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6488849201562753202'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6488849201562753202'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/anfang-und-ende.html' title='Anfang und Ende'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6652078777348950522</id><published>2011-11-24T21:18:00.004+01:00</published><updated>2011-11-24T22:23:30.065+01:00</updated><title type='text'>Das Leben in wachsenden Ringen</title><content type='html'>Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,&lt;br /&gt;die sich über die Dinge ziehn.&lt;br /&gt;Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,&lt;br /&gt;aber versuchen will ich ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,&lt;br /&gt;und ich kreise jahrtausendelang;&lt;br /&gt;und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm&lt;br /&gt;oder ein großer Gesang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rainer Maria Rilke, 20.9.1899, Berlin-Schmargendorf &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein genialer Dichter, ein wundervolles Gedicht. Das Leben lebt sich immer nur vorwärts. Und indem man vorwärts geht, kommt immer etwas dazu. Wir kommen auf die Welt als unbeschriebene Blätter und lernen, was die Welt bedeutet - oder aber in der anderen Sicht: alles ist in uns, wir müssen es nur erwecken. So oder so, die Grundaussage ist dieselbe: das Leben zeigt sich mit jedem Schritt, mit jedem neuen Augenblick, von einer neuen, grössern Breite, Es öffnet seine Tore, lässt den Blick weiter werden. Was wir heute auf die eine Art sehen, kommt uns morgen anders vor. Nicht weil es sich verändert hat, sondern weil wir uns verändert haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immanuel Kant sagte einst: Wir wissen nicht, ob das, was wir sehen, grün ist, oder ob wir nur eine grüne Glasscheibe an Stelle des Auges tragen. Wie oft gehen wir dahin und denken, das, was wir sehen, denken, fühlen, sei die Wahrheit. Wir hätten sie erkannt. Und schon morgen kann die Welt anders aussehen, die heutige Wahrheit zur Lüge verkommen sein. Wir sehen nur, was unser heutiger Blickpunkt uns sehen lässt. Diese Erkenntnis hilft, nicht überheblich zu werden, andere nicht zu verurteilen für ihre Sicht der Dinge. Denn wer sagt uns, ob nicht ihre Sicht die ist, die wir morgen auch haben werden? Selbst wenn wir heute (klar zu recht aus unserer Warte) von unserer überzeugt sind? Das heisst nicht, dass wir keine Überzeugungen mehr haben sollen, sondern, dass wir andern die ihren lassen sollen und einen Weg finden, wie wir mit unseren, sie mit ihren, gemeinsam klar kommen. Im Wissen, morgen kann die Welt anders aussehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so wachsen wir Tag für Tag, lernen dazu, gehen in eine neue Runde, sehen neue Welten, neue Aspekte, lernen neue Ängste kennen, die aus neu erkannten Gefahren, Unsicherheiten wachsen. Alles wächst, alles spriesst, nichts bleibt. An etwas festzuklammern würde Stillstand bedeuten. Im ersten Augenblick würde es nach Sicherheit aussehen, im zweiten nach Tod. Lassen wir uns leiten, gehen wir, Schritt für Schritt, Ring für Ring, durchs Leben, nicht wissend, wer wir sind, wo wir landen, was wir sollen. Immer im Willen und Wunsch, den letzten Ring zu vollenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6652078777348950522?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6652078777348950522/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6652078777348950522' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6652078777348950522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6652078777348950522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/das-leben-in-wachsenden-ringen.html' title='Das Leben in wachsenden Ringen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3880531038949984206</id><published>2011-11-11T21:19:00.002+01:00</published><updated>2011-11-11T21:26:34.875+01:00</updated><title type='text'>Folter und andere mittelalterliche Praktiken</title><content type='html'>Im Mittelalter waren Folterstrafen an der Tagesordnungen. Es wurde geteert, gefedert, Menschen wurden auf Räder geflochten oder aber an allen ihren Gliedern an Pferde gebunden, die Pferde danach in alle Himmelsrichtungen gescheucht. Ab und an kommt mir das Leben vor wie diese Folterstrafe mit den Pferden: es scheinen von diversen Richtungen Forderungen zu kommen, denen man genügen sollte. Und indem man versucht, alles zu erfüllen, reisst es einen langsam auseinander. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Sprichwort sagt: jedem Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Das stimmt eh. Man hat so viele Ansprüche an sich, wie man Menschen kennt. Und alle widersprechen sich. Allerdings scheinen in einem selber genau so viele Ansprüche zu sitzen. Und wie man sich auch entscheidet, man verletzt immer einen anderen Anspruch. Wenn man dann noch versucht, die Ansprüche verschiedener Menschen unter einen Hut zu bringen bei gewissen Entscheiden, wird man nicht nur gevierteilt, man wird in Kleinststücke geschnetzelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch ist ein Mangelwesen - und das ist wohl das Problem: irgend etwas fehlt immer. Jeder Entscheid für etwas entfernt einen von etwas anderem. Zu entscheiden, was nun Priorität haben soll ist nicht immer ganz einfach. Da ich von Natur aus nicht sehr entscheidungsfreudig bin, können solche Entscheidungsfragen zu echten Herausforderungen werden. Alle guten Tipps wie Pro und Kontra-Listen, etc. habe ich hinter mir - sie helfen nie. Denn bei jedem Argument dafür kommt das entsprechende dagegen. Und so drehe ich im Kreis und im Kreis und im Kreis... bis... irgendwann dann doch eine Entscheidung fällt. Die dann natürlich oft genug hinterfragt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie entscheidet man eigentlich? Denn dass man entscheiden muss, ist ohne Frage. Nichts ist schlimmer als kein Entscheid...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3880531038949984206?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3880531038949984206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3880531038949984206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3880531038949984206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3880531038949984206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/folter-und-andere-mittelalterliche.html' title='Folter und andere mittelalterliche Praktiken'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8728423486587475773</id><published>2011-11-11T08:58:00.002+01:00</published><updated>2011-11-11T09:10:10.231+01:00</updated><title type='text'>Von Daten und anderen herausragenden Dingen</title><content type='html'>Für Nora&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der 11.11.11. Heute wird geheiratet, was das Zeug hält, Kinder kommen per Kaiserschnitt auf die Welt, damit sie dieses sinnvolle Geburtsdatum haben - heute ist alles toll. Was heute passiert, muss gut sein, weil es ein sinnträchtiges Datum ist. Da kann nichts mehr schief gehen. Wenn man das Datum hat, ist man cool, in, was Besonderes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso eigentlich? Was ist am 11.11.11 besser als am 4.2.11? Wenn man bedenkt, dass die Quersumme von 11.11.11 6 ergibt und 6 ein Drittel der Teufelszahl 666 ist, wäre ja alles schon zu einem Drittel dem Teufel geweiht. Das sei blosser Aberglaube? Na, wieso dann aber das super Datum? Das wäre dann auch blosser Aberglaube?!? Oder nimmt man es, weil man es sich besser merken kann? Wohl kaum. Ein Jahr später ist nicht mehr der 11.11.11 und das 11.11. ist nicht mehr viel anders als jedes andere Datum auch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso will man eigentlich immer etwas Besoneres haben oder sein? Wieso reicht normal nicht aus, ist gar langweilig? Wieso denkt man, sich durch solche besonderen Dinge aufwerten zu müssen? Weil man (sich?) selber nicht genug ist? Weil man herausragen muss oder will? Weil man wahrgenommen werden will? Wohl schon. Das Problem dabei ist, dass die Spirale ins Uferlose geht. Je mehr besondere Menschen es gibt, desto mehr Besonderes muss man sich auferlegen, um noch mehr herauszustechen. Und so geht immer mehr Energie in die Aktionen, das Besondere zu suchen, finden und sich anzueignen. Irgendwann vergisst man dabei zu leben und vor allem geht das eigene Besondere unter, denn all die anderen Besonderheiten sind stets nur aufgesetzt, nicht echt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drum heirate ich heute nicht (ok, wäre etwas eng gewesen), kriege keine Kind (das hat wohl auch andere Gründe) und mache auch sonst nichts - ausser vielleicht mich 11 Mal im Kreis zu drehen und 11 Mal hurra zu schreien und dabei an 11 tolle Dinge zu denken - welch ein Spass!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8728423486587475773?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8728423486587475773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8728423486587475773' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8728423486587475773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8728423486587475773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/von-daten-und-anderen-herausragenden.html' title='Von Daten und anderen herausragenden Dingen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6579485391258704590</id><published>2011-11-07T17:43:00.002+01:00</published><updated>2011-11-07T17:54:45.712+01:00</updated><title type='text'>Wahrheiten</title><content type='html'>Wieso lügt der Mensch? Und wieso ist Wahrheit so wichtig? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Frage ist wohl einfacher zu beantworten: Wahrheit ist eine Art Sicherheit. Wenn man die Wahrheit weiss, weiss man - denkt man - woran man ist und kann Wege finden, damit umzugehen. Der Mensch strebt nach Wissen, blosser Glaube ist zu unsicher und Nichtwissen kaum auszuhalten oft. Klar gibt es unbequeme Wahrheiten - Wahrheiten, die sowohl für einen selber wie auch für den anderen schmerzhaft sind und die man lieber vermeiden würde. Man denkt, wenn man dem anderen etwas sagt, tut man ihm damit weh und lässt es drum lieber bleiben. Man denkt, den anderen beschützen zu können, wenn man die Wahrheit für sich behält. Ist das wirklich so?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Mann sagte mal, eine schreckliche Wahrheit sei besser als eine Lüge. Ich stimme dem zu. Denn die Wahrheit ist das, was ist. Selbst wenn man sie verschweigt, ist sie trotzdem noch da. Weiss man sie, kann man sie lernen zu akzeptieren, kann lernen, damit umzugehen, kann sich überhaupt überlegen, was man mit dieser Wahrheit anfangen will, wie damit umgehen. Diese Möglichkeit fehlt, weiss man die Wahrheit nicht. Dann hängt man in einer Luft aus Wolken, die nicht tragen. Man wägt sich in einer Scheinsicherheit, die nicht existiert und der Fall am Ende ist um Welten grösser, als wenn man die Wahrheit gleich gewusst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man das nun aber weiss, wieso lügt man doch? Wieso setzt man den anderen einer Unwahrheit aus, im Wissen, wie das auf einen selber wirkt und was man selber sucht? Die Welt scheint aus Lug und Betrug zu bestehen. Menschen machen sich grösser, schöner, besser, betrügen ihre Partner, gehen Nebenbeziehungen ein. Natürlich immer mit den notwendigen Rechtfertigungen dafür, so dass sie in ihrem Tun nicht ganz so schlecht dastehen. Gründe gibt es immer. Man ist eigentlich unschuldig, der andere hatte vorher schon - drum darf man ihn nun belügen und betrügen. Man hat Angst, eine schlimme Kindheit, Wünsche, die sonst zerbrechen würden... Gründe für Lügen gibt es viele,  meist sind sie vordergründig und dahinter steht purer Egoismus. Und Verantwortungslosigkeit. Man will die Konsequenzen für das, was ist oder was man tut, nicht tragen und greift zur (Not)Lüge. Wieso aber tut man das jemandem an, wenn man doch weiss, wie es sich anfühlt, belogen zu werden? Wieso verletzt man Menschen so? Hintergeht sie? Denn schützen tut man sie nie mit einer Lüge - meist nur sich selber und die eigene Feigheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ich nun Moralist und überhaupt abgefahren, das nur schon zu fragen? Ist das einfach ein Zeichen der Zeit oder gar der Menschengeschichte und so hinzunehmen? Muss man damit leben, zu denken, dass man ständig und von allen Seiten nur angelogen wird oder zumindest werden könnte? Worauf soll man dann noch bauen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die absolute Wahrheit und Offenheit auch nicht nur Glück und Freude bringt, weiss man spätestens seit der Traumnovelle - es stellt sich also schon die Frage, wo Offenheit aufhören sollte und wo man besser schweigt. Auf der anderen Seite wird man nur dann wachsen - auch zusammen wachsen, wenn man lernt, Wahrheiten zu ertragen - die eigenen und die der anderen. Auch wenn es vordergründig einfacher und schöner scheint, sich in einer Scheinwelt zu bewegen - für sich und für andere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6579485391258704590?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6579485391258704590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6579485391258704590' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6579485391258704590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6579485391258704590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/wahrheiten.html' title='Wahrheiten'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4077355593749979582</id><published>2011-11-03T10:24:00.003+01:00</published><updated>2011-11-03T10:43:41.316+01:00</updated><title type='text'>Verzeihen</title><content type='html'>Verzeihen heilt Wunden. Die eigenen vor allem. Indem ich verzeihe, kann ich mit etwas abschliessen, das mich beschäftigt, das mir weh tat, das mich verletzte. Die TRC in Südafrika unter Desmond Tutu hat auf Verzeihen gesetzt, weil man davon ausging, wenn die Menschen, die vorher unterdrückt und traumatisiert waren, verzeihen können, dann können sie in eine Zukunf frei von diesem Trauma schauen. Dann befreien sie sich selber von dem Trauma. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber braucht es, um verzeihen zu können? Sicher zuerst das Zugeständnis, dass wirklich ein Fehler passiert ist. In Südafrika hat man Anhörungen veranstaltet, in denen die Menschen über das, was ihnen passiert ist, reden konnten. Indem sie erzählen konnten, welches Unrecht ihnen widerfahren ist, welche Zustände und Diskriminierungen sie erdulden mussten, welche Gewalt und welchen Verlust auch, sollten sie eine Plattform erhalten, die vorher fehlte und es sollte so ein Zeichen gesetzt werden, dass man ihnen ihr Unrecht anerkennt, sie als Opfer sieht und ihnen diesen Status zuerkennt. Durch dieses Vorgehen sollten sie sich von dem Schmerz  befreien können und fortan ohne die vorher plagenden Alpträume, ohne die Nachwirkungen des Traumas in eine Zukunft gehen können. Zudem geht es gerade in solchen staatlichen Fällen auch darum, dass in der Zukunft die vormaligen Opfer und Täter wieder nebeneinander leben können müssen, denn nur so kann die Zukunft in einem Miteinander enden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was heisst das nun im Privaten? Was, wenn mir jemand ein Unrecht antut? Was, wenn ich leide, unglücklich bin, Schmerzen habe? Wie komme ich zum verzeihen? Es gibt sicher zwei Faktoren: ich kann dem andern innerlich verzeihen, indem ich für mich meinen Frieden finde mit dem, was passiert ist. Das ist nicht immer einfach, da dabei der andere fehlt, sein Zugeständnis fehlt, das es einem einfacher macht. Wenn er kommt und einsieht, was er getan hat, wenn er bereut, was er getan hat, dann fällt es leichter, zu sagen: Fehler passieren, es war nicht schön, es tat weh, aber ich verzeihe das. Und mit diesem Verzeihen kommt sicher auch ein Stück Ruhe zurück ins Leben. Wenn er aber diese Geste verweigert, weil er es nicht einsieht oder einsehen kann, weil er sich nicht stellt? Es wäre schade, dann auf die eigene Ruhe verzichten zu müssen. Zudem würde man sich ein zweites Mal vom andern abhängig machen und ihm noch einmal die Möglichkeitkeit geben, das eigene Leben zu bestimmen. Schliesslich und endlich habe ich alles, was ich für mich und mein Seelenwohl brauche, in mir drin. Wenn ich für mich hinschauen kann, sehen kann, was passiert ist, auch vielleicht meinen eigenen Anteil daran erkennen kann und annehmen kann, dann bin ich sicher schon einen guten Schritt weiter. Wenn ich dann dahin gehen kann und akzeptieren kann, dass die Vergangenheit war, wie sie war, hinschauen kann, was sie mit mir gemacht hat, bewusst damit umgehen kann, was noch da ist von dem Unrecht, was noch immer betrifft, dann habe ich eine Hürde genommen, indem ich mein Leben selber bewusst anschaue. Und von dem Punkt aus kann ich auch in die Zukunft gehen, denn dann habe ich wieder die Verantwortung für mein Leben übernommen. Ich habe es nun in der Hand, wie es weiter geht. Ich kann bewusst mit meinen Mustern, Prägungen und Wunden umgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was folgt auf Verzeihen? In Staaten ist es wünschenswert, dass am Schluss alle in Kooperation und friedlich miteinander leben und zusammen weiter gehen. Im Privaten ist das nicht immer einfach und vor allem nicht zwingend nötig. Es gibt den Ausspruch, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Mein Sohn sagt, nicht jeder hätte das verdient, es gäbe auch Taten, die hätten sich die zweite Chance verspielt. Wann eine zweite Chance möglich ist, ist wohl individuell. Vermutlich nur dann, wenn die innere Überzeugung da ist, dass das, was einmal passiert ist, nicht nochmals passiert. Und wenn die innere Wunde nicht zu gross ist. Zeit heilt viele Wunden - ob alle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem mit den inneren Wunden ist, dass sie - wenn sie einmal da sind - das Leben generell prägen. Auch die, welche die Wunde nicht verursacht haben, werden damit umgehen müssen, dass der so Verwundete aus Angst, noch mehr Wunden zu erhalten, vorsichtiger wird. Geprägt ist durch die Wunden der vergangenen Zeit. Vermutlich ist Zeit in jedem Fall das Zauberwort. Sich selber die Zeit geben, Sicherheit zu gewinnen, dass keine neuen Wunden geschaffen werden, selber die Sicherheit auch zu haben, dass man mit neuen Verletzungen, die durchaus auftauchen können, umgehen kann und zu wissen, dass man fähig ist, durch Verzeihen selber wieder auf die Beine zu kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4077355593749979582?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4077355593749979582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4077355593749979582' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4077355593749979582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4077355593749979582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/verzeihen-vergessen-und-dann.html' title='Verzeihen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5286443862004170583</id><published>2011-11-01T13:43:00.002+01:00</published><updated>2011-11-01T13:50:29.382+01:00</updated><title type='text'>Die weisse Weste Österreichs</title><content type='html'>Atomkraft - ja oder nein? Die Diskussion erhitzt die Gemüter seit langem. Spätestens seit Fukushima haben sich auch die letzten befürwortenden Parteien der Schweiz gegen die Atomkraft ausgesprochen und Alternativen werden gesucht. Zwar sind nicht alle ganz überzeugt und einige denken, ganz so schlimm könne es ja doch nicht sein und die Schäden wären immer bei den andern, nie bei einem selber. Trodtzem werden Alternativen immerhin ins Auge gefasst und es ist sich jeder einig: mittel- bis langfristig müssen neue Lösungen her. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, wenn man da einen tollen Nachbarn hat, der mit gutem Beispiel voran geht. Österreich macht vor, was die Welt gerne möchte: Überleben ohne Atomstom. Kein Atomkraftwerk ist auf seinem Boden zu finden, aller Strom wird anders gewonnen. Österreich streicht diese Paraderolle gerne heraus, sind sie doch Vorreiter auf einem Weg, den die anderen noch vor sich haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders sieht es in Tschechien aus. Da sieht man Atomkraftwerke mit vier grossen Türmen, welche alle fleissig vor sich hinqualmen. Nun kann man sagen, das sind Sünden der Vergangenheit, das ändert bald. Und ja, es wird ändern. Wo heute vier Türme sind, stehen bald acht Türme... man baut aus. Wieso? Es gibt Interessenten für den Strom, so dass man mit den momentan vier Türmen nicht mehr ausreichend produzieren kann. Wer der Interessent ist? Österreich... unser nobler Vorreiter ohne AKWs. Aber das weiss natürlich niemand. Das versteckt man unter der weissen Weste, da schaut niemand drunter. Und wenn doch?? Darüber denkt man dann nach, wenn es soweit ist...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5286443862004170583?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5286443862004170583/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5286443862004170583' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5286443862004170583'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5286443862004170583'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/11/die-weisse-weste-osterreichs.html' title='Die weisse Weste Österreichs'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5448614490625845256</id><published>2011-10-31T17:38:00.002+01:00</published><updated>2011-10-31T17:40:52.043+01:00</updated><title type='text'>Beziehungsende</title><content type='html'>Als ich so über meinen Blog nachdachte, musste ich feststellen, dass die Themenwahl etwas sehr gefühlsduselig ist. Irgendwie muss das ein Ende haben. Diese olle Sentimentalität hinterlässt sonst Schleimspuren im Netz und die könnten zu mir zurück verfolgt werden. Das wäre mir gar nicht recht. Man würde sich mich dann als in rosa Kleidchen gekleidetes Romantikweibchen vorstellen, das sich seinen Gefühlsduseleien anheim gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein Nein Nein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum habe ich beschlossen, mir ein Beziehungsende aufzuerlegen. Meine Beziehung mit Gefühlsduseleien hat ab heute ein Ende, ich wende mich nun fortan neuen Themen zu. Tja, das Leben ist hart, ich bin es auch: ran an den Speck :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5448614490625845256?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5448614490625845256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5448614490625845256' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5448614490625845256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5448614490625845256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/beziehungsende.html' title='Beziehungsende'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6437267097364239152</id><published>2011-10-31T15:37:00.002+01:00</published><updated>2011-10-31T15:39:44.739+01:00</updated><title type='text'>Literaturtipp: Harry Mulisch - Das Attentat</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;War jeder schuldig und unschuldig? War die Schuld unschuldig und die Unschuld schuldig?&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als kleiner Junge muss Anton miterleben, wie seine Eltern und sein Bruder umkommen, wie sein Zuhause in Flammen aufgeht. Er geht durch die Mühlen der Nazis und kommt schliesslich zu seinem Onkel, wo er aufwächst. Der Krieg ist bald in weiter Ferne, keine Erinnerung, keine rede mehr davon. Anton studiert Medizin, lebt sein Leben unpolitisch, ohne Zeitung, ohne Nachrichten, ohne Teilnahme am aktuellen Geschehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schweigt die Vergangenheit auch vordergründig, so schwelt sie doch im Innern weiter, trägt ihre Früchte, prägt Antons Sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Wenn er über die Zeit nachdachte, was er manchmal tat, sah er die Ereignisse nicht aus der Zukunft kommen und durch die Gegenwart in die Vergangenheit gleiten, sondern aus der Vergangenheit kommend sich in der Gegenwart entwickeln und auf eine ungewisse Zukunft zubewegen.“(169/170)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Jahre hinweg wird Anton immer wieder mit der Vergangenheit konfrontiert und langsam vervollständigt sich das Puzzle der verhängnisvollen Nacht und Anton kriegt Einblicke in das, was wirklich vorgefallen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Buch über Schuld, Unschuld, Wahrheit, Täter und Opfer. Es zeigt auf, dass die Grenzen verschwimmen und klare Zuteilungen nicht möglich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle taten, was sie taten - aus der Zukunft ein Urteil über die damals Handelnden zu fällen ist oft schwer wenn nicht unmöglich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6437267097364239152?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6437267097364239152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6437267097364239152' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6437267097364239152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6437267097364239152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/literaturtipp-harry-mulisch-das.html' title='Literaturtipp: Harry Mulisch - Das Attentat'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1434418942262069693</id><published>2011-10-31T15:19:00.002+01:00</published><updated>2011-10-31T15:36:26.781+01:00</updated><title type='text'>Mehr als nur vier Wände - wir gehen tiefer</title><content type='html'>Meine Interpretation eines Lieds...und des Lebens&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon als Kind musste man merken, dass im Leben alles vergänglich ist. So lange man auch an etwas baut, so lange man sich auf etwas einlässt - irgendwann geht es wieder kaputt, wird weggeputzt wie eine Sandburg vom Meer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was früher Sand, sind später Träume, Konzepte vom Leben. Man definiert sich sein Leben, wie es aussehen soll, was man sich wünscht. Oft werden diese Wünsche nicht unwesentlich von romantischen Bildern aus Filmen geprägt. Wir wünschen uns die romantisch schöne Liebe aus dem Bilderbuch, das dazugehörige Gesamtpaket von Friede Freude Eierkuchen inklusive. Leider hält das selten lange an, es sind meist Luftschlösser, die so entstehen, die dann beim kleinsten (im besseren Fall auch erst bei einem grösseren, aber immerhin...) Sturm einstürzen. Wieso sie nicht halten? Weil sie auf Wolken von Idealen gebaut wurden, statt auf Beständigkeit und Fundamente. Weil sie aus falschen Motiven etstanden, so dass die Basis nicht stabil war. Was ist eine Basis einer Beziehung, die hält? Liebe? Träume? Romantik? Familie? Wünsche? Die helfen sicher bei der Suche und vor allem die Liebe ist grundlegend, aber nicht ausschliesslich und nicht hinreichend. Hinreichend fundamental ist nur die Entscheidung, wirklich eine Beziehung leben zu wollen und die Entscheidung, diese Beziehung aufzubauen, auszubauen und daran zu arbeiten. Beziehungen sind nie selbsterhaltend. Sie sind wie Pflanzen. Sie brauchen Wasser, Pflege, Sonne, Luft, Zuwendung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir merken, dass dieses Leben immer wieder einstürzen wird. Es ist schön, es ist berauschend, es wirkt frei, offen, lebendig. Hat viele Höhen, noch mehr Tiefen, um dann wieder mit neuen Träumen emporzusteigen in den Himmel und wieder Himmelsmieter zu werden. Die Kartenhäuser türmen sich höher und höher, bis sie einstürzen - und man wieder aus dem Himmel fällt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann durchschaut man das Spiel. Sitzt da und zieht Bilanz. Sitzt da und weiss: diese ach so schönen Luftschlösser, sie sind schön - weil sie Ideale sind. Weil sie nicht real sind. Phantasien sind immer phantastisch, weil man sie in Farben zeichnen kann, die die Realität nicht kennt, nur wünscht. Die Bilder, die ich mir vorstelle, sind immer ein wenig bunter, ein wenig aufregender. Sie zu realisieren würde Ihnen den Glanz nehmen - doch dessen ist man sich im Moment nicht bewusst. Doch wenn man sich dessen bewusst wird, geht man daran, hinzusehen: was will ich im Leben? Und wenn man noch den richtigen Menschen findet, merkt man: eigentlich will ich mehr. Es soll nicht bunter, schöner, höher, besser sein. Es soll mehr sein als all das, denn die Realität ist mehr als das. Sie hat ein Fundament und sie trägt. Etwas, das man eigentlich suchte in all den Schlössern, die nicht für die Ewigkeit gebaut waren, weil das Material flüchtig war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei geht es nicht mal um Sicherheit - die hat man nie im Leben, sondern es geht darum, nicht mehr für den Moment und aus dem Moment heraus zu bauen. Es geht darum, sich zu entscheiden und ein Entscheid trägt Beständigkeit in sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollen nicht nur Bilder sein, nicht nur Imaginationen, sondern es soll Tiefe sein, Tiefe, die sich öffnet und die bleibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beziehungen sind immer vielschichtig, sie sind himmelhochjauchzend, bestehen aus Liebe und Lust, sie sind immer auch Hoffnung, Hoffnung auf Glück, auf Erfüllung. Nie aber darf man vergessen, dass mit all dem Schönen immer auch das Negative kommt. Alles hat seine Kehrseiten. Sie auszublenden hiesse, in den Traumschlössern zu verweilen. Nur wenn man das Ganze annimmt und allem seinen Platz zuweist, kann eine Beziehung bestand haben. Die Tiefen durchwatet man, um dann wieder aufzusteigen in die Höhen der Schönheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, welche Tiefe und Weisheit in manchen Liedern steckt - man muss nur genauer hinhören. Meine Hochachtung an Herrn Jürgens - man mag seine Musik mögen oder nicht, die Texte sind in ihrer Poesie, in ihrer Philosophie und in ihrer Sprachgewalt und Sprachbeherrschung genial.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1434418942262069693?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1434418942262069693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1434418942262069693' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1434418942262069693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1434418942262069693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/mehr-als-nur-vier-wande-wir-gehen.html' title='Mehr als nur vier Wände - wir gehen tiefer'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5264560507114333258</id><published>2011-10-31T11:15:00.002+01:00</published><updated>2011-10-31T11:25:06.245+01:00</updated><title type='text'>Eine Ode an die Beständigkeit</title><content type='html'>Als ich kürzlich etwas genauer hinhörte, fand ich bei Udo Jürgens einen wunderschönen Text, der mich berührte in seiner Tiefe, in seiner Wahrheit, in seiner Sprachschönheit auch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;Als Kinder bauten wir Burgen aus Sand,&lt;br /&gt;Die uns das Meer - bald wieder nahm,&lt;br /&gt;Später wurden es Schlösser auf Wolken,&lt;br /&gt;Sie stürzten ein - als der Sturm aufkam...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir lebten in Räumen aus eigenen Träumen&lt;br /&gt;Und legten den Boden mit Plänen aus.&lt;br /&gt;Wir wohnten zur Miete im Himmel - und lachten -&lt;br /&gt;Wir bauten - unser eig'nes Kartenhaus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war es damals,&lt;br /&gt;Setz' dich zu mir her,&lt;br /&gt;Ich will dir was sagen:&lt;br /&gt;Mit dir will ich mehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als nur vier Wände,&lt;br /&gt;Mehr als Sicherheit.&lt;br /&gt;Wir bauen auf das Gestern&lt;br /&gt;Schon heut' die Ewigkeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als nur vier Wände,&lt;br /&gt;an die man Bilder hängt.&lt;br /&gt;Ein Haus wie deine Seele,&lt;br /&gt;An die man ewig denkt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Treppenhaus, hoch wie der Regenbogen,&lt;br /&gt;Ein Zimmer aus Liebe - ein Ballsaal aus Lust!&lt;br /&gt;Ein ganzer Flügel aus endloser Hoffnung,&lt;br /&gt;Ein verborg'nes Verlies - für Trauer und Frust...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Garten voller Freunde, eine Festung aus Lachen,&lt;br /&gt;Ein Himmelbett für all das, was nur uns angeht!&lt;br /&gt;Ein Schloß in den Wolken, in der Sehnsucht verankert,&lt;br /&gt;Dort, wo das Licht - der Sonne entsteht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war es damals,&lt;br /&gt;Setz' dich zu mir her,&lt;br /&gt;Ich will dir was sagen:&lt;br /&gt;Mit dir will ich mehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als nur vier Wände,&lt;br /&gt;an die man Bilder hängt.&lt;br /&gt;Ein Haus wie deine Seele,&lt;br /&gt;An die man ewig denkt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Turm aus Edelstein - ein Ort zum Glücklichsein,&lt;br /&gt;Ein ganzes Paradies - das uns der Himmel ließ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als nur vier Wände,&lt;br /&gt;Mehr als Sicherheit.&lt;br /&gt;Wir bauen auf das Gestern&lt;br /&gt;Schon heut' die Ewigkeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als nur vier Wände,&lt;br /&gt;an die man Bilder hängt.&lt;br /&gt;Ein Haus wie deine Seele,&lt;br /&gt;An die man ewig denkt...&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, wie er die eigenen Wünsche und Träume beschreibt, als Himmelsschlösser, sie in die Realität holt mit den Bildern an den Wänden. Schon diese sind beständiger als die Luftschlösser. Wenn er nun mit dem andern noch mehr will, dann zeugt das von einem tiefen Wunsch nach Bestand - er spricht gar von Ewigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Träumen wir nicht alle davon? Von Heimat, von Ankommen? Möchten wir nicht zuhause sein und in diesem Zuhause wissen:  hier sind wir sicher, hier gehören wir hin? Dieses Zuhause hat sicher nicht nur die schönen Seiten, man könnte ihm auch Attribute wie Langeweile (Alltag), Eingeschränktheit (nicht mehr ganz frei) zuschreiben. Ab und an kommt man im Zuhause an einen Punkt, ausbrechen zu wollen, weil man denkt, das sei nicht mehr das, was man mal wollte, es gäbe noch mehr da aussen. Aber schliesslich und endlich wird uns diese Sehnsucht immer wieder einholen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es führt wohl kein Weg daran vorbei, sein Zuhause zu finden, zu erkennen, es zu beziehen und es sich so einzurichten, dass es für einen stimmt. Dass man ja sagen kann zu dem, was schön ist, dass man deswegen das in Kauf nimmt, was nicht ganz optimal ist, im Wissen, dass der andere Zustand ohne Zuhause noch schlimmer wäre - weil nur im Zuhause man ganz bei sich und ganz in der Ruhe ist. Alles im Leben hat immer zwei Seiten. Nur wenn man beide annimmt, ist das Leben ganz. Lehnt man Teile ab, wird man immer in einem Zerrissenheitsgefühl leben, nie wird es ganz stimmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Zuhause kann viele Qualitäten haben: es kann ein Ort sein, ein Mensch, ein Gegenstand, ein Gefühl, eine Tätigkeit - etwas, in dem man selber aufgeht, das das eigene Leben in einem Punkt bereichert, komplettiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während ich das schreibe, hat Udo Jürgens weiter gesungen und singt gerade über jemanden, der da ist, dessen Hand Wunden heilt, der nicht nach Sinn oder Grund fragt, sondern einfach ein Licht bringt ins Dunkel. Schön, wenn im Zuhause ein Licht brennt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5264560507114333258?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5264560507114333258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5264560507114333258' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5264560507114333258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5264560507114333258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/eine-ode-die-bestandigkeit.html' title='Eine Ode an die Beständigkeit'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4020206092421507020</id><published>2011-10-30T22:29:00.003+01:00</published><updated>2011-10-30T22:39:07.906+01:00</updated><title type='text'>Diskriminierte Schweiz</title><content type='html'>Ich verteidige mich nun nicht mehr - es wäre kaum mehr glaubwürdig -, aber: nirgends findet man auch soo tolle Schlagzeilen wie hier: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick: &lt;a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/wo-waren-die-brueste-185697"&gt;Wo waren die Brüste?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, man stelle sich eine NZZ mit so einer Schlagzeile vor? Wie würden sich die armen Herren der selbsternannten Intelligentia beherrschen, wenn sie das im Erstklassabteil der SBB lesen würden? Nein, das ginge gar nicht. Nun möchte ich aber nicht darüber schreiben, wer was wann liest und wie er sich dabei beherrscht, sondern mir kam ein anderer Gedanke bei dem Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überall protestieren diese Damen entblösster Oberweite für ihre Ideen und für ihre Prinzipien. Nur in der Schweiz entblössen sie sich nicht. Nun ist die Schweiz ein offensichtlich kleines Land - quasi eine Minderheit. Kann man nur also dahin gehen und sagen: die Schweiz ist eine unterdrückte Minderheit? Alle kamen sie in den Genuss, nur wir nicht? Könnte man dagegen klagen? Unterdrückung? Diskriminierung? Müssten nicht immer alle dieselben Reche haben? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo hören Rechte auf? Wo fangen Pflichten an? Was ist Gleichbehandlung und wann darf sie eingefordert werden? Heisst Gleichbehandlung immer, alle gleich zu behandeln oder müssten die entsprechenden Bedürfnisse und Möglichkeiten ein- und aufgerechnet werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so kommt man von blanken (oder eben nicht) Frauenbusen zu Grundfragen der Gerechtigkeit und wird vom Blick zu Grundsatzfragen demokratischer und gerechtigkeitspolitscher Art gebracht. Wundersame Welt :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4020206092421507020?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4020206092421507020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4020206092421507020' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4020206092421507020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4020206092421507020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/diskriminierte-schweiz.html' title='Diskriminierte Schweiz'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4691569655946790839</id><published>2011-10-29T13:27:00.002+02:00</published><updated>2011-10-29T13:37:54.878+02:00</updated><title type='text'>Es geht mir gut</title><content type='html'>Es gibt Tage, da steht man auf, mit einem bestimmten Gefühl in sich: Das wird ein guter Tag. Mir geht es gut. Der Blick nach draussen bestätigt dies noch, die Sonne scheint, im Wasser spiegeln sich die farbigen Herbstbäume, kleine Dörfchen schwingen sich pitoresk die grünen Hügel hinauf. Eine Fahrt in die Berge macht das Paradies perfekt: die Autobahn gesäumt von mit Herbstlaub behangenen Bäumen, dahinter in Schnee getauchte Berge, die sich gegen den Himmel recken, die heimischen Berge, die immer näher kommen. Bald fährt man ins Dorf, das seit Kindertagen Heimat bedeutet, fährt über den Bach, den Berg hinauf, ins nächste Dorf, das mit Fug und Recht als das Schönste der Welt bezeichnet werden kann. Nur schon die kleine Kirche am Eingang steht da wie gemalt, die Holzchalets drum herum runden das BIld ab. Ja, es ist ein guter Tag und ich fühle mich privilegiert, in einer so schönen Gegend zu leben. Ein Blick aus dem Fenster zu Hause lässt schon Bilderbuchromantik zu, ein paar Schritte vor die Tür und man steht in einer Märchenwelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso aber sieht man das nicht immer? Wieso gibt es Tage, die grau scheinen? Wieso Tage, an denen man denkt, die Welt sei gegen einen, es ginge alles schief? Ist es nur die eigene Optik, eine Unzufriedenheit, die dann den Blick auf die negativen Dinge werfen lässt? Zieht Energie Energie an? Wenn ich mich schlecht fühle, ziehe ich das Schlechte an, fühle ich mich gut, kommt all das Gute zu mir?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, es ist normal, dass nicht jeder Tag der Beste des Lebens sein kann. Es ist auch klar, dass es Tage gibt, die man lieber streichen würde, wo alles eher schief läuft. Trotzdem denke ich, sollte man nie vergessen, welches Privleg man im Leben hat. Nur schon in dem Land geboren zu sein, in dem wir leben, ist ein ganz grosses Privileg, von dem viele Menschen träumen würden. Der Umstand, dass ich meine Gedanken in einen Computer tippen kann, bedeutet, dass ich mir einen solchen (und dazu noch einen schönen :D) leisten konnte. Dass der Text am Schluss im Netz steht, spricht dafür, dass ich Internet habe und noch damit umgehen kann. Und etwas, das man nie vergessen darf: ich hatte das grosse Glück im Leben, eine wirklich tolle Bildung geniessen zu dürfen. Hatte die Möglichkeit, all das zu lernen, was ich lernen wollte, konnte meinen Weg durch die Schulen machen. Wie vielen Kindern ist nur schon ein Bruchteil davon versagt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit möchte ich nicht dafür plädieren, fortan mit seligem Lächeln durch die Welt laufen zu müssen, weil wir ja so glücklich sind. Auch in unserer Welt gibt es Probleme, grosse Probleme - relativ grosse. Die Relation misst sich immer am gewohnten Lebensumfeld. Das macht den direkten Vergleich mit anderen Umfeldern obsolet. Aber vergessen sollte man diese nicht. Und vielleicht doch ab und an ein wenig Dankbarkeit spüren für das, was man alles hat, wenn all das drückt, was man gerade nicht hat oder vermisst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht mir gut. Ja, das tut es!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4691569655946790839?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4691569655946790839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4691569655946790839' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4691569655946790839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4691569655946790839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/es-geht-mir-gut.html' title='Es geht mir gut'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-511997529634221911</id><published>2011-10-28T22:18:00.002+02:00</published><updated>2011-10-28T22:24:54.486+02:00</updated><title type='text'>Musik</title><content type='html'>Es gibt Lieder, die erinnern einen an die erste Liebe, an den ersten Kuss, die erste Begegnung. Oft verbinden wir Musik mit sinnträchtigen Momenten unseres Lebens. Wenn wir dann später das bestimmte Lied hören, denken wir an den Moment, an den Menschen zurück. Ich habe viele solche Lieder. Ich verbinde viele Momente im Leben mit Liedern oder die Lieder mit den Momenten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt aber auch Momente, in denen ein Lied läuft, das genau zu dem entsprechenden Moment passt. Zufall? Wenn man kurz vor einer ungewollten Trennung steht und im Radio Chicagos "If you leave me now" läuft? Oder "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gq36-lGHsSw"&gt;If you go away&lt;/a&gt;"?Wenn einer einen Hochzeitsantrag machen will und Eros singt "Ti sposero"? Nur Zufall? Oder doch mehr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aussen und Innen - immer kehrt es wieder: was bedingt das andere? Was ist Huhn und was Ei? Was war zuerst, was folgte? Nehmen wir im Aussen nur bewusster war, was gerade innen abläuft oder ziehen wir im Aussen an, was wir im Innen leben, fühlen, sind? Folgt Energie Energie oder aber Aufmerksamkeit den eigenen Befindlichkeiten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rein rational argumentativ lassen sich beide Varianten sinnvoll erklären. Hinreichend begünden. Wo liegt die Wahrheit?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-511997529634221911?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/511997529634221911/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=511997529634221911' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/511997529634221911'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/511997529634221911'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/musik.html' title='Musik'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1130990502336014703</id><published>2011-10-28T17:00:00.003+02:00</published><updated>2011-10-28T17:16:29.126+02:00</updated><title type='text'>Das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht kennt</title><content type='html'>Zweiter Teil - als ich den Satz las, kam mir die Zweideutigkeit der "Gründe" in den Sinn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Grund kann eine Ursache sein, etwas, das dem andern zu Grunde liegt, eine Kausalität begründet. Heidegger schrieb in seinem Werk "Der Satz vom Grund", dass nichts ohne Grund ist. Das bedeutet, dass alles, was ist, einen Grund hat, zu sein, was es ist, wie es ist, sogar: dass es ist. Das entspricht in etwa Aristoteles' erstem unbewegten Beweger - mit einer Ausnahme, wie wir sehen werden. Aristoteles vertritt die Idee, dass alles Bewegte einen Beweger hat, sprich: alles, was sich bewagt, wird von etwas anderem bewegt. Dieses bewegt sich, indem es bewegt, selber, so dass es auch wieder einen Beweger braucht. Und so geht die Aristotelische Bewegungskette weiter und weiter bis hin zu einem ersten Beweger, der selber unbewegt ist. Thomas von Aquin hat den dann aufgegriffen und Gott genannt in seinen Gottesbeweisen (welche streng logisch gesehen keine Beweise waren - ich könnte noch mehr davon schreiben, lasse das aber an der Stelle). &lt;br /&gt;So weit, so gut. Nun hat also das Herz Gründe. Gründe, etwas zu tun, zu wollen, zu fühlen. Worin liegen diese Gründe begraben? Und was ist das Herz überhaupt? Das Wesen des Menschen? Die Seele des Menschen? Sein Innerstes? Die Psyche? Worin besteht der Unterschied von Seele und Psyche? Und sind sie zuinnerst oder gibt es noch eine Schicht tiefer etwas, das quasi Grund der beiden ist? Und mit der Frage kommen wir der zweiten Bedeutung von Grund näher: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grund als Abgrund. Welche Abgründe tun sich auf, wenn man in das Herz blickt? Manch einer hat Angst, genau hinzusehen, weil er eben Tiefen befürchtet, mit denen er überfordert wäre. Er weiss nicht, wie damit umgehen, weil alles nicht wirklich fassbar ist und wer schon mal wirklich und tief liebte, weiss, was dieses Gefühl mit einem anstellen kann. Er weiss, wie ausgeliefert man ihm sein kann und oft verursacht das Angst. Und aus dieser Angst heraus versucht man, zu mauern. Und doch wird man es nie ganz schaffen, alle Gefühle abzutöten. Sie werden sich immer wieder einen Weg nach oben erkämpfen und man wird sie spüren, auch wenn man dagegen ankämpft. Man kämpft dagegen an mit dem Verstand, mit Argumenten. Und dann ist es wieder da: das Herz - und es spricht. Und man geht wieder dagegen vor - und wieder spricht es. Aus seinen Abgründen heraus. Weil es Gründe hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun stellt sich aber die nächste Frage: Der Satz, wie er da steht, ist nur eine Übersetzung eines französischen Ausspruchs von Blaise Pascal: Le coeur a ses raisons que la raison ne connaît point. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da steht gar nichts von Gründen, da wird dem Herzen ein Verstand, eine Logik zugesprochen. Das folgt dann in der nächsten Fortsetzung. Dann werde ich auch auf die Problematik von Übersetzungen und deren Interpretationen eingehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1130990502336014703?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1130990502336014703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1130990502336014703' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1130990502336014703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1130990502336014703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/das-herz-hat-grunde-die-der-verstand_28.html' title='Das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht kennt'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8753098650777821370</id><published>2011-10-27T19:37:00.002+02:00</published><updated>2011-10-27T19:38:49.273+02:00</updated><title type='text'>We proudly present</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.grin.com/de/e-book/167222/genozidleugnung-als-ethisch-moralisches-problem"&gt;Mein Werk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lange währt, wird endlich gut - könnte man sagen :D&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8753098650777821370?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8753098650777821370/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8753098650777821370' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8753098650777821370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8753098650777821370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/we-proudly-present.html' title='We proudly present'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7412996734344081734</id><published>2011-10-27T13:01:00.002+02:00</published><updated>2011-10-27T13:09:45.774+02:00</updated><title type='text'>Das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht kennt</title><content type='html'>Heute stolperte ich über einen Spruch, den ich schon lange mit mir trage, der mir in vielen Situationen immer wieder begnet ist - und heute eben wieder. Es wird Zeit, ihn gründlicher anzuschauen. Da ich denke, dass der wirkliche Sinn sich nicht an einem Tag, in einem Augenblick erschliesst, werde ich das in Etappen tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Gedanke zu dem Spruch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höre auf dein Herz, denn es kennt Wahrheiten, die der Verstand nicht erfassen kann. In deinem Herzen ist vieles von dir drin, das du nicht benennen, nicht wirklich erkennen kannst, das aber dich und dein Fühlen, Denken, Handeln ausmacht. Dein Herz kennt Antworten, die du mit allen Argumenten nicht geben kannst. In dem Zusammenhang lässt sich auch der Fuchs im kleinen Prinzen zitieren: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Kopfmenschen, wie wir es heute oft sind, versuchen wir, die Welt mit dem Verstand zu erfassen. Wir versuchen alles, was uns begegnet, verstandesmässig einzuordnen, zu qualifizieren und danach zu handeln. Das ist durchaus sinnvoll, da wir so auch gewisse Lerneffekte nutzen können und nicht ständig dieselben Fallen neu beehren. Es gibt aber sicher auch Bereiche, in denen der Verstand mehr Unruhe stiftet als Klarheit bringt. Gerade in Liebesdingen ist dies der Fall. Nun wäre ich die letzte, die sagt, man solle den Verstand ausschalten, nie. Aber: zuerst muss das Herz sprechen. Sagt es ja, folge ihm. Der Verstand kann dann ab und an als Kontrollinstanz einspringen, grundsätzlich ist es aber nicht sein Bier (wundervolle Theorie).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich denke ich - und lese aus dem Spruch wie aus der Aussage des Fuchses: Wenn dein Herz dir etwas sagt, folge ihm. Dein Herz hat Gründe und die liegen tief in dir, sind quasi deine Kernbedürfnisse. Ihnen zu widersprechen hiesse, dich in deinem Kern zu verneinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7412996734344081734?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7412996734344081734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7412996734344081734' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7412996734344081734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7412996734344081734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/das-herz-hat-grunde-die-der-verstand.html' title='Das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht kennt'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8342709424852007365</id><published>2011-10-27T11:24:00.002+02:00</published><updated>2011-10-27T11:34:32.309+02:00</updated><title type='text'>Wettrennen</title><content type='html'>Beim stöbern durch die Medienlandschaft (das klingt immer noch besser, als wenn ich schriebe: als ich den Blick las) stiess ich auf eine &lt;a href="http://cosima73.blogspot.com/2011/10/loslassen.html"&gt;Nachricht&lt;/a&gt;, wonach in der Schweiz immer öfter Menschen Schlange stehen, um Läden als erste zu stürmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher hauptsächlich bei Appleshops (ok, einigermassen nachvollziehen, wenn denn) greift das Tun um sich und so sieht man bei Neueröffnungen oder bei Ankündigung bestimmter Aktionen Menschentrauben vor der Tür stehen und warten, bis diese sich öffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat es auf sich damit? Wieso will man als erster in einem neu eröffneten Laden stehen? Sieht der am ersten Tag zur ersten Minute anders aus als nachher? Damit man sagen kann: ich war vor dir drin? Hofft man, als erster Besucher in der Ortspresse zu erscheinen, am Besten noch mit Bild (Gott bewahre, Grund genug, das nicht sein zu wollen)? Vielleicht übt man auch für einen neuen Eintrag ins Guiness Buch: die meisten Läden als Erster gestürmt. Oder man hofft auf ein Willkommenspräsent?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hat das gemeinsame Anstehen auch etwas Verbindendes und man sucht so die Kontakte der Mitmenschen, indem man gemeinsam dastehen , ungeduldig warten , die Ungeduld mit ein paar spassigen Bemerkungen überdecken kann. Oder man war nur ganz zufällig  da (so wie ich immer zufällig den Blick lese) und musste Kraft tanken, deswegen blieb man stehen - und just öffnete die Tür, so dass man dachte: "Wenn ich schon mal hier bin, kann ich auch gleich rein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder man denkt, wenn ich heute nicht rein gehe, ist er morgen weg und ich hätte die Chance meines Lebens verpasst? Könnte nicht sagen, dass man auch drin war, als er noch stand, was die nun verpasst hätten, die eben nicht drin waren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie scheint mir, dass das, was früher mal verpönt war, heute in wird. Früher machte man seine Spässchen über die Omas, die morgens um Viertel vor acht schon vor der Migros standen und wartete, dass die eine Viertelstunde später öffnet. Heute ist es cool, wenn man das macht. Oder ist Saturn cooler als Migros? (ok, Apple ist cooler....ich möchte aber betonen, ich stand auch da noch nie vor der Tür, um reinzustürmen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun - hier kommt die Antwort, wieso es so ist: Ich habe keine Ahnung. Ich begreife es schlicht nicht. Ich habe ohne Anstehen noch jede Aktion gekriegt, die ich wollte (oder will ich nur das, was niemand sonst haben will???), war noch in jedem Shop, den ich betreten wollte - nicht als Erste, aber der stand auch nach einem Tag noch genau da, wo er am ersten Tag stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Antworten wird gebeten, ich möchte doch auch verstehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8342709424852007365?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8342709424852007365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8342709424852007365' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8342709424852007365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8342709424852007365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/wettrennen.html' title='Wettrennen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7584051775874773161</id><published>2011-10-27T11:11:00.003+02:00</published><updated>2011-10-27T12:55:35.549+02:00</updated><title type='text'>Loslassen</title><content type='html'>"Wenn du etwas liebst, lass es los. Kehrt es zu dir zurück, gehört es zu dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So oder ähnlich geht ein bekannter Spruch. Im ersten Moment ist man versucht, zu sagen: wieso geht es denn weg, wenn es zu mir gehört? Doch genau da liegt wohl das Problem. Wenn wir etwas lieben, versuchen wir es krampfhaft zu halten. Wir denken, ohne das (oder den) nicht leben zu können oder wollen, haben grosse Angst, genau das (oder den) zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen wir die Liebe in Gefahr, kriegen wir Angst. Aus dieser Angst heraus klammern wir uns an das Geliebte. Wird die Angst grösser, fangen wir an, um uns zu schlagen, versuchen alles nur erdenklich mögliche, nur nicht das einzig rational Richtige: loslassen. Wir können nicht erzwingen, wer mit uns zusammen sein will. Wir können dessen Liebe weder erzwingen noch  beeinflussen. Was wäre das für eine Liebe, wäre der andere nur da, weil wir es uns so wünschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem wir nun krampfhaft etwas zu halten versuchen, entfernen wir uns  von uns selber, weil wir in einer Weise agieren, die uns gar nicht entspricht, einfach, weil wir aus einer Angst heraus um uns schlagen. Genau so werden wir aber das, was wir lieben, verlieren, weil dieses uns nicht mehr erkennt, plötzlich etwas gegenüber steht, das es so nie wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Geliebte weg ist, sehen wir uns in unserer Angst bestärkt. Wir denken, dass die Angst begründet war, wir nur zu wenig getan haben, es zu halten. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: wir haben zu viel - und vor allem das Falsche - getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist man im Ernstfall selten kühl denkend und rational. Die Emotionen kochen hoch, die Gefühle schlagen Purzelbaum, das Innerste dreht sich einmal um die eigene Achse, um danach wie nach einer Achterbahnfahrt völlig zerzaust und durcheinander wieder runter zu kommen. In der Situation wäre es gut, erst durchzuatmen, tief Luft zu holen, alles wieder zur Ruhe kommen zu lassen - und dann nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir arbeiten daran - denn schliesslich: Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber trotzdem zu bedenken ist: niemand ist perfekt. Es sind gerade die kleinen Schwächen, die einen Menschen ausmachen. Und je besser man den Menschen kennt, desto besser kann man damit auch umgehen - wenn man ihn nur liebt. Und das eben auch will. Wenn man ihn an den Schwächen aufhängt, dann ist man wohl auch selber nicht bereit. Denn vielleicht fürchtet man dann auch die eigenen Schwächen - und daran aufgehängt zu werden. Das wäre dann aber keine Liebe, denn Liebe ist nachsichtig und verzeiht. Nicht alles, aber viel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7584051775874773161?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7584051775874773161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7584051775874773161' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7584051775874773161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7584051775874773161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/loslassen.html' title='Loslassen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8313071933297213482</id><published>2011-10-25T20:42:00.002+02:00</published><updated>2011-10-25T20:56:39.835+02:00</updated><title type='text'>Des Schweizers Schweiz</title><content type='html'>Ich gebe zu, ich habe es wieder ganz per Zufall gefunden (ok, langsam glaubt das niemand mehr - also: lese Feindes Nachrichten, dann schätzt du die eigenen :D ). Und zu meiner Verteidigung, ich habe den Artikel nicht gelesen, nur den Titel...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blick.ch/news/politik/wahlen2011/schweiz-slogans-abgeschifft-185267"&gt;Die Schweizer mögen die Schweiz nicht mehr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist falsch an Parolen für das Land? Agieren die Schweizer frei nach dem Motto, dass der Prophet im eigenen Land nichts taugt und glauben nicht mehr an eine gute Zukunft? Stehen sie - SVPlern befürchten es - den ausländischen Hilfsprojekten näher als dem eigenen Leid? Wieso unterstützen die Schweizer keine die Schweiz unterstützenden (oder es zumindest sagenden) Parteien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hat es sich irgendwann mal ausgeschweizt, wenn man sieht, wie die gegen Ausländer schimpfenden Politiker in ihren eigenen Betrieben viele solche engagieren? Wie diese ins Ausland expandieren und von dessen Konditionen profitieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht vertreten einige dieser Parteien auch zu veraltete Werte, denen heute kaum mehr wer zustimmen kann? Selbst wenn Frau am Herd bleiben wollte, reicht oft das Geld nicht für diesen Stehplatz, sprich, die gute Hausfrau ist gezwungen, den Herd zu verlassen, um Brötchen auf den Tisch zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist eine Wirtschaftspartei in Zeiten der bröckelnden Wirtschaft auf verlorenem Posten und kann sich noch so für eine Schweiz einsetzen, wenn der Normalbürger in der Presse nur von Wirtschaftsuntergang und Bankenkrisen liest? Vermutlich will er dann die Vertreter derselben nicht noch unterstützen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auch die christlichen Werte scheinen am bröckeln, was nach dem Kirchenbesetzersterben nicht verwundert. Wieso? Weil auch da nicht mit der Zeit gegangen wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, die sich stellt: ist wo nicht Schweiz drauf steht nicht doch Schweiz drin? Ist "ich bin für die Schweiz" für eine Schweizer Partei eine aussagekräftige Botschaft oder bräuchte es nicht vielleicht ein wenig mehr, um zu punkten? Wäre es italienischer Wahlkampf und einer schriebe: "Ich setze mich für eine leistungsstarke Schweiz ein" wäre dem ganz klar zuzujubeln. Aber für eine Schweizer Partei wäre das ja eigentlich normal. Was sonst sollen unsere Politiker machen, als für den Erhalt unseres Landes dazusein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht können wir das Wahlergebnis als gute Nachricht sehen: die leeren Worte verlieren Wirkung, Inhalte sind gefagt - wirkliche Inhalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann haben sich die Schweizer wieder lieb und wählen auch die Politker, die die besten Inhalte präsentieren. (Ich enthalte mich hier der Meinungsäusserung, wer das sein soll - denn deren Freiheit beinhaltet auch deren Enthaltung :) )&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8313071933297213482?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8313071933297213482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8313071933297213482' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8313071933297213482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8313071933297213482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/des-schweizers-schweiz.html' title='Des Schweizers Schweiz'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3757708498598961794</id><published>2011-10-25T13:32:00.005+02:00</published><updated>2011-10-25T14:06:27.652+02:00</updated><title type='text'>Das Leben - im Innen und im Aussen</title><content type='html'>Thomas Mann sagte einmal, dass er, wenn er schreibt, überall auf Dinge und Themen stösst, die mit seinem Schreiben zu tun haben. Das Thema seines Schreibens wiederholt sich im Aussen. Oft erkennen wir im Aussen etwas wieder, das uns im Innern umtreibt. Heute gefunden: ein Lied von Udo Jürgens:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=N3r2MBtIUgI"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=N3r2MBtIUgI&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Text dazu:&lt;br /&gt;Du sagst, du bist frei&lt;br /&gt;und meinst dabei&lt;br /&gt;du bist alleine.&lt;br /&gt;Du sagt, du bist stark&lt;br /&gt;und meinst, du hast&lt;br /&gt;noch ein paar Träume.&lt;br /&gt;Jeder Blick aus deinen Augen&lt;br /&gt;ist ein stummer Hilfeschrei -&lt;br /&gt;mir geht es genau wie dir,&lt;br /&gt;du kannst ruhig ehrlich sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du sagst, dir geht's gut,&lt;br /&gt;jedoch das klingt&lt;br /&gt;bei dir so bitter.&lt;br /&gt;Wenn ich dich berühr',&lt;br /&gt;ist mir als spür'&lt;br /&gt;ich, daß du zitterst.&lt;br /&gt;Deine Seele ist voll Narben,&lt;br /&gt;du hast Angst, sie brechen auf.&lt;br /&gt;Vergrab' dich in meinem Arm,&lt;br /&gt;ich schütze dich&lt;br /&gt;so gut ich kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib' mir deine Angst,&lt;br /&gt;ich geb' dir die Hoffnung dafür.&lt;br /&gt;Gib' mir deine Nacht,&lt;br /&gt;ich geb' dir den Morgen dafür.&lt;br /&gt;Solang' ich dich nicht verlier',&lt;br /&gt;find' ich auch einen Weg mit dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau' mir ins Gesicht,&lt;br /&gt;ich suche dich&lt;br /&gt;in deinem Schweigen.&lt;br /&gt;Noch fällt es uns schwer,&lt;br /&gt;das was wir fühlen,&lt;br /&gt;auch zu glauben.&lt;br /&gt;Doch ich will mit dir versinken,&lt;br /&gt;bis uns beide nichts mehr trennt.&lt;br /&gt;Und wenn dich die Kraft verläßt,&lt;br /&gt;vertrau' auf mich&lt;br /&gt;und halt' dich fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib' mir deine Angst,&lt;br /&gt;ich geb' dir die Hoffnung dafür.&lt;br /&gt;Gib' mir deine Nacht,&lt;br /&gt;ich geb' dir den Morgen dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib' mir deine Angst,&lt;br /&gt;ich geb' dir Gewißheit dafür.&lt;br /&gt;Gib' mir deinen Traum,&lt;br /&gt;ich geb' dir die Wahrheit dafür.&lt;br /&gt;Solang' ich dich nicht verlier,&lt;br /&gt;find' ich auch einen Weg mit dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib' mir Zuversicht,&lt;br /&gt;die all meine Zweifel besiegt.&lt;br /&gt;Gib' mir das Gefühl,&lt;br /&gt;daß es ein Zuhaus für mich gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib' mir deine Angst,&lt;br /&gt;ich geb' dir die Hoffnung dafür.&lt;br /&gt;Gib mir deine Nacht,&lt;br /&gt;ich geb' dir den Morgen dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solang' ich dich nicht verlier,&lt;br /&gt;find' ich auch einen Weg mit dir&lt;br /&gt;mit dir&lt;br /&gt;mit dir&lt;br /&gt;mit dir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wäre der Blog dazu da, meine eigenen Gedanken niederzuschreiben, allerdings: wenn er es schon so perfekt getan hat? Was soll ich noch? Wiederholen, dass ich oft Angst habe? Meine Freiheit liebe und sie sich doch oft so einsam anfühlt? Von Träumen fasle und doch oft Leere spüre? Nach Halt mich sehne und doch immer stark sein muss? Und überhaupt: wenn ich all das zugäbe, wären da nicht all die, welche sich freuen würden über die Schwäche, über das Versagen? Muss man nicht ständig stark sein, Haltung bewahren, lächeln, sagen: es geht mir gut... Und wenn einem wer ans Bein pinkelt, das zweite Bein hinhalten? Um ihm ja keinen Triumph zu gewähren, sondern Oberhand zu behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann? Kommt man heim. Ist allein. Die Haltung fällt. In sich zusammen. Zurück bleiben Leere, Einsamkeit, Schwäche. Und ein nasses Bein. Wie gut klangen Freiheit, Träume und Haltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann möchte man aufspringen, sagen: lasst mich alle in Ruhe, ihr Beinpisser, verpisst euch und entleert euch wo anders. Bleibt mir vom Leib und kommt nie mehr wieder. Und man hofft, durch diesen Rundumschlag zur Ruhe zu kommen. Für sich, im Leben. Man hofft, dass dann Erleichterung eintritt. Und kurz kommt auch ein Triumph auf, man fühlt sich stark, man hat etwas bewegt. Hat sich behauptet. Man war so frei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Udo singt von einer Seele voller Narben, bei denen man fürchtet, sie brechen auf. Leider tun sie das meist durch die Menschen, die einem nahe gehen. Und genau die sind es ja, in deren Arme man sich vergraben möchte. Und genau die sind es, die einen am tiefsten treffen können. Und damit neue Wunden kreieren, aus denen wieder Narben werden. Und irgendwann wird die Angst so gross, dass man von vornherein mauert, um ja keine Wunden zulassen zu müssen. Und wenn man nur die Möglichkeit einer Wunde sieht, geht man zum Mauerbau über, macht zu. Und verbaut sich wohl damit die Arme...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...ich bin so frei...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3757708498598961794?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3757708498598961794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3757708498598961794' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3757708498598961794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3757708498598961794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/das-leben-im-innen-und-im-aussen.html' title='Das Leben - im Innen und im Aussen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-9153537248899983443</id><published>2011-10-25T06:57:00.003+02:00</published><updated>2011-10-25T10:53:07.776+02:00</updated><title type='text'>Der Sünder und das Opfer - oder: was ist fair?</title><content type='html'>Manchmal tut man was im Leben, unbedacht vielleicht, aus einer Laune heraus, ohne wirklichen Hintergrund und tritt damit jemandem auf die Füsse. Sobald man es merkt, tut es einem leid, man würde, könnte man die Zeit zurück drehen, es rückgängig machen, hat aber keine Chance, passiert ist passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte man es dabei bewenden lassen, sagen, es tut mir leid, sagen, es war keine Absicht, hatte nichts zu bedeuten (je nachdem, was es war, es gibt ganz klar Dinge, die nicht entschuldbar sind, so die richtig grossen). Der andere könnte einsehen, dass es nur eine blöde Laune war. Er kann aber auch all seine Ängste reinlegen, all seine Verschwörungstheorien, kann in die kleine Tat viel grossen Hintergrund, gegen sich gerichtet, interpretieren und sich fortan als armes Opfer fühlen. Und leiden. Und in dem Leiden den anderen als bösen Sünder deklarieren, der nichts mehr tun kann, um Abbitte zu leisten. Jeder Versuch wird im Keim erstickt: Nein, ich leide.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sünder fühlt sich immer schlechter, fühlt sich unverstanden, fühlt sich schuldig, jemanden verletzt zu haben, fühlt sich mehr und mehr auch wütend, weil er gar keine Gelegenheit hat, sich zu rechtfertigen. Er wird abgestempelt ohne Recht an seinem Unrecht, welches so gross gar nicht war meistens, sondern nur instrumentalisiert wird, um Fronten zu schaffen. Um eigenes Drama ausleben zu können. Und selbst wenn man wirklich leidet, so wird das Leiden, das ja selbst geschaffen ist, nicht besser dadurch, in dem man es im eigenen Kopf die Spirale raufklettern lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: Das Opfer sieht das anders. Es ist Opfer - es hat alle Rechte. Der andere ist Sünder und hat damit seine Rechte verspielt. Der soll sich nun schön schuldig fühlen, in seinem Sumpf suhlen und warten, ob und wann die Welt wieder dreht für das Opfer. Wann das Opfer sich gnädig zeigt und grosszügig verzeiht. Natürlich nicht ohne noch viel Dankbarkeit für diese grosszügige Geste zu erwarten, schliesslich springt es ja grad ganz gehörig über seinen Schatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das fair? Nun, was ist schon fair. Grundsätzlich wohl, wenn zwei Menschen dieselben Rechte haben und die Möglichkeit, sie auszuleben. Wenn der eine ein Recht auf sein Leiden hat, so sollte dies auch dem andern zugestanden sein. Vor allem sollte jeder das Recht haben, gehört zu werden. Das ist auch die Basis jeglicher Kommunikation und Auseinandersetzung sonst - im Guten wie im Schlechten. Nur wenn beide hinhören, was der andere sagt, denkt, fühlt, meint, kann man wirklich DARAUF antworten. Sonst dreht man sich in der eigenen Spirale von Meinungen und Gedanken, die oft mit dem, worum es geht, wenig zu tun haben. Man legt all seine Muster, seine vergangenen Verletzungen, seine Erfahrungen der Vergangenheit in eine kleine Sache und bläst sie damit auf zu einem allumspannenden Etwas, das zu umgehen kaum mehr möglich ist. Und man setzt sich mitten rein und sieht die Welt in diesem Licht - nicht mehr erstrahlen, sondern man geht darin unter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab und an würde es helfen, einen Schritt hinaus zu treten, hinzusehen, sich zu fragen: Was ist eigentlich wirklich passiert? Was hat der andere wirklich gemacht? Und was habe ich mit Gedanken und Gefühlen hineingelegt? Wenn das mal passiert ist, kann man weiter gehen und den andern fragen (wichtig, denn nur er weiss es), was er sich dabei gedacht hat. Klar sind die eigenen Gedanken nicht mundtot gemacht, sie werden gegen die des andern antreten, diese umzustossen versuchen. Aber: hat der andere nicht doch mehr Ahnung von dem, was er selber tut, als man es selber hat? Und wenn man es nicht mal schafft, ihm seine Motivationen und Hintergründe zu glauben: was bleibt dann noch? Und vor allem: mit welchem Recht schiebt man sich selber alle Wahrheit und dem andern alle Lüge zu? Wie wäre es im umgekehrten Fall? Wie würde ich mich im umgekehrten Fall fühlen, wären die Vorzeichen vertauscht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf baut Rawls "Gerechtigkeit als Fairness" auf: unter einem Schleier des Nichtwissens, wenn man nicht weiss, wo man steht in einem Gefüge, muss man entscheiden, was für alle davon Betroffenen fair und gerecht wäre. Denn wenn man nicht weiss, welche Position man einnimmt, wird Gerechtigkeit etwas sein, das für alle da ist, nicht nur für die einen. Es wäre schön, wenn dieser Gedanke auch im Alltag bewusster gelebt würde, man auch mal aus seiner Warte heraustreten könnte und dem andern seinen Raum zugestehen würde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-9153537248899983443?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/9153537248899983443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=9153537248899983443' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9153537248899983443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9153537248899983443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/der-sunder-und-das-opfer-oder-was-ist.html' title='Der Sünder und das Opfer - oder: was ist fair?'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2082010935371858854</id><published>2011-10-24T16:39:00.003+02:00</published><updated>2011-10-24T16:56:24.300+02:00</updated><title type='text'>Ich bin wertvoll</title><content type='html'>Heute bin ich - natürlich ganz zufällig, da ich nie bewusst Blick lesen würde, ich doch nicht, nein nein nein - über eine Meldung gestossen: John Lennons Backenzahn, kariös ist er noch dazu, wird für 10'000 Pfund versteigert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beweis: http://www.blick.ch/people/international/wer-will-fohn-lennonf-fahn-185168&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Reaktion: ungläubiges Lachen&lt;br /&gt;Zweite Reaktion: ich lache immer noch&lt;br /&gt;Dritte Reaktion: WTF??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer will einen Zahn eines anderen haben? Schon genug, dass man all die Zähne seiner Sprösse aufbewahren muss, will man eine gute und interessierte Mutter sein, aber fremde Zähne? Und dann nicht mal wiederverwendbar, nein, der Zahn ist kariös. Was will ich damit? In der (nicht vorhandenen) Vitrine im Wohnzimmer ausstellen? Dazu wäre er wohl zu wertvoll. Im Glas neben dem Gebiss einlagern, damit niemand Lunte riecht? Ihn trotz Karies einpflanzen und hoffen, dass ein wenig der Genialität des Originalträgers auf mich überschwappt? Vielleicht ist die aber auch durchs kariöse Loch entwichen - oder noch schlimmer: sie war gar nie im Zahn..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vierte Reaktion: ich habe auch Zähne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die wer haben will? Pro Backenzahn 10'000 Pfund - ok, weil ich es bin nur 5000 Pfund - macht (Mist, wieso habe ich mir die Weisheitszähne gezogen??? Der Schuft von Zahnarzt, der hat sie wohl nun versteigert und  bei mir noch fürs Ziehen abkassiert - schlechte Welt)... bis wohin sind es Backenzähne und ab wo fangen die andern an? Und würden die andern mehr bringen? So ne schöne Frontschaufel ist doch was Nettes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich denke, die will wohl niemand haben, nicht so wie John Lennons. Auch wenn ich trotz all meinen Gedanken noch immer nicht weiss, wozu fremde Zähne gut sein sollen. Aber man muss ja nicht alles verstehen auf dieser Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2082010935371858854?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2082010935371858854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2082010935371858854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2082010935371858854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2082010935371858854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/ich-bin-wertvoll.html' title='Ich bin wertvoll'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7410659254018095611</id><published>2011-10-24T09:35:00.002+02:00</published><updated>2011-10-24T09:43:31.024+02:00</updated><title type='text'>Du  musst eim Schwein sein...</title><content type='html'>...in dieser Welt. So singen sie in einem bekannten Lied und ab und an scheint es, sie haben recht. Wenn ein anderes Lied behauptet, Männer seien Schweine, die nur das eine wollen, dann könnte man sagen, auch das hat was Wahres, wobei natürlich niemals alle so sind. Aber es soll sie geben, diese Schweine. Die Schwierigkeit dürfte dann wohl darin bestehen, herauszufinden, wer denn nun das Schwein ist und wer es ehrlich meint. Wobei: auch Schweine meinen es wohl ehrlich - für sich selber, nicht für die andern. So oder so: darauf angesprochen wird dir jeder mit grossen Augen und beleidigter Stimme sagen, dass ER ganz bestimmt kein solches sei, dass er tief getroffen sei. Das kehrt den Spiess und man fühlt sich schuldig. Wobei, umkehren tut es den Spiess wohl nicht, denn sonst müssten sich die Schweine auch schuldig fühlen. Das tun sie wohl kaum, im Gegenteil, sie feiern einen Triumph.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worin nun besteht dieser Triumph? Sie haben gekriegt, was sie wollten, der Zweck heiligt - sagte schon Macchiavelli - die Mittel und ergo: sie haben alles richtig gemacht. Wieso also fühlt man sich als vom Schwein schweinisch behandelter Mensch schlecht? Weil man selber unterlag? Etwas anderes wollte? Jemandem traute, der andere Interessen hatte, als eben die, welche er behauptet hat? Wie fühlt sich wohl so ein Triumph an? Andauern kann er nicht, denn sonst könnte man aufhören mit dem Spiel. Aber man wiederholt es ja - immer und immer wieder, wohl mit abnehmender Befriedigung. Oder fühlt man sich noch besser? Schweinekönig quasi durch steigenden Erfolg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun? Was macht man damit? Zurück zahlen? Denjenigen, andere auch schweinisch behandeln, selber zum Schwein mutieren? Nein, es gibt eine ganz andere Methode: weiter so leben und ehrlich bleiben, dann wird man im Falle einer Wiedergeburt in der Kette aufsteigen, während die anderen zu Schweinen mutieren - und dann hauen wir die alle in die Pfanne!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe noch Schweinsgeschnetzeltes im Kühlschrank :) Was kochen wir denn heute???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=BWwhz4hPkSk"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=BWwhz4hPkSk&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7410659254018095611?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7410659254018095611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7410659254018095611' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7410659254018095611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7410659254018095611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/du-musst-eim-schwein-sein.html' title='Du  musst eim Schwein sein...'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7991243119384032403</id><published>2011-10-23T10:56:00.001+02:00</published><updated>2011-10-23T11:00:30.990+02:00</updated><title type='text'>Der Böse und der Tod</title><content type='html'>Momentan steht ein Video von Gaddafis letzten Augenblicken im Netz. Man  sieht ihn lebend, erst wenig, dann stark Blut überströmt, sieht, wie er  von Pistolen bedroht wird und schlussendlich wird er wohl regelrecht  hingerichtet. Das Gesicht verzerrt, das Blut überall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gaddafi ist tot. Erschossen. Hingerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gaddafi war kein Engel, wahrlich nicht, er ist mit seinem Umfeld und vor  allem seinen Widersachern hart ins Gericht gegangen, hat ein ganzes  Volk unterdrückt und drangsaliert. Das werfen wir ihm vor. Nun hat man  mit ihm quasi im Namen der humanitären Hilfe dasselbe gemacht? Ist das  legitim? Heiligt der Zweck (welcher war es denn nun genau???) alle  Mittel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einigen westlichen Machthabern kam Gaddafis Tod sehr gelegen, denn seine  Einvernahme vor dem internationalen Gerichtshof hätte einige in ein  schlechtes Licht gerückt. Stecken sie hinter der Hinrichtung? Wäre das  legitim? Oder eine erweiterte Form von Selbstjustiz? Wer hat Dreck am  Stecken, wer wäscht mit Persil? Ich denke, die Wahrheit ist  komplizierter als dass er der Böse und seine HInrichter die Guten  waren.... Für eine wirkliche Aufklärung wäre eine Gerichtsverhandlung  gut gewesen, denn nun wird er in gewissen Kreisen Märtyrer sein, für  andere das Böse schlechthin verkörpern. Und beides wird der Sachlage  nicht gerecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeitungen sind voll mit Bildern des toten Gaddafi. Das Gesicht verzerrt, Blut überall. Darf man solche Bilder so öffentlich zeigen? Ist das pietätlos? Hätte auch ein Mann vom Format Gaddafis ein wenig Zurückhaltung verdient? Nehmen unsere Kinder Schaden an solchen Bildern? Zeugen sie von Gaddafis Tod und sind wichtig, um den Tod zu glauben? (Mein erster Gedanke: ist er wirklich tot oder ist das nur ein geschickter Schachzug?). Die Meinungen gehen auseinander. Die Bilder zu zeigen ist in meinen Augen nicht das Verbrechen, sie  dokumentieren die Abgründe der menschlichen Seele (nicht nur Gaddafis....) - die leider  realistisch sind. Klar würden wir unsere Kinder gerne von solchen  Bildern fernhalten, sie vor der Grausamkeit der Welt beschützen. Leider  ist das im heutigen Zeitalter der allumfassenden Medien kaum möglich.  Wir können sie nur tragen auf dem Weg, die Realität zu erfassen mit all  ihren Schrecknissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7991243119384032403?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7991243119384032403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7991243119384032403' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7991243119384032403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7991243119384032403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/der-bose-und-der-tod.html' title='Der Böse und der Tod'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-774316472101257141</id><published>2011-10-19T19:20:00.002+02:00</published><updated>2011-10-19T19:27:02.406+02:00</updated><title type='text'>Zaudern, zögern und nicht trauen</title><content type='html'>Oft wagen wir nicht, uns zu öffnen, das zu sagen, was wir denken, fühlen, wollen, aus Angst, zurück gewiesen zu werden, das Gesicht zu verlieren, sich bloss zu stellen. Wir halten hinterm Berg mit dem, was in uns vorgeht, lassen es brodeln, wälzen in Gedanken die Worte, die wir so gern sagen möchten, halten die Hände im Zaum, dass sie das nicht tun, was sie gerne täten, nur um nicht die Blösse einer Abfuhr zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was, wenn das, was ich denke, fühle, will, nicht erwidert wird? Was, wenn ich ausgelacht werde für das, was in mir vorgeht? Was, wenn ich falsch liege und mich zum Gespött mache? Oder schlimmer noch: was, wenn meine Gefühle ausgenutzt werden? Wenn ich zum Spielball werde und in der Folge leide, weil ich mein innerstes nach aussen gekehrt habe und es gegen mich verwendet wurde?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gefahr besteht wohl immer, aber ein weiser Mensch sagte mir mal: wenn du etwas willst, dann sag es, steh dafür ein, nur so kriegst du es auch. Ich fand das sehr weise, nur fällt es mir immer wieder schwer, weil die Ängste tiefer eingebrannt sind als das Wissen um die Richtigkeit dieser Aussage. Wenn ich dann Lieder wie das:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Vjw1t8xa1Cg&amp;amp;feature=related&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=XcP-mQdxAr8&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;höre, dann denke ich wieder: es ist eben doch so. Und selbst wenn ich gegen Mauern rennen würde, selbst wenn es weh tun würde: meine Gefühle waren echt und meine Gedanken die, welche ich hatte. Was daran soll falsch sein? Was ist so falsch daran, zu sich zu stehen? Wieso soll man Zurückhaltung üben, wenn doch alles in einem schreit "gogogo"? Entweder es passt oder es passt nicht, die Zurückhaltung wird es wohl kaum passender machen, ebensowenig das Zeigen unpassender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Work in progress...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-774316472101257141?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/774316472101257141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=774316472101257141' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/774316472101257141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/774316472101257141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/zaudern-zogern-und-nicht-trauen.html' title='Zaudern, zögern und nicht trauen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2432447722947753605</id><published>2011-10-19T10:04:00.001+02:00</published><updated>2011-10-19T10:05:33.712+02:00</updated><title type='text'>suddenly</title><content type='html'>http://www.youtube.com/watch?v=CsN2TQLQons&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Just a feeling, just a song - but with meaning.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2432447722947753605?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2432447722947753605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2432447722947753605' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2432447722947753605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2432447722947753605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/suddenly.html' title='suddenly'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-9185250225690696776</id><published>2011-10-17T09:30:00.002+02:00</published><updated>2011-10-17T09:44:32.776+02:00</updated><title type='text'>Von Gefühlen und anderen Wahrheiten</title><content type='html'>"Höre auf deinen Bauch, er wird dir sagen, was richtig ist!" sagt eine altbekannte Weisheit. Doch: was sagt mein Bauch? Wie sagt er es? Wie höre ich es? Und wie weiss ich, dass es mein Bauch ist, der spricht, dass es nicht die Leber, Niere oder gar eine verinnerlichte Stimme einer Angst, eines andern ist? Was kann ich trauen? Was soll ich folgen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und: wenn ich schon solche Probleme habe, mir selber zu trauen, wie kann ich das einem andern? Wie weiss ich, ob er wirklich meint, was er sagt oder nur sagt, was er denkt, dass ich es hören will? Wann ist eine Aussage seine Bauchstimme und wann nur leeres Gerede? Und selbst wenn er sagt, was er fühlt, wer sagt, dass es andauert? Nicht eine Stimme des Moments ist? Was, wenn was heute noch wahr ist, morgen schon Schnee von gestern ist? Eine schöne Erinnerung, etwas, das mal war, nicht mehr ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lebe im Jetzt, schau nicht zurück und nicht nach vorne. Nur das jetzt ist, alles andere ist blosse Illusion. So oder ähnlich sagt es die östliche Philosophie. Das klingt schön und einleuchtend. Ist es die Wahrheit? Oder gilt diese Wahrheit nur im Osten? Vielleicht geboren aus der Not, dass man da aus Gründen von Krieg, Armut, Knappheit an Gütern besser nicht nach vorne schaut, da dieser Blick Unglück verheisst? Oder ist es aber das einzig Richtige, da wir sowieso nur das Jetzt erfahren können, das Morgen nie so sein wird, wie wir es uns ausmalen, da das Ausmalen nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, keine wirkliche Prophezeihung ist. Nun ist in der Philosophie alles Wissen Wahrscheinlichkeit, da wirkliches Wissen kaum möglich ist. Selbst in den genausten Wissenschaften wird gestriges Wissen immer wieder überworfen und heute gilt ein anderes. Also war das gestrige Wissen, das, was gestern als wahr und richtig erschien, kein Wissen, sondern eine Annahme mit grösstmöglicher Wahrscheinlichkeit - aufgrund des Standes von damals. Und genau so ist das, was ich heute höre von jemandem, das, was dieser heute denkt, dass es wahr ist - im besten Falle, von Lügen wollen wir ein anderes Mal sprechen. Was aber, wenn morgen eine andere Wahrheit wahr ist? Klar kann ich das nicht ändern, selbst wenn ich heute daran denke, dass es so sein könnte und mir damit schon das Heute kaputt mache. Vielleicht denke ich auch daran, um im glücklichen Heute nicht zu sehr abzuheben - dann wäre der Fall im anderen Morgen nicht so gross. Vielleicht habe ich auch nur Angst? Aufgrund von vergangenen Erfahrungen? Vielleicht hoffe ich so sehr, dass das wahr ist, was ich höre, weil ich will, dass es wahr ist, weil ich das, was ich höre, so gerne hören wollte und nun, da ich es höre, nicht mehr loslassen möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnten wir den Bogen weiter spannen zur Aussage, dass man alles loslassen soll, weil nur dann das Leiden ein Ende hat und alles Verhaftetsein ins Leiden führe. Das wäre dann eine Yogaphilosophie. Und so fliegen wir von Philosophie zu Philosophie, hören in uns hinein und wieder hinaus in die weite Welt der Philosophien, bilden unsere eigenen Philosophien, um sie wieder zu verwerfen, hören wieder in uns hinein, was wir denn nun denken, glauben, hoffen. Und sind am Schluss wieder da, wo wir vorher waren, weil wissen tun wir nichts - wir können nur warten und hoffen und sehen, was da kommen möge - und wie es sich anfühlt. Und: dann auf unseren Bauch hören, was der dazu sagt. Und vermutlich - oder sehr wahrscheinlich - wird der Kopf auch noch was dazu sagen und schon haben wir sie wieder, die Stimmen, die wild durcheinander sprechen. Allerdings scheine ich nicht alleine damit, diese Stimmen hörten schon andere und haben sie sogar in Gedichte verpackt. Danke Herr Fried, für das wohl wahrste Liebesgedicht, das ich kenne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-9185250225690696776?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/9185250225690696776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=9185250225690696776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9185250225690696776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9185250225690696776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/von-gefuhlen-und-anderen-wahrheiten.html' title='Von Gefühlen und anderen Wahrheiten'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2170203462951691360</id><published>2011-10-15T15:21:00.000+02:00</published><updated>2011-10-15T15:30:37.357+02:00</updated><title type='text'>Es weihnachtet sehr</title><content type='html'>Seit ein paar Wochen erhalte ich täglich die korrigierten Weihnachtswunschlisten meines Sohnes. Auf den Hinweis, dass es bis Weihnachten noch eine Weile hin sei und sich die Wünsche noch oft ändern könnten, kommt wenig bis nichts, höchstens ein verächtliches Schnauben ob so viel Unwissenheit und Weltfremdheit einer Mutter. Netterweise räumt der wünschende Bub die veralteten Zettel jeweils selber ab - wohl mehr zum Schutz seiner aktuellen Liste, als aus Ordnugnsbewusstsein und Tischkulturschutz meinereiner. So oder so, ich bin nun im Besitz des Zettels Nummer (gefühlt) 1845, vollgekritzelt (vollgeschrieben würde das Bild nicht treffen) mit irgendwelchen abstrus klingenden StarWars-Artikeln von Lego. Den Ausführungen des Heranwaschsenden, was es mit den StarWars-Figuren und -Schiffen und -Welten auf sich hat, bin ich schon lange nicht mehr gefolgt, ich weiss nur so viel, dass es Gute und Böse gibt und er die Bösen cooler findet. Ich weiss nicht, ob das gut ist. Wohl eher böse? Will ich ein böses Kind? Nein, mein Kind ist gut, das ist wohl der Gegenpol.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit so gut, Weihnachten wird kommen - und damit eine Invasion von StarWars-Raumschiffen inklusive böse Männchen (können Legomännchen böse sein? Und wenn ja, was machen sie dann? Mit mir?) Ein paar dieser Objekte haben wir ja schon, ein Schiff in voller Pracht, eines in Einzelteilen, weil das begeisterte Kind in seiner ungestümen Begeisterung drüber stolperte, was das gute (oder böse) Teil nicht verkraftet hat. Wie das Schiff dann im Weltall fliegen soll, wenn es schon solchen Kräften nicht standhält, konnte ich mir verkneifen zu fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer noch gut so weit. Doch: wenn seine Weihnachten kommen, dann kommen meine ja auch... was wünsche ich mir denn? Darauf wurde ich gestern so ganz deutlich gestossen, als - Wunder über Wunder - just mein Lieblingslied lief:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=yXQViqx6GMY&amp;amp;ob=av2e"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=yXQViqx6GMY&amp;amp;ob=av2e&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob ich nun meinem Sohn meinen Weihnachtswunschzettel bringen soll? Ich weiss es nämlich. Ganz genau. Es kam so über mich. Aber Wünsche soll man ja nicht verraten, sonst gehen sie nicht in Erfüllung. Ob das mit Weihnachtswünschen auch so ist? Und irgendwie ist Weihnachten sehr weit weg. So lange warten? Ich glaube, nun haben mein Sohn und ich etwas gemeinsam: wir warten nicht gerne. Weihnachten soll kommen. Jetzt. Sofort. Und wenn nicht? Dann höre ich nochmals das Lied... und nochmals... und nochmals...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merry Christmas!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2170203462951691360?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2170203462951691360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2170203462951691360' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2170203462951691360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2170203462951691360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/es-weihnachtet-sehr.html' title='Es weihnachtet sehr'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1083328360603113602</id><published>2011-10-15T14:49:00.001+02:00</published><updated>2011-10-15T14:49:46.912+02:00</updated><title type='text'>Was wäre wenn und hätte ich doch</title><content type='html'>Was wäre wenn traf auf hätte ich doch und fragte was hätte ich doch, was  gewesen wäre, wenn was hätte ich doch getan hätte, was hätte ich doch  hatte tun wollen, aber nicht getan hat. Hätte ich doch sagte darauf,  dass es nicht wisse, wieso es nicht getan hat, was es hätte tun wollen,  doch dass es immer daran denke, dass es hätte tun sollen, was es hatte  tun wollen, weil es sich nun immer frage, was nun wäre, wenn es eben  getan hätte, was es hätte tun wollen. Und so fragte hätte ich doch was  wäre wenn, was denn nun wäre, wenn hätte ich doch getan hätte, was es  hätte tun wollen, aber nicht getan hat. Was wäre wenn überlegte und  sagte dann, dass es nicht wisse, was wäre, wenn hätte ich doch getan  hätte, was hätte ich doch hatte tun wollen, da es nicht wisse, was hätte  ich doch überhaupt hätte tun wollen. Zudem war sich was wäre wenn nicht  sicher, ob hätte ich doch überhaupt hätte tun können, was hätte ich  doch hätte tun wollen, denn schliesslich musste es ja Gründe gehabt  haben, dass hätte ich doch getan hat, was es getan hat oder eben nicht  getan hat, was hätte ich doch hätte tun wollen. Hätte ich doch wurde  nachdenklich und sagte, dass was wäre wenn eigentlich recht hätte, dass  man eben nie wissen könne, was wäre wenn, wenn man nicht getan hätte,  was man hätte tun wollen, da man nicht mal wisse, ob man hätte tun  können, was man hätte tun sollen oder wollen. Insofern sei die Frage,  was wäre wenn, eine überflüssige, da da man nie sagen könne, was wäre  wenn, hätte man getan. Was wäre wenn und hätte ich doch umarmten sich  als überflüssig und lösten sich in Luft auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1083328360603113602?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1083328360603113602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1083328360603113602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1083328360603113602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1083328360603113602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/was-ware-wenn-und-hatte-ich-doch.html' title='Was wäre wenn und hätte ich doch'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2474057209108683619</id><published>2011-10-15T14:39:00.000+02:00</published><updated>2011-10-15T14:48:15.390+02:00</updated><title type='text'>Wer bin ich?</title><content type='html'>"Das ist cool!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Das ist doof!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Pass bloss auf, das ist gefährlich!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Nun stell dich nicht so an, das ist ganz leicht!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Streng dich ein wenig an, so klappt das nie!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bin ich? Und wer sind die anderen? Wenn ich mich entscheiden soll zwischen all den Stimmen, welches ist dann meine? Und welches ist das Ich, das darüber entscheidet? Und wenn ich entscheide und ich eine Meinung habe und noch andere Meinungen da sind, wo kommen die her? Oder bin ich viele und alles ist Ich - wer sind dann die anderen? Sind das die Geister, die ich rief, um eine ausgereifte Entscheidung treffen zu können? Und nun werde ich sie nicht mehr los, weil sie in meinem Kopf ihre Besenreitstunden vollführen? Sind das die Überbleibsel einer Wissenschaftsanhänglichkeit, die alles zu bedenken auferlegt hatte? Postscientificale Relikte - um es mit einem selbsterfundenen gut klingenden Wort zu benennen, wie es in ebendiesen Kreisen so gerne üblich ist? Klang vor Inhalt, Schein vor Sein. Wie so oft in dieser Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist eigentlich so schlecht am Schein? Kann nicht, was gut scheint, auch gut sein? Dann wäre ja Schein gleich Sein und insofern echt? Und irgendwo scheint ja das Sein immer, da erst durch den Schein das Sein sichtbar, scheinbar gesehen wird. Gäbe es also ohne Schein gar kein Sein? Oder würde es nicht gesehen, trotz seiner Existenz? Denn wenn es kein Sein gäbe, wäre ja nichts. Und auch das Nichts wäre nicht sichtbar. Die Frage, was Nichts wäre, sparen wir auf für einen nächsten Text, da dieser schon zu chaotisch ist. Wer sagt das eigentlich?&lt;br /&gt;"Er ist chaotisch!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Er ist kreativ!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Er regt zum nachdenken an, also ist er!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Er soll gelöscht werden, da er Unsinn ist!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;"Er soll stehen bleiben, da er schon geschrieben ist!" sagt das Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"RUHE!!" sage ich&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2474057209108683619?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2474057209108683619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2474057209108683619' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2474057209108683619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2474057209108683619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/10/wer-bin-ich.html' title='Wer bin ich?'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7474753707605403335</id><published>2011-01-22T22:13:00.000+01:00</published><updated>2011-01-22T22:22:52.224+01:00</updated><title type='text'>My way</title><content type='html'>Wenn der Vorhang fällt, möchte man sagen können, seinen Weg gegangen zu sein. Doch wie sieht er aus? Was genau ist "mein Weg" und wie viele Kompromisse erträgt er? Aus wie vielen verschiedenen Komponenten bildet er sich und wo führt er durch? Wie weiss ich, dass etwas mein Weg ist oder ob es nur ein Weg ist, der durch Gesellschaft, Wünsche, falsche (??) Hoffnungen gepärgt ist? Wir unterliegen so vielen Einflüssen, die Hoffnungen und Bilder prägen: wie stark ist deren Einfluss? Rennen wir nicht oft Bildern hinter her, die nicht wirklich Realität sind, sondern Illusionen und Wunschdenken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bin ich und wo gehe ich hin? Die wohl wirklich wichtigen Fragen im Leben und die, welche am schwersten zu beantworten sind. Wir verlieren uns in Rollen, sind Vater, Mutter, Arbeiter, Berufler, Mann, Frau - aber sind wir das wirklich? Ist da nicht noch eine tiefer liegende Wahrheit, die hinter all diesen Rollen steckt? Und wie sieht die aus? Und was heisst das für das Leben im Alltag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich lässt sich wohl sagen, dass der Mensch kein Einzeltierchen ist. Und genau dieser Umstand sorgt wohl auch für die meisten Schwierigkeiten im Leben. Um den Traum des Miteinanders leben zu können, sind wir schnell gewillt, unseren eigenen Weg zu verlassen, anzupassen, um ihn kompatibel zu machen. Nur geben wir uns dabei immer ein Stück weit auf. Ist der andere nicht zu ebensolchen Kompromissen bereit, wird das so schnell zur Selbstaufgabe, weil man komplett auf die andere Seite wechseln muss, um überhaupt die Chance für ein Miteinander zu haben. Und dann? Ist man fern von seinem Weg, auf unsicherem Gelände, auf dem man sich nicht mehr auf seine Intuition verlassen kann, weil diese auf dem eigenen Weg weiter läuft. Man fühlt sich fremd, unsicher, hilflos und torkelt dahin. Hofft, aufgefangen zu werden und fällt jedes Mal, wenn man es nicht wird, noch tiefer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann kommt man zum Schluss, dass es wohl doch der eigene Weg sein soll. Die Erkenntnis allein beseitigt die Trauer und Unsicherheit nicht. Und die Hoffnung bleibt, dass ein Miteinander möglich bleibt - ohne Selbstaufgabe. Irgendwie - irgendwann. Dass es doch einen Weg gibt, der my way ist und our way sein kann. Dies aber nur, wenn auf beiden Seiten Weggabelungen genommen werden, die zueinander hinführen, die den sicheren eigenen Pfad ein wenig verlassen, um später gemeinsam einen Weg gehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=_4DJMPGNiD0"&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=_4DJMPGNiD0&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7474753707605403335?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7474753707605403335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7474753707605403335' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7474753707605403335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7474753707605403335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2011/01/my-way.html' title='My way'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5824851203568019380</id><published>2010-12-02T17:17:00.000+01:00</published><updated>2010-12-02T17:25:23.085+01:00</updated><title type='text'>Würmer und anderes Getier</title><content type='html'>Wenn einmal der Wurm drin ist, so scheint es, kehrt er immer wieder. Wie ein treuer Hund, der immer wieder zu seinem Meister zurück kehrt, zeigt er sich immer wieder von Neuem, wenn man gerade gedacht hatte, ihn los geworden zu sein. Es scheint gar, er verhält sich wie sein realer Tiergefährte, welcher in zwei Würmern weiter besteht, wenn man ihn mal mordlustig entzweigehauen hat. So dümpelt man durchs Leben von Aufbau, Erhalt und Zerstörung und irgendwie erscheint mir bei diesem Kreislauf die dritte Phase extrem überdominant und langwieriger. Prägender vor allem. Klar heisst es, dass Leid einen weiter bringt, doch so weit wollte ich doch gar nicht kommen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man kommt auf diese Welt, naiv, unverdorben, erhofft sich nur das Beste, malt sich das Leben in den buntesten Farben aus und merkt von Jahr zu Wahr, wie Illusionen sterben und das reale Leben sich zeigt in seiner ab und an grausamen, ab und an kaltherzigen, ab und an untragbaren Art. Man glaubt immer wieder an Fenster, die aufgehen, wenn Türen zuschlagen, hält den Kopf oben und die Ohren steif, wie es einem gutmeinende Zeitgenossen raten, findet immer wieder den Ausweg aus dem eigenen Leid - um ins nächste zu geraten. Das scheint der ewige Lauf der Dinge und es hilft wohl nur, diesen zu akzeptieren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun kann dieser Lauf tröstend sein, weil zwingend auf den Abbau wieder ein Aufbau folgt. "Nach em Räge schiint d'Sunne" - allein: auf die Sonne folgt genau so sicher auch wieder der Regen. Und damit die nächste Traufe, in die man sich legen kann. Legen ist noch die positivste Art, da rein zu geraten, oft stürzt man rein, unvermittelt, ungewollt, ungebremst. Und sieht sich liegend und zappelt oft wie ein Käfer, welcher auf den Rücken gefallen ist oder wie der Frosch im Milchtopf. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu düster alles? La vita e bella? Selbst in dem Film sieht man doch, dass alles nur Schein, nur Illusion ist. Das, was dahinter steht ist ungleich düsterer. Und doch gibt es sie natürlich, die kleinen schönen Momente, die einem wieder Hoffnung geben, die einen denken lassen, dass da doch noch was Schönes kommen kann, dass nicht alles nur schwarz ist, sondern viele Farben da sind. Und ab und an erlebt man es, dass man sich in Farbe fühlt und aufgehoben und denkt: doch, so soll es sein, so soll es bleiben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Aber lasse ich beiseite, denn: was bleibt ist Glaube, Liebe, Hoffnung - am stärksten aber ist die Liebe. Nun gut... zu der äussere ich mich mal nicht und setze auf die Hoffnung, auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin: ohne Liebe ist alles nichts.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5824851203568019380?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5824851203568019380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5824851203568019380' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5824851203568019380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5824851203568019380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/12/wurmer-und-anderes-getier.html' title='Würmer und anderes Getier'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1120814519392893470</id><published>2010-09-05T18:21:00.000+02:00</published><updated>2010-09-05T18:25:47.013+02:00</updated><title type='text'>Zuhause</title><content type='html'>Was ist Zuhause? Was braucht ein Ort, um Zuhause zu sein? Wie kann man an einem Ort wohnen und Heimweh haben? Was fehlt? Kann ein Ort für sich Zuhause sein oder machen es die Menschen, die da sind? Grundsätzlich würde ich sagen die Menschen sind es, nur kann man sich an Menschen hängen? Sich auf sie verlassen? Wird man nicht zwangsläufig immer und immer wieder verletzt, wenn man das tut? Macht man sich nicht verletzlich? Wie oft erträgt man Verletzungen? Das Aufdecken von Illusionen? &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wo liegt das Glück? In einem selber heisst es. Wozu also bräuchte man dann andere Menschen? Orte würden genügen, man hätte sich dabei. Im Grunde genommen bräuchte man nicht mal die, man wäre selbstgenügsam in seinem Glücklichsein. Losgelöst von allem Aussen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das wäre wohl die Erleuchtung - ich bin weit von dem Zustand entfernt und merke nur: Glück ist anders und ich habe Heimweh. Wonach? Das ist nun die Frage...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1120814519392893470?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1120814519392893470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1120814519392893470' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1120814519392893470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1120814519392893470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/09/zuhause.html' title='Zuhause'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1165345320489224489</id><published>2010-09-04T11:18:00.000+02:00</published><updated>2010-09-04T11:19:19.137+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/TIIPBw1lfXI/AAAAAAAAARE/g0Op7Hh9d3g/s1600/DSC_0001.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/TIIPBw1lfXI/AAAAAAAAARE/g0Op7Hh9d3g/s320/DSC_0001.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512985416818851186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; "&gt;Wenn man etwas wirklich will, muss man es festhalten. Diese Pflanze will die Mauer entlang wachsen, wozu es keine andere Möglichkeit gibt, als sich mit kleinen Saugnäpfen an selbiger festzuhalten und sich so an ihr empor zu schlängeln. Genau so ist es wohl auch im Leben. Halte fest, was du wirklich willst und auch wenn es schwer und teilweise unwegsam erscheint, gehe weiter, gib nicht auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Hürden mögen hoch sein, manche zu hoch - dann waren die Ziele falsch gesetzt. Dann gilt es, für sich herauszufinden, welches die richtigen Ziele sind, die für einen selber passen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1165345320489224489?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1165345320489224489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1165345320489224489' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1165345320489224489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1165345320489224489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/09/wenn-man-etwas-wirklich-will-muss-man.html' title=''/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/TIIPBw1lfXI/AAAAAAAAARE/g0Op7Hh9d3g/s72-c/DSC_0001.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2600673068734719529</id><published>2010-08-20T10:36:00.000+02:00</published><updated>2010-08-20T10:48:36.008+02:00</updated><title type='text'>Bürokratie lässt grüssen - oder: Macht der Formalitäten</title><content type='html'>Da schreibt man über 3 Jahre hinweg an einer Arbeit zur Erlangung der Doktorwürde. Oft zweifelt man, oft hadert man, ist nah am Aufgeben, beisst sich wieder durch und vollendet schliesslich das Werk. Geschafft. Denkt man. Wie naiv! Jetzt geht es erst richtig los. Formulare sind gefordert, welche persönlich aufs Büro gebracht werden sollen. Als Kind der technischen Errungenschaften moderner Zeiten versteht Frau das nicht und ruft auf besagtes Büro an, ob es wirklich notwendig ist, persönlich zu kommen, da a) der Weg weit und b) das Kind schulpflichtig ist, beides nicht mit den kargen Öffnungszeiten zusammen passt. Sie sind unerbittlich, einzige Möglichkeit: jemand anders könne für mich aufs Büro kommen und mich anmelden. Vorbei kommen muss jemand, Post geht nicht. Ob ich den Briefträger schicken könnte? Wohl kaum. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So lese ich also die Öffnungszeiten, packe Formulare und Kind ein und fahre in die Grossstadt meiner Alma Mater. Gemeinsam stapfen wir die Treppen hoch (ok, die Formulare werden nach wie vor getragen) und kommen ausser Atem vor der gewünschten Tür an, wo wir lesen: Wir sind umgezogen. Wir machen uns auf, die vielen gerade erklommenen Treppenstufen wieder hinunter zu steigen, um das Haus zu wechseln, da natürlich wieder in den obersten Stock zu laufen (viiiiele Treppen hinauf), wo wir an der Tür lesen dürfen: Unsere Öffnungszeiten haben geändert. Irgendwie lese ich Donnerstag nicht mehr als offenen Nachmittag - just der aktuelle Tag wurde eliminiert. Meine Laune - eh schon im Keller - hat bald Ölbohrniveau. Innerlich grummelnd, leise fluchend klopfe ich an die Tür, welche sich - Wunder über Wunder - auch öffnet und ein bekannter Kopf - Gott sei Dank - schaut raus. Die alten Öffnungszeiten würden noch bedient, meint die nette Dame, allerdings sei die zuständige Frau in der Mittagspause - mit unbekanntem Rückkehrtermin. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es zeigt sich dann doch noch jemand, der zuständig ist und diese Frau setzt mich an einen Computer, welcher gerade hängt. Kann es ja mal geben. Ich soll meine Daten, die auf allen mitgebrachten Formularen auch stehen, neu eintippen. Gesagt getan. Der Computer hängt schon wieder, meine Daten sind verschwunden. Wenigstens nicht auf ewig, sie tauchen nach kurzem Zittern und Bangen wieder auf. Doch die nächste Hiobsbotschaft taucht schon auf: es fehlt noch ein Gesuch meines Professors für den 2. Referenten. Kann ja nicht angehen, dass eine Professorin einer anderen Uni einfach so, ohne Gesuch, an der hiesigen Uni referiert. Ich habe nun Gesuch an den Professor gestellt, ob er ein Gesuch stellen könnte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es scheint, man muss den Doktor hart verdienen. Formalismus heisst die hohe Hürde. Ich hoffe, ich knacke die auch noch. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2600673068734719529?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2600673068734719529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2600673068734719529' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2600673068734719529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2600673068734719529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/08/burokratie-lasst-grussen-oder-macht-der.html' title='Bürokratie lässt grüssen - oder: Macht der Formalitäten'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6581004610600724890</id><published>2010-08-06T15:57:00.001+02:00</published><updated>2011-10-16T17:04:34.688+02:00</updated><title type='text'>Vergangenheit, die nie vergeht</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:'lucida grande', tahoma, verdana, arial, sans-serif;font-size:11px;"  &gt;&lt;h3 class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;msg&amp;quot;}"  style="margin: 0px; padding: 0px; font-weight: normal; overflow: hidden;font-size:13px;"&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;Alles hat seinen Preis im Leben, man hat nie alles. Die Kunst, glücklich zu sein, bedingt, den Fokus auf das zu richten, was man hat und nicht darauf, was einem fehlt. Man muss schätzen, was gut ist und damit den dafür gezahlten Preis akzeptieren und annehmen.&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Wichtig ist vor allem auch zu sehen, was wirklich passiert im Leben, im Jetzt und was wir nur aus Mustern der Vergangenheit heraus interpretieren. Oft sehen wir Dinge, die gar nicht da sind, hören Dinge, die gar nicht so gesagt wurden, weil wir einmal erlebt haben, gesehen haben, gehört haben, was wir sahen und hörten und erlebten. Die Vergangenheit und ihre Erlebnisse haben ihre Spuren tief in unsere Seele gebrannt und wir geraten immer wieder in diese ausgebrannten Spuren. Fast wie Magnete ziehen sie unsere Sinne an und lassen uns reagieren, wie wir es tun. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Vergangenheit lässt Ängste entstehen, die uns im Umgang mit dem Leben und den Menschen vorsichtig machen. Aus diesen Ängsten heraus können wir nicht mehr frei auf andere zugehen, uns nicht mehr ganz auf sie einlassen. Wir bauen Mauern, behalten Abstand, versuchen, uns vor neuen Enttäuschungen zu schützen und produzieren gerade durch diese Distanz die nächste Enttäuschung, weil der andere sich durch unsere Distanz selber verunsichert fühlt und seinerseits auf Distanz geht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Aber kann man einfach vergessen? Tabula rase und los geht es ohne irgendwelche Prägungen und Muster? Wohl kaum. Der Mensch wurde durch das, was er erlebte zu dem, was er ist. Vergangenheit prägt, Erinnerung bildet Identität. Wichtig ist aber, sich bewusst zu sein, was man tut, wie man reagiert und wieso man das tut. Indem man sich immer wieder fragt, wieso Gefühle aufkommen, wie sie es tun, wieso man reagiert, wie man es tut, werden wir uns unserer selbst und unserer internen Muster bewusst und können vielleicht ab und an Gegensteuer geben, wenn wir nur aus vergangenheitsbezogenen Ängsten heraus dabei sind, jemandem in der Gegenwart unrecht zu tun oder uns gar in unser eigenes Unglück zu stürzen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Es ist immer wichtig, sich für die Gegenwart zu entscheiden. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft liegt nicht in unseren Händen, ist ungewiss, so viel wir auch in ihre potentielle Sicherheit stecken. Das einzige, was jetzt da ist und was wir wirklich in die Hand nehmen können, ist die Gegenwart. Und hier gilt es, uns zu entscheiden und nach diesem Entscheid zu leben. Dabei hat alles seinen Preis. Jeder Entscheid für etwas ist ein Entscheid gegen etwas anderes. Alles hat man nie. Aber was man hat, ist viel - wenn man es nur sieht und schätzt. Oft haben wir aber die Tendenz, dem nachzutrauern, was wir nicht (mehr) haben. Wir vermissen, was wir so gerne hätten und vernachlässigen dabei, was wir wirklich haben. Unser Unglück ist damit hausgemacht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Glück ist: zu sehen, was man hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6581004610600724890?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6581004610600724890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6581004610600724890' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6581004610600724890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6581004610600724890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/08/vergangenheit-die-nie-vergeht.html' title='Vergangenheit, die nie vergeht'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-209757343109402865</id><published>2010-05-28T07:46:00.000+02:00</published><updated>2010-05-28T07:49:31.715+02:00</updated><title type='text'>Den Moment schätzen</title><content type='html'>&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/g14s7oluS7E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/g14s7oluS7E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft sind wir mit dem Kopf gar nicht da, wo das Leben gerade spielt. Wir wünschen uns an andere Orte, hasten voran, planen die Zukunft und verpassen dabei die Gegenwart. Durch diese Haltung verpassen wir so viel an Schönheit, an Genuss, an Leben. Wir rennen durch die Gegenwart mit Blick auf die Zukunft, schweifen vielleicht noch ab und an in die Vergangenheit mit den Gedanken und lassen die gegenwärtigen Reaktionen durch diese steuern. Wo ist das Jetzt dabei? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten uns bewusst werden, dass das Leben nur jetzt stattfindet. Was war, wird nie mehr sein, was kommt, ist noch nicht. Nur das Jetzt haben wir in dem Moment und dieses Momentane sollten wir annehmen, es ausfüllen, es leben. Nur so kann wirkliche Zufriedenheit und sogar Glück entstehen, wenn wir im Jetzt aufgehen und dieses ausfüllen. Mit unseren Gedanken, mit unseren Sinnen, mit unserem Ich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-209757343109402865?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/209757343109402865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=209757343109402865' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/209757343109402865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/209757343109402865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/05/den-moment-schatzen.html' title='Den Moment schätzen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1604338439289748571</id><published>2010-05-25T18:00:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T18:03:54.402+02:00</updated><title type='text'>Aphorismus des Tages</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S_v0l_K_9pI/AAAAAAAAAPU/ljnsqzQam4w/s1600/DSC_0113.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S_v0l_K_9pI/AAAAAAAAAPU/ljnsqzQam4w/s320/DSC_0113.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475238705448875666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ärgere dich nicht, dass die Erkenntnis spät kam, freue dich, dass sie kam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1604338439289748571?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1604338439289748571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1604338439289748571' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1604338439289748571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1604338439289748571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/05/aphorismus-des-tages_25.html' title='Aphorismus des Tages'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S_v0l_K_9pI/AAAAAAAAAPU/ljnsqzQam4w/s72-c/DSC_0113.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3298470455367728021</id><published>2010-05-19T14:16:00.000+02:00</published><updated>2010-05-19T14:23:39.401+02:00</updated><title type='text'>Nähe und Distanz</title><content type='html'>Wir alle sehnen uns nach Nähe, können sie aber doch nicht immer zulassen. Während wir einerseits die Nähe brauchen und suchen, schaffen wir uns selber immer wieder Distanz, indem wir Angst oder gar Ekel aufbauen, welcher uns dann dazu bringt, die Nähe zu meiden und unsere Selbstsicherheit wieder zu erlangen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nähe schafft Unsicherheit. Je näher uns jemand kommt, desto gefährlicher kann er für unsere Sicherheit werden. Wollen wir auf der sicheren Seite bleiben, müssen wir die Nähe meiden. Distanz heisst das Zauberwort, es zu erreichen gibt es Mittel und Wege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grosse Nähe ist durch zwei Dinge möglich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Liebe&lt;br /&gt;- Gewalt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die Gewalt klar abgelehnt wird, weil sie etwas ist, das wir nicht wollen (normalerweise), sehnen wir uns nach Liebe, erachten sie als gut und wertvoll. Die Nähe, die mit der Liebe einhergeht, brauchen wir für unser Wohnbefinden, fürchten uns aber gleichzeitig davor, weil der Mensch, der uns so nahe kommt, uns auch viel antun könnte, wenn er das wollte. Er durchdringt die Sicherheitsmauern, die wir um uns gebaut haben, um uns zu schützen, er durchdringt alles, wenn wir es nur zulassen. Es aber zuzulassen erfordert Vertrauen und es birgt immer ein Mass an Unsicherheit. Dieses ist umso grösser, je schlechter die Erfahrungen der Vergangenheit sind, da wir dann viel Leid durch diese Nähe ertragen mussten, so dass wir dieses Leid vermeiden wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fangen also an, Strategien zu entwickeln, wie wir die Nähe in Distanz umwandeln können, wie wir vermeiden können, dass uns jemand so nahe kommt, dass er uns wieder weh tun kann. Wir entwickeln Ängste, die uns Mauern für unsere eigene Sicherheit bauen lassen, so dass wir uns wieder sicherer fühlen, geschützt fühlen. Und langsam nimmt die Nähe ab, die Sicherheit zu. So lange, bis wir alleine da stehen und uns wieder nach Nähe sehnen... und dann fängt das Spiel von vorne an...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3298470455367728021?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3298470455367728021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3298470455367728021' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3298470455367728021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3298470455367728021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/05/nahe-und-distanz.html' title='Nähe und Distanz'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-4610827100672993877</id><published>2010-05-18T23:07:00.000+02:00</published><updated>2010-05-18T23:08:27.066+02:00</updated><title type='text'>Aphorismus des Tages</title><content type='html'>"Wenn man sich getroffen fühlt, schmerzt schon die dünnste Nadel, während sonst der dickste Speer nichts anhaben könnte."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-4610827100672993877?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/4610827100672993877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=4610827100672993877' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4610827100672993877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/4610827100672993877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/05/aphorismus-des-tages.html' title='Aphorismus des Tages'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-9050025478170179333</id><published>2010-05-17T14:48:00.000+02:00</published><updated>2010-05-17T14:58:18.018+02:00</updated><title type='text'>Abschied auf leisen Sohlen</title><content type='html'>Beziehungen und Freundschaften sterben leise - nämlich dann, wenn die Gespräche verstummen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Menschen sich finden, zusammen kommen, etwas zwischen ihnen entsteht, denkt man, dass man etwas für die Ewigkeit gefunden hat. Man tauscht sich aus, spricht, kehrt das Innerste nach Aussen, es entsteht eine Vertrautheit, eine Nähe. Die Zeit vermag dieses Gefühl auszubauen, indem sie gemeinsame Erlebnisse einbaut, welche zu Erinnerungen werden und so das Wir-Gefühl stärken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommt es, dass irgendwann eine Wende kommt? Nähe schwindet, Gespräche verstummen, Distanz Einzug hält? Wer beginnt das Schweigen und wieso? Könnte man nicht einfach weiter reden und alles wäre wieder gut? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der Nähe leben beide beteiligten Menschen in einem Beziehungsgefüge ihr eigenes Leben, erleben ihre eigenen Dinge und werden von denen geformt, geprägt und verändern sich so. Diese Veränderung kann man teilen, man kann sich aber auch dazu entschliessen, sie als seine eigene Sache anzusehen und sie für sich zu erleben. Der andere bleibt dabei aussen vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je prägender nun der verändernde Faktor ist, je tiefer er in ein Leben eingreift, desto mehr von diesem Leben ist plötzlich versperrt für den anderen. Das schafft unweigerlich Distanz. Gespräche verstummen, weil das Lebensprägende nicht mehr einfliesst und so wird es still und stiller. Und mit der Stille nimmt langsam das Gefühl eines Abschieds Überhand. Klar kann man festhalten, klar kann man weiter sprechen, übers Wetter, die neusten Trends, was in der Welt passiert. Das alles sind aber bezogen auf zwei Menschen  belanglose Dinge, sie schaffen keine Nähe, sie füllen bloss Leere. Leere, die trotz allem deutlich fühlbar bleibt. Und irgendwann erträgt man die Leere nicht mehr, will sich ihr nicht mehr aussetzen. Vor allem, weil man merkt, dass es keine Brücken gibt, so lange man aus dem Lebensinhalt verbannt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt den Spruch, dass wenn einer geht, der andere schon längst gegangen ist. Dies ist bezogen auf einen Seitensprung in einer Beziehung so, aber auch in Freundschaften. Wenn einer die Beziehung verlässt, tut er das oft, weil der andere schon lange nicht mehr anwesend war. Das kann verschiedene Gründe haben, doch wenn dieser nicht frühzeitig selber merkt, dass er in die Beziehung zurück sollte, wird er den Weggang des anderen schwer aufhalten können. Die Chance besteht, aber nicht jeder Bruch ist zu kitten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nachhinein ist es schwer, zu sehen, wer wirklich den ersten Schritt tat. Vor allem ist das Leben nicht immer linear und vor allem nie kausal. Es führt nicht einfach eines zum anderen, sondern viele kleinen Dinge passieren, ausgelöst von etwas, das wiederum andere Ursachen hatte. Nicht alle Ursachen liegen in einem Leben, nicht alle sind klar nachzuvollziehen. Das Leben hat seine eigenen Gesetze und Mechanismen, uns bleibt nur, uns bewusst zu sein, was wir tun und denen Sorge zu tragen, die wir in unserer Nähe haben wollen. Und: die ziehen zu lassen, die sich Distanz verschaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer weiss, was die Zukunft bringt. Vielleicht führen Wege, die sich mal trennten, wieder zusammen, auf die eine oder andere Weise. Sicher ist, dass alles seinen Sinn und seine Zeit hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-9050025478170179333?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/9050025478170179333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=9050025478170179333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9050025478170179333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/9050025478170179333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/05/abschied-auf-leisen-sohlen.html' title='Abschied auf leisen Sohlen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3869138932257739711</id><published>2010-05-05T14:25:00.000+02:00</published><updated>2010-05-05T16:02:10.945+02:00</updated><title type='text'>Ich bin nett</title><content type='html'>Es war einmal ein kleines Mädchen, das war hübsch und lieb und nett und alle hatten es lieb. Wenn es auftauchte, war es der Mittelpunkt aller, wurde als Sonnenschein und Prinzessin bezeichnet, behandelt und gefeiert. Das kleine Mädchen lernte, dass es durch seinen Liebreiz der Liebling aller ist und es liebte in seiner unbedarften Art alle Menschen, weil die auch zu ihm so lieb waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kleine Mädchen hatte schnell gelernt, dass es, wenn es liebenswürdig und nett ist, alles kriegt, was es will. Wenn es geliebt werden will, wenn es etwas haben will: einfach lieb und nett sein - man kriegt es. Liebenswürdig zu sein erschien so der Preis für alles, das man haben will, man konnte damit erreichen, dass man geliebt wird. Und was anderes sollte man sich wünschen, als dass einen die anderen mögen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Haltung dringt tief und wird zum Muster. Man liebt die Welt und wird geliebt. Doch irgendwann funktioniert das nicht mehr. So sehr man liebt, man kriegt nicht mehr alles, man stösst an, man wird zurück gewiesen, man wird verletzt. Man merkt, dass das, was als kleines Mädchen so gut funktioniert hat, plötzlich nicht mehr geht und man immer mehr Wunden davon trägt durch die eigene liebenswürdige Art. Man lernt, dass die eigene Liebe zu den Menschen oft blind ist und ausblendet, dass nicht alle andern Menschen auch lieb sind, sie einem nicht nur Gutes wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem aber hat man nie gelernt, das zu kriegen, was man will, indem man drum bittet. Man musste nie um etwas bitten, man kriegte einfach, weil man liebeswürdig war. Und je länger je mehr bleibt man mit seinen Wünschen und Träumen und Bedürfnissen auf der Strecke. Weil man nie gelernt hat, darum zu bitten, für sie einzustehen, sie einzufordern. Und diese mangelnde Übung macht es fortan nicht einfach. Es müssen nicht mal die bösen anderen sein, die einem die Bedürfnisse nicht zugestehen, diese werden von uns einfach nicht dringlich genug formuliert, weil wir es nicht gewohnt sind, es nicht geübt haben, es uns nicht zugestehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Zeitpunkt, an dem man merkt, dass man was ändern muss. Die Liebenswürdigkeit, die zur Liebessucht verkam, kann man nicht einfach ausschalten, denn sie ist eine wahre Sucht mit all ihren Mechanismen und Funktionen. Man hat in der Forschung herausgefunden, dass Liebe und Sucht viele ähnliche Rezeptoren bedienen, insofern ist die Liebessucht eine doppelte Sucht, eine, welcher kaum beizukommen ist. Nur will man nicht ständig wieder auf die Nase fallen und fängt an, sich schützen zu wollen. Man sucht nach Auswegen, welche man in der Flucht oder in Stacheln erkennt. Die Stacheln kann man wahlweise nach aussen oder nach innen richten. So oder so wird jemand verletzt. Oder aber man verliebt sich in ein Biest, so dass man wieder verletzt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein Muster, das erkannt und durchbrochen werden will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist die Lösung? Die Lösung steckt in der Therapie durch Gleiches. Gleich und gleich gesellt sich gerne und so wie man in der Homöopathie Krankheiten mit Erregern therapiert, so kann man diese Liebessucht mit gleichem therapieren: mit Liebe. Nämlich mit der Liebe zu sich selber. Man selber kann sich die Grenzen aufzeigen, welche man sonst vergebens sucht oder erst erfährt, wenn man schon verletzt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe dich selbst! Einmal mehr das Heilmittel. Und sicherlich kein schlechtes. Aber nicht immer einfach zu erreichen, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, an uns rumzumäkeln, mit uns selber ins Gericht zu gehen und uns zu verurteilen. Und trotzdem: Liebe dich selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich erst mal selber liebt, erkennt man, was man sich wünscht und setzt sich dafür ein, wie man es auch tun würde für jemanden anders, den man liebt. Man möchte, dass es dem, den man liebt, gut geht und tut das, was es dazu braucht. Im eigenen Fall heisst das, dass man dahin gehen muss, seine Wünsche anzubringen, für seine Bedürfnisse einzustehen und sie andern gegenüber zu formulieren. Man gesteht sich das Recht zu, diese Wünsche zu haben und erachtet sich als wertvoll genug, sie erfüllt zu kriegen. Man ist liebenswürdig zu sich selber, indem man sich selber gefällt und dafür sorgt, dass man eben erhält, was man sich wünscht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heisst nicht, dass man nun zum egoistischen Narzissen werden muss, der seine Wünsche auf Gedeih und Verderben durchsetzen will, der andern gegenüber nicht mehr liebenswürdig und nett ist, sondern es geht darum, für sich selber einzustehen und nicht darauf zu hoffen, dass die anderen einen durchs Leben tragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3869138932257739711?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3869138932257739711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3869138932257739711' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3869138932257739711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3869138932257739711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/05/ich-bin-nett.html' title='Ich bin nett'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-629061869093466722</id><published>2010-04-30T19:57:00.000+02:00</published><updated>2010-04-30T20:03:33.751+02:00</updated><title type='text'>Wie viel ist genug?</title><content type='html'>Man hört immer wieder, dass das richtige Mass wichtig ist. Doch wie lässt sich dieses bestimmen? Was ist richtig, was ist falsch? Was zu viel, was zu wenig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich Aufmerksamkeit brauche, wie viel ist zu viel Wunsch nach Aufmerksamkeit? Was ist zu wenig Aufmerksamkeit, so dass der gefühlte Mangel rechtens ist und nicht aus einem übersteigerten Bedürfnis kommt? Kann man überhaupt von zu wenig oder zu viel sprechen oder impliziert das schon eine unangebrachte Wertung? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer setzt das Mass? Und wie geht man mit Ungleichgewichten um? Wenn weniger kommt, als man braucht? Mehr gegeben wird, als man erträgt? Mehr gefordert wird, als man geben kann? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist Aufmerksamkeit, die auf Wunsch gegeben wird, gleich viel wert wie die, welche von Herzen kommt? Kann solche, die auf Wunsch kommt, nicht auch von Herzen kommen, da man sie ja dem anderen zu liebe gibt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was passiert, wenn immer weniger kommt, als man braucht? Verkümmert man dann? Stirbt man innerlich leise ab? Wie eine Blume ohne Wasser? Müsste man lernen, genügsamer zu werden? Oder um die Aufmerksamkeit kämpfen? Bedeutet der Kampf nicht, dass man dem andern nachrennt? Verliert man nicht ein Stück Gesicht dabei? Müsste Aufmerksamkeit nicht kommen, wenn man jemandem wichtig ist? Ist Aufmerksamkeit nicht ein Barometer der Wichtigkeit, des Stellenwertes, den man bei einem anderen Menschen hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen über Fragen, einfach so dahingeworfen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-629061869093466722?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/629061869093466722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=629061869093466722' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/629061869093466722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/629061869093466722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/wie-viel-ist-genug.html' title='Wie viel ist genug?'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3469399413066739109</id><published>2010-04-29T19:08:00.001+02:00</published><updated>2010-04-29T19:10:20.178+02:00</updated><title type='text'>Wunsch nach Glück</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9m9ZM-ErrI/AAAAAAAAANo/2_yrh3LsuL4/s1600/DSC_0102.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9m9ZM-ErrI/AAAAAAAAANo/2_yrh3LsuL4/s320/DSC_0102.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465607863466766002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3469399413066739109?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3469399413066739109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3469399413066739109' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3469399413066739109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3469399413066739109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/gluck.html' title='Wunsch nach Glück'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9m9ZM-ErrI/AAAAAAAAANo/2_yrh3LsuL4/s72-c/DSC_0102.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-161444157945253638</id><published>2010-04-29T19:04:00.000+02:00</published><updated>2010-04-29T19:08:25.724+02:00</updated><title type='text'>Veränderungen</title><content type='html'>Wenn das Leben Neues bringt, stehen Veränderungen an, welche oft auch mit Abschied verbunden sind. Man muss von Altem Abschied nehmen, das Neue hat seinen Preis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistens hat man sich aktiv für etwas Neues entschieden, sah darin positive Aspekte, die zu diesem Entscheid führten. Und doch merkt man oft, dass das Loslassen des Alten nicht immer leicht fällt. Man sieht, was daran schön war, man erinnert sich an schöne Momente, an Situationen, die einen mit dem Alten verbanden. Und je mehr man sich auf diese Gedanken einlässt, desto mehr nimmt die Trauer über das nahende Ende überhand. Die Sicht auf das Positive schwindet, weil man sich des Preises, den man dafür zahlt, immer bewusster wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch: Manche Entscheide müssen wohl gefällt werden, das Verhaftetsein muss irgendwann ein Ende nehmen, weil das, was lockt, eben doch das ist, wofür man sich entschied - aus guten Gründen, wie man hofft. Und oft wünscht man sich, man könnte sich zweiteilen, um nicht diese Zerrissenheit spüren zu müssen. Oder man wünscht sich zumindest einen Blick in die Zukunft, um zu sehen, ob das Neue den Preis wert ist, den man zahlen muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-161444157945253638?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/161444157945253638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=161444157945253638' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/161444157945253638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/161444157945253638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/veranderungen.html' title='Veränderungen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6652030252336268751</id><published>2010-04-27T14:32:00.000+02:00</published><updated>2010-04-27T14:41:37.654+02:00</updated><title type='text'>Alles im Fluss</title><content type='html'>Wenn man sich zu sehr auf gewisse Dinge versteift, sein Denken nur noch darum kreisen lässt, schafft man sich sein eigenes Gefängnis. Man ist gefangen in Gedanken, die sich immer mehr verselbständigen, die nur noch um eines drehen und einen nicht mehr loslassen. Den Gang der Dinge wird man dadurch nicht positiv beeinflussen, im Gegenteil, die Gefahr ist gross, dass man immer mehr zum Schluss kommt, dass alles steht, nichts mehr geht. Diese negative Sichtweise entspricht aber nicht der Realität, sondern spiegelt unser Empfinden wieder, welches gelenkt wird durch unsere Versteifung auf den einen Gegenstand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lässt man die Dinge los, schafft es, ihnen gegenüber gelassen zu bleiben und das Leben seinen Lauf nehmen, wird man feststellen, dass alles im Fluss ist. Und irgendwie erscheint es, dass diese Gelassenheit oft von Erfolg gekrönt ist, indem sich alles zum Guten wendet, wenn man nur daran glaubt und in positiver Ruhe abwartet. Innere Ruhe ist das Zauberwort, welches unser Leben in einen wohlgesinnten Fluss verwandelt. Gelassenheit bringt uns dazu, in Vertrauen auf einen guten Gang des Lebens zu vertrauen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind die zwei Spiralen des Lebens: die negative, sich selber in ihrer Negativität erfüllende und die positive, welche durch Gelassenheit ins Licht führt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6652030252336268751?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6652030252336268751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6652030252336268751' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6652030252336268751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6652030252336268751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/alles-im-fluss.html' title='Alles im Fluss'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2307432559344789198</id><published>2010-04-24T20:23:00.001+02:00</published><updated>2010-04-24T20:27:02.614+02:00</updated><title type='text'>Blütenzauber</title><content type='html'>Farbenpracht des Frühlings:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M35H-azpI/AAAAAAAAAMw/wHKsb-HPNAE/s1600/IMG_2081.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M35H-azpI/AAAAAAAAAMw/wHKsb-HPNAE/s320/IMG_2081.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463772227463466642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M3uuB1C3I/AAAAAAAAAMo/rR11U_M6v7o/s1600/IMG_2060.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M3uuB1C3I/AAAAAAAAAMo/rR11U_M6v7o/s320/IMG_2060.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463772048699755378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M3iwbMH9I/AAAAAAAAAMg/XDvNZw93sYM/s1600/IMG_1992.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M3iwbMH9I/AAAAAAAAAMg/XDvNZw93sYM/s320/IMG_1992.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463771843184566226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M3YIZ3UvI/AAAAAAAAAMY/-CJ6naHR13E/s1600/IMG_2062.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M3YIZ3UvI/AAAAAAAAAMY/-CJ6naHR13E/s320/IMG_2062.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463771660642898674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2307432559344789198?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2307432559344789198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2307432559344789198' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2307432559344789198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2307432559344789198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/blutenzauber.html' title='Blütenzauber'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S9M35H-azpI/AAAAAAAAAMw/wHKsb-HPNAE/s72-c/IMG_2081.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1855709274924899322</id><published>2010-04-20T18:46:00.000+02:00</published><updated>2010-04-20T18:47:35.969+02:00</updated><title type='text'>Ein Schmetterling sucht die Sonne</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S83akzXvg7I/AAAAAAAAAMA/BTW3ChQdC_I/s1600/DSC_0141.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S83akzXvg7I/AAAAAAAAAMA/BTW3ChQdC_I/s320/DSC_0141.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462262248870216626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Sonnenschein als Schmetterlinglandeplatz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1855709274924899322?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1855709274924899322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1855709274924899322' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1855709274924899322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1855709274924899322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/ein-schmetterling-sucht-die-sonne.html' title='Ein Schmetterling sucht die Sonne'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S83akzXvg7I/AAAAAAAAAMA/BTW3ChQdC_I/s72-c/DSC_0141.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7299383405199722394</id><published>2010-04-17T13:08:00.001+02:00</published><updated>2010-04-17T13:16:05.169+02:00</updated><title type='text'>Halt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S8mXWt7P_qI/AAAAAAAAALo/Q38nnRkVxIA/s1600/IMG_1547.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S8mXWt7P_qI/AAAAAAAAALo/Q38nnRkVxIA/s320/IMG_1547.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461062439704460962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halt ist wichtig, Halt gibt (innere Stärke). Ab und an denkt man, man hätte jeglichen Halt im Leben verloren, man fühlt sich aufgeschmissen, haltlos, ziellos, allein. Dann wünscht man sich etwas, woran man sich halten, wonach man sich richten könnte. Man wünscht sich, nicht alleine zu sein im Leben, auf seinem Weg durch selbiges. Und man wünscht sich eine Stimme, die einem sagt, was richtig und was falsch ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft braucht es auch Durchhaltewillen im Leben. Muss an etwas dran bleiben , auch wenn alles grad steil und unwegsam erscheint. Dann heisst es, nicht die Haftung verlieren. Sei es Bodenhaftung, welche einem hilft, nicht einfach ziel- und haltlos umherzuschwirren, sei es die Haftung in sich selber, um sich nicht zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und irgendwann merkt man, dass das Leben immer weiter geht und man gut dran tut, mit ihm zu gehen. Langsam, stetig. voran preschen bringt nichts, die nächste Bremse kommt bestimmt. Stehen bleiben bringt auch nichts, irgendwann findet man sonst den Anschluss nicht mehr. Einfach Schritt für Schritt, Zug um Zug, beständig. Das ist wohl der sicherste und einzige Weg, Ziele zu erreichen. Indem man im Vertrauen auf sich und auf das Leben seinen Weg geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7299383405199722394?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7299383405199722394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7299383405199722394' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7299383405199722394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7299383405199722394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/halt.html' title='Halt'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S8mXWt7P_qI/AAAAAAAAALo/Q38nnRkVxIA/s72-c/IMG_1547.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7849199908692591749</id><published>2010-04-15T17:38:00.000+02:00</published><updated>2010-04-15T17:41:40.397+02:00</updated><title type='text'>Sonnenschein</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S8czb0Bck5I/AAAAAAAAALM/u0g1P4CgLhw/s1600/IMG_1645.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S8czb0Bck5I/AAAAAAAAALM/u0g1P4CgLhw/s320/IMG_1645.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460389626124211090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wofür es sich zu leben lohnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7849199908692591749?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7849199908692591749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7849199908692591749' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7849199908692591749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7849199908692591749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/sonnenschein.html' title='Sonnenschein'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S8czb0Bck5I/AAAAAAAAALM/u0g1P4CgLhw/s72-c/IMG_1645.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-6519764430585491646</id><published>2010-04-13T09:37:00.000+02:00</published><updated>2010-04-13T09:47:43.768+02:00</updated><title type='text'>Weg der Mitte</title><content type='html'>Oft streben wir nach Extremen. Die heutige Zeit ist geprägt vom Wettkampf, alles muss besser, höher, schneller werden, weniger als das Maximum erscheint als Versagen schon, als nicht mehr erstrebenswert. Diese Haltung durchdringt sämtliche Bereiche unseres Lebens. Beruflich werden Höchstleistungen erwartet, im Privatleben greift es auch schon um sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aristoteles plädierte für das Mittelmass. Wahre Glückseligkeit sah er im Mittelweg zwischen zwei Extremen. Ich denke, er hat das gut erkannt, denn Extreme bringen immer einen hohen Preis mit sich, sie blenden ganz viel links und rechts aus, um eben als Extrem stehen zu bleiben. Grautöne werden eliminiert, Farben gibt es nicht mehr, schwarz oder weiss, gut oder schlecht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das ist nicht das Leben und im ständigen Streben nach den Extremen werden wir das Leben verpassen. Wir werden gefangen sein in der Suche nach den Extremen, die wir aber doch nie erreichen - zumindest nie dauerhaft und vor allem nicht in allen Bereichen. Dieses Nichterreichen wird uns als Versagen gewertet und wir streben noch mehr, dieses Versagen zu überwinden. Eine Spirale von Unzufriedenheit, die immer grösser wird, immer tiefer geht, wird die Folge sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Streben nach Perfektion ist eigentlich ein Ausdruck der Verweigerung. Indem ich Perfektion anstrebe, verweigere ich mich dem Leben, verweigere ich mich dem, was das Leben ausmacht. Suche ich nach der perfekten Beziehung, werde ich sie nie finden, denn immer wird sich ein Mangel zeigen, immer wird etwas fehlen. Wenn nur das gut genug ist, was perfekt ist, wird nie etwas genug sein, denn niemand ist perfekt, nicht ich, nicht die anderen. Was wäre zudem perfekt? Ja auch nur ein von Menschen individuell zugeschnittener Massstab, der oft sogar noch momentanen Befindlichkeiten unterliegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollten wir es mit Aristoteles halten und das Mittelmass suchen? Uns zufrieden geben mit dem, was erreichbar ist, uns zufrieden geben mit dem, was uns gut tut, ohne in allen Belangen Höchstleistungen suchen zu müssen, an denen wir nur scheitern werden?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-6519764430585491646?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/6519764430585491646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=6519764430585491646' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6519764430585491646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/6519764430585491646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/weg-der-mitte.html' title='Weg der Mitte'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3314208264914124653</id><published>2010-04-12T14:56:00.000+02:00</published><updated>2010-04-12T15:04:32.525+02:00</updated><title type='text'>Scherben kitten</title><content type='html'>Wenn etwas zerbricht, denkt man oft, man müsste es wieder flicken. Man möchte nicht zur Wegwerfgesellschaft gehören, sondern eben kitten, was zu kitten ist. Vor allem, wenn das, was bricht, einem lieb ist, einem teuer ist, versucht man es mit allen Mitteln, zu bewahren. Ist das immer sinnvoll? Ist es vor allem immer möglich? Wohl kaum. Vor allem dann, wenn das zu Kittende menschliche Beziehungen sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn eine Scherbe aus etwas rausbricht, kann man sie wieder befestigen mit Leim. Von aussen sieht das Ganze wieder intakt aus, doch diese Stelle wird immer schwächer sein als andere. Brechen aber ganz viele Scherben ab, entsteht ein wahrer Scherbenhaufen, wird das wieder zusammen geklebte Stück nie mehr wirklich stabil sein, zu viele Schwachstellen existieren. Vor allem gehen bei solchen Bruchwerken oft kleine Partikelchen verloren, die für den wirklichen Halt wichtig wären, nun aber für immer fehlen. Die Gefahr eines erneuten Scherbenhaufens ist mehr als nur präsent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beziehungen bestehen aus zwei Menschen und ganz vielen kleinen und grossen, verästelten und komplizierten Verbindungen zwischen ihnen. Diese zwei Menschen bringen alle ihre Eigenarten mit sich, kaum je passen zwei Menschen vollkommen, es ist immer Anpassung. Die Frage, die sich stellt ist: wie weit will und kann ich mich anpassen, wo fängt die Selbstaufgabe an? Was ist die Beziehung wert, aufzugeben, wo ist der Preis zu hoch? Und: wie viel kann ich vom anderen ertragen, was übersteigt mein Mass an Toleranz? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beziehungen haben dann Bestand, wenn zwei Menschen sich entscheiden (können), diese Beziehung leben zu wollen und gemeinsam den Weg gehen zu wollen. Wenn das nur einer tut, der andere nicht will, hat die Beziehung keine Chance. Wenn nur einer will, der andere einfach mal mitmacht, hat sie genau so wenig Chancen. Selbst wenn beide wollen, ist der Weg mit Steinen und Schwierigkeiten gepflastert - doch dann kann man ihn gehen. Gemeinsam. Indem man sich gegenseitig stützt, einander hilft, sich miteinander freut. Kommt aber einer mal vom Weg ab, fehlt die Stütze, wo man sich darauf verlassen hat und deswegen fällt, geht Stück für Stück Vertrauen verloren in den Weg, in den Partner, in die Beziehung. Scherben springen von der Vase. Und irgendwann lassen die sich nicht mehr wieder ankleben. Dann kann man die Vase noch so gerne bewahren wollen, sie wird nicht mehr dicht sein, wenn man sie mit Wasser füllt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3314208264914124653?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3314208264914124653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3314208264914124653' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3314208264914124653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3314208264914124653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/scherben-kitten.html' title='Scherben kitten'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-3115386721479861091</id><published>2010-04-12T14:51:00.001+02:00</published><updated>2010-04-12T14:56:51.695+02:00</updated><title type='text'>The proof of the pudding</title><content type='html'>"The proof of the pudding is in the eating"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe diesen Spruch. Dass er durchaus seine wahren Aspekte hat, ist dabei zweitrangig, er klingt einfach witzig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was er sagen will? Man sollte nicht über etwas urteilen,bevor man nicht seine Erfahrungen selber gemacht hat. Bevor ich in den Pudding reinbeisse, weiss ich nicht, ob es wirklich Pudding ist. Ich gehe davon aus, denke, wie er auf der Zunge zergeht, nicht gekaut werden muss, sämig, kühl, schleimig, was auch immer ist. Aber ob das stimmt, weiss ich erst, wenn ich ihn probiere. Erst dann erfahre ich wirklich, ob er weich und sämig oder aber klumpig, weil zu wenig gerührt, hart, weil zu stark gefroren oder gar aus Gips, ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber all das ist eigentlich irrelevant, der Grund für diesen Beitrag ist schlicht und einfach, dass ich über den Spruch - wieder einmal - lachen musste :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-3115386721479861091?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/3115386721479861091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=3115386721479861091' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3115386721479861091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/3115386721479861091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/proof-of-pudding.html' title='The proof of the pudding'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8597545068447266444</id><published>2010-04-09T17:28:00.001+02:00</published><updated>2010-04-09T17:28:19.008+02:00</updated><title type='text'>Gefühle</title><content type='html'>Was sind Gefühle&lt;br /&gt;in einer kalten Welt,&lt;br /&gt;in der man bloss&lt;br /&gt;den Schein noch sucht.&lt;br /&gt;Sich zu offenbaren,&lt;br /&gt;als Schwäche gilt,&lt;br /&gt;sich zu öffnen,&lt;br /&gt;zum Angriff ruft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sind Gefühle&lt;br /&gt;in einer harten Welt,&lt;br /&gt;in der man stark sein&lt;br /&gt;und bestehen muss,&lt;br /&gt;um nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;Wo als Schwäche gilt,&lt;br /&gt;wenn man offen&lt;br /&gt;fühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sind Gefühle&lt;br /&gt;in einer schnellen Welt,&lt;br /&gt;die antreibt nur&lt;br /&gt;zu Höchstleistung.&lt;br /&gt;Wo Romantik als Geplänkel scheint,&lt;br /&gt;Geld nur herrscht&lt;br /&gt;und Macht&lt;br /&gt;gesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sind Gefühle &lt;br /&gt;in einer toten Welt,&lt;br /&gt;wo jedes Fühlen&lt;br /&gt;abgewürgt&lt;br /&gt;und der der fühlt&lt;br /&gt;in Ketten darbt,&lt;br /&gt;als Idealist beschimpft&lt;br /&gt;und ruhig gestellt,&lt;br /&gt;auf dass er schweige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sind Gefühle &lt;br /&gt;in dieser heut'gen Welt&lt;br /&gt;wenn Fühlen uns so schwer gemacht.&lt;br /&gt;Traut man sich,&lt;br /&gt;zu fühlen noch&lt;br /&gt;oder gibt man auf und lässt sich treiben&lt;br /&gt;im Strom der Ratio,&lt;br /&gt;die das Herz lässt aussen vor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8597545068447266444?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8597545068447266444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8597545068447266444' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8597545068447266444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8597545068447266444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/gefuhle.html' title='Gefühle'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1950844035022160248</id><published>2010-04-08T11:14:00.000+02:00</published><updated>2010-04-08T11:22:09.817+02:00</updated><title type='text'>Wenn Flügel brechen...</title><content type='html'>...und man trotzdem fliegen soll&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/l83StW0wXJg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/l83StW0wXJg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oft fällt man, wird enttäuscht und muss doch wieder aufstehen und weiter gehen. Man fühlt sich wie ein Vogel, dessen Flügel gebrochen ist, der flattert, um vom Boden wegzukommen. Und irgendwie muss es gelingen, denn am Boden sind die Gefahren gross, ebenso die Trauer. Der Flug ist erst hölzig, wackelig, der Vogel droht ab und an wieder abzustürzen, aber irgendwann gewinnt er Sicherheit, der Flügel heilt und der Vogel fliegt - hin zu neuen Zielen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1950844035022160248?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1950844035022160248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1950844035022160248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1950844035022160248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1950844035022160248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/wenn-flugel-brechen.html' title='Wenn Flügel brechen...'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7415478137225561689</id><published>2010-04-08T09:00:00.001+02:00</published><updated>2010-04-08T10:56:24.355+02:00</updated><title type='text'>So muss es sein</title><content type='html'>Der Mensch neigt dazu, sein Weltbild als das richtige anzusehen. Wird Toleranz zwar gross geschrieben und jeder spricht sich diesen Wert zu, so zeigt sich doch in kleinen Dingen - die dann Auswirkungen bis in die grossen haben -, dass es damit nicht weit her ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kann man sagen, dass es logisch ist, dass die eigene Meinung als richtig gesehen wird, da man sie ansonsten nicht vertreten würde oder könnte, also gute Gründe und Argumente dafür hat. Nur: wer sagt, dass diese wirklich stimmen? Kann ich davon ausgehen, die Wahrheit gefunden zu haben, wenn die andern meiner Wahrheit widersprechen? Wann ist Wahrheit als solche gesetzt und wann nur eine Meinung? Wann ist Meinung wahr oder richtig und nicht nur eine Momentaufnahme oder subjektive Betrachtungsweise?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wandel der Zeit und damit der Wandel der Gesellschaft inklusive der sie ausmachenden Individuen zeigt, dass kaum etwas als gesetzt ansehen kann. Das Zusammenleben von Menschen hat sich in den letzten 100 bis 200 Jahren komplett verändert, was vor 200 Jahren noch gang und gäbe war, gilt heute als veraltet, nicht mehr zeitgemäss. Man nennt das Weiterentwicklung und Fortschritt. Ist der in technischer Hinsicht unbestritten, ist er ab und an in geistiger fragwürdig. Wieso gibt es heute keine Universalgenies wie Goethe oder Kant mehr? Sind die Menschen heute glücklicher mit ihrer gross geschriebenen Selbstverwirklichung und dem Hang zu "alles ist möglich"? Sind die Menschen heute ausgefüllter mit den freien Entscheidungen, die sie treffen dürfen oder sind die gar nicht so frei, wie man meinen darf? Sind wir heute durch das Möglichkeitsdenken nicht neuen und fast noch stärkeren Zwängen unterworfen, indem wir gezwungen werden, ein Modell zu wählen, einfach weil es möglich ist? Sind Beziehungen heute glücklicher, weil man sie aus Liebe (die noch dazu für jeden etwas anderes ist und sich selber auch wieder wandelt mit der Zeit) eingehen kann und bei mangelnder wieder auflösen darf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch wird zum autarken Wesen, jeder soll alles können und dürfen. Jeder ist gleich, jeder hat die gleichen Möglichkeiten. Das klingt gut, klingt gerecht, der Grundgedanke ist es sicherlich auch. Nur was der Mensch draus macht, ist eine andere Geschichte - wie wohl bei allen Grundgedanken. Der Mensch schafft es, die eigentlich guten Modelle durch seine Menschlichkeit ins Negative zu verkehren. So haben sich Kommunismus, Nationalismus und auch Kapitalismus zu Negativa verkehrt. Die Gerechtigkeit hinter der Gleichheit wird es ihnen gleich tun, denn man wird irgendwann merken müssen, dass der Mensch als einzelner gleicher unter anderen einzelnen gleichen, unter denen er frei nach Gefühl und momentaner Laune wählen und abwählen darf nicht auf Dauer glücklich wird, sondern seinen Momentanlaunen ausgeliefert von einem Unglück ins nächste rennt, dabei die Konstanz im Leben vermissen lässt und am Schluss haltlos herumirren wird, sich wünschend, es gäbe etwas, das ist, wie es ist, weil es ist, wie es ist, weswegen er es nicht einfach umstossen könnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7415478137225561689?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7415478137225561689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7415478137225561689' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7415478137225561689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7415478137225561689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/so-muss-es-sein.html' title='So muss es sein'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5084835464702678979</id><published>2010-04-07T22:37:00.000+02:00</published><updated>2010-04-07T22:38:09.724+02:00</updated><title type='text'>Manchmal...</title><content type='html'>...muss es raus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;manchmal....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... kann man Gefühle nicht unterdrücken, Gedanken nicht zurück halten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und: &lt;br /&gt;manchmal tut es einfach gut, zu sagen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="445" height="364"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c4QLyytswrA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" 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type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7031651628117877566' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7031651628117877566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7031651628117877566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/mitten-aus-dem-leben_07.html' title='Mitten aus dem Leben'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' 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dem anderen gefallen zu wollen und sich dazu zu verbiegen, anzupassen, aufzugeben. Man sucht Liebe und merkt nicht, dass der Preis zu hoch und was man kriegt, keine Liebe ist. Denn: Liebe lässt einen leben, wie man ist. Liebe nimmt einen an, wie man ist und will einen nicht verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn jemand Bedingungen stellt, um uns lieben zu können, dann liebt er nicht, dann will er seine Ansprüche durchsetzen unter dem Deckmantel von Liebe und Gefühl. Liebe wird als Preis für die Veränderung angeboten, verschwiegen wird, dass es nie wahre Liebe ist, die nur unter Bedingungen zugeteilt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzensbild&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe lebt&lt;br /&gt;für sich allein,&lt;br /&gt;ohne Grund&lt;br /&gt;und ohne Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe lebt&lt;br /&gt;im Hier und Jetzt,&lt;br /&gt;ohne zu suchen,&lt;br /&gt;ohne zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe lebt&lt;br /&gt;ohne zu fragen,&lt;br /&gt;ohne Bedingung&lt;br /&gt;oder Zwang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe lebt&lt;br /&gt;fürs Herz nur fühlbar,&lt;br /&gt;ohne Bild &lt;br /&gt;und ohne Klang.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7907717003585292131?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7907717003585292131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7907717003585292131' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7907717003585292131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7907717003585292131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/liebe-kennt-keine-bedingungen.html' title='Liebe kennt keine Bedingungen'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2215346953443354892</id><published>2010-04-05T19:59:00.001+02:00</published><updated>2010-04-05T19:59:53.214+02:00</updated><title type='text'>Was bleibt</title><content type='html'>Wenn die Träume verflogen&lt;br /&gt;bleibt nur noch der Schatten dessen, &lt;br /&gt;was hätte sein können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Illusionen zerplatzen,&lt;br /&gt;bleibt nur noch die Trauer,&lt;br /&gt;die Realität verpasst zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Zukunft stirbt,&lt;br /&gt;bleibt nur noch die Gegenwart,&lt;br /&gt;die leer geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Seele weint,&lt;br /&gt;bleibt nur noch die Hoffnung,&lt;br /&gt;irgendwann wieder Trost zu finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2215346953443354892?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2215346953443354892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2215346953443354892' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2215346953443354892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2215346953443354892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/was-bleibt.html' title='Was bleibt'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-8282007162565204958</id><published>2010-04-01T17:50:00.001+02:00</published><updated>2010-04-01T17:54:33.023+02:00</updated><title type='text'>Mama</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S7TBoMcX3bI/AAAAAAAAAKo/mrrWzkor94c/s1600/IMG_0627.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S7TBoMcX3bI/AAAAAAAAAKo/mrrWzkor94c/s320/IMG_0627.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455197944931671474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bau auf dich,&lt;br /&gt;seit es mich gibt.&lt;br /&gt;Ich kenne dich,&lt;br /&gt;von Anfang an.&lt;br /&gt;Kein ständig Sonnenschein,&lt;br /&gt;nein, Wolken zogen&lt;br /&gt;Blitze schlugen&lt;br /&gt;ein mit Gewalt.&lt;br /&gt;Gelacht, geweint,&lt;br /&gt;gekämpft;&lt;br /&gt;miteinander - gegeneinander.&lt;br /&gt;Geflucht, geschimpft,&lt;br /&gt;nicht verstanden -&lt;br /&gt;wieder versöhnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bau auf dich&lt;br /&gt;seit ich denken kann.&lt;br /&gt;Ich kenne dich&lt;br /&gt;und du kennst mich.&lt;br /&gt;Wenn Probleme drücken,&lt;br /&gt;Einsamkeit erschlägt,&lt;br /&gt;die Hoffnung fehlt:&lt;br /&gt;du bist da.&lt;br /&gt;Bei Ausweglosigkeit,&lt;br /&gt;Verzweiflung gar,&lt;br /&gt;gibst du mir Halt;&lt;br /&gt;dafür dank ich dir&lt;br /&gt;von Herzen.&lt;br /&gt;Ich liebe dich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-8282007162565204958?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/8282007162565204958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=8282007162565204958' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8282007162565204958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/8282007162565204958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/04/mama.html' title='Mama'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uoy3I7geKOo/S7TBoMcX3bI/AAAAAAAAAKo/mrrWzkor94c/s72-c/IMG_0627.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-2515217910868213265</id><published>2010-03-25T11:11:00.001+01:00</published><updated>2010-03-25T11:23:38.084+01:00</updated><title type='text'>Grenzen der Religionsfreiheit</title><content type='html'>Eine Institution, in deren Reihen seit Jahrzehnten Kinder missbraucht und ausgebeutet werden, die Völkermordleugner deckt, die Werte vertritt, welche fern jeglichen Zeitbewusstseins sind und Maximen propagiert, welche gesundheitsgefährdend sind (bspw. keine Kondome in einer Zeit von Aids) hat in einer westlich aufgeklärten Welt keine Daseinsberechtigung - es sei denn, diese Institution ist die katholische Kirche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unrechtmässigkeiten passieren mit schöner Regelmässigkeit, die Leidtragenden sind die Wehrlosen der Gesellschaft, allen voran Kinder, welche den durch das System unterdrückten Trieben der katholischen Gilde Spannungsabbau verschaffen sollen. Die Kirche schaut zu, die Oberen decken die Unteren. Kommt was ans Tageslicht, werden nichtssagende Reden gehalten, alles wird schön geredet, wenn es hart auf hart kommt Zerknirschung geheuchelt - und alles geht weiter wie zuvor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überall wird für Gerechtigkeit und Fairness gekämpft, Institutionen müssen ethischen Standards genügen, um überlebensfähig zu sein, gegen Menschenrechte verstossende Institutionen werden angeprangert - bis es sich dabei um eine religiöse Einrichtung in der Grössenordnung der katholischen Kirche handelt. Da wird die Handhabe den Institutionsinternen überlassen, die Welt schaut zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ein noch viel grösserer Skandal. Man schaut zu und schweigt. Wie oft hat die Geschichte gezeigt, dass das ein noch grösseres Verbechen darstellt als das ursprüngliche Verbrechen? Nur durch das schweigende Zuschauen wird die Fortführung von solchen Machenschaften überhaupt ermöglicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf die Kirche unter dem Deckmantel religöser Freiheit alles machen? Ist sie frei von irgendwelcher folgenreicher Kritik? Müsste man nicht mal dahin gehen, das System als nicht mehr zeitgemäss zu erachten und es zu reformieren? Und vor allem: Wäre es nicht schon lange angezeigt, Überwachung von aussen herbei zu ziehen, wenn man sieht, dass die interne versagt oder gar nicht reüssieren will?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Welt, die die Machenschaften einer katholischen Kirche gutheisst, ist eine korrupte Welt. Sie sollte sich hüten, unter dem Deckmantel von Liberalismus Religionsfreiheit zu propagieren und Ethik scheint in dieser Welt zur leeren Floskel verkommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-2515217910868213265?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/2515217910868213265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=2515217910868213265' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2515217910868213265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/2515217910868213265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/03/grenzen-der-religionsfreiheit.html' title='Grenzen der Religionsfreiheit'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-5047283782277783664</id><published>2010-03-24T08:29:00.000+01:00</published><updated>2010-03-24T09:49:38.845+01:00</updated><title type='text'>Lug und Betrug</title><content type='html'>Wo fängt Betrug an? Bei einem Kuss? Bei mehr? Oder schon bei der Absicht eines Kusses? Muss, um zu betrügen, etwas getan werden oder reicht der Gedanke, etwas tun zu wollen? Sind Gedanken frei oder hat auch die Freiheit Grenzen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrug - in meinen Augen - findet da statt, wo ich etwas tue, von dem ich weiss, es verletzt meinen Partner und ich tue es deswegen heimlich. Sobald ich etwas tue, zu dem ich nicht offen stehen kann, weiss ich eigentlich selber, dass das, was ich tue, falsch ist. Denn würde ich es als richtig empfinden, könnte ich dazu stehen, es wären keine Heimlichkeiten nötig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kann der gewiefte Mensch einwenden, das sei so nicht richtig, denn man könnte ja nur nichts sagen, weil man die Reaktion des andern fürchte oder aber den schützen wolle. Man sage nichts, weil eigentlich alles nichts bedeute, der andere das aber nicht glauben würde. Damit begeht man aber einen zweiten Übergriff. Nicht nur verwehrt man dem andern die Möglichkeit, sich zu allem zu stellen und damit umzugehen, man unterstellt ihm auch noch eine mangelnde Fähigkeit, das zu tun. Man stellt sich über den anderen, indem man für diesen entscheidet, was er erträgt, was nicht, womit er umgehen kann, womit nicht. Man entmündigt ihn und beraubt ihn damit seiner eigenen Urteilsfähigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo Heimlichkeiten Einzug halten, sind Lügen nah. Wo ist die Grenze? Ist etwas, das man nicht sagt, schon eine Lüge? Oder nur ein Verschweigen? Ist es erst dann eine Lüge, wenn man es nicht gesagt hat, weil man weiss, es käme schlecht an? Wird es erst zur Lüge, wenn man statt der ganzen Wahrheit nur die halbe erzählt hat, nur einen Teil vom Ganzen thematisiert hat, Teile ausliess. Oder erst dann, wenn man die Wahrheit abändert? Ist eine Lüge zum Selbstschutz vertretbar? Ist eine Lüge zum Schutz des andern nicht viel schlimmer als alles andere, weil der dabei doppelt herabgesetzt wird? Er wird einerseits der Wahrheit nicht würdig und zweitens als nicht fähig, damit umzugehen angesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Mann sagte mal: Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als jede Lüge. Wie wahr...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-5047283782277783664?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/5047283782277783664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=5047283782277783664' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5047283782277783664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/5047283782277783664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/03/lug-und-betrug.html' title='Lug und Betrug'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-7110265085978901481</id><published>2010-03-18T10:54:00.000+01:00</published><updated>2010-03-18T11:04:44.346+01:00</updated><title type='text'>Schuld</title><content type='html'>Wer ist schuld, wenn in meinem Leben etwas schief läuft? Bin ich es selber, weil ich es hätte besser wissen können? Habe ich es nicht besser gewusst, weil mir die Erfahrung fehlte? Habe ich es nicht besser wissen können, weil mir der Horizont fehlte? Habe ich es gewusst, aber nicht aus meiner Haut können, weil ich in meinen Mustern gefangen war? Schützt Nichtwissen vor Schuld? Muss, um schuldig zu werden, Wissen vorhanden da sein? Was ist es sonst? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilft der Schuldbegriff überhaupt? Wobei? Schubladen zu öffnen, Dinge reinzupacken und abzulegen? Und dann? Was ist gelöst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft tragen wir Schuldgefühle in uns, weil wir im Nachhinein finden, wir hätten in der Vergangenheit anders handeln sollen, anders handeln müssen. Wir denken, wir hätten das, was uns unter Umständen widerfahren ist, verdient, weil wir handelten, wie wir es taten. Wir sprechen uns damit das Leid ab, das uns widerfuhr, indem wir uns selber dafür verantwortlich machen und das Leid somit als gerechte Strafe sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würden wir mit anderen auch so hart ins Gericht gehen? Und wenn ja: wäre das fair? Kann man einen Menschen bestrafen für etwas, das ihm widerfuhr, wenn auch vielleicht aus eigenem Fehlverhalten heraus, das aber niemals willentlich negativ gedacht war? Ist diese perfektionistische und harte Haltung nicht unmenschlich und entbehrt jeglichen Mitgefühls? Kämen wir uns nicht schäbig vor, andere Menschen in ihrem Leid noch einmal zu strafen, indem wir ihnen das Recht auf ihr Leiden absprächen, ihnen sagten, sie hätten das verdient, was ihnen widerfuhr und hätten es nun still zu dulden? Wohl schon. Ein solches Verhalten machte aus der Welt eine noch kältere Welt. Eine Welt geprägt von Verurteilungen, von Abwertungen, von Selbstherrlichkeit. Es wäre eine Welt ohne Empathie, ohne Mitgefühl, ohne Liebe schlussendlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso aber sind wir mit uns selber so viel härter als wir das je mit einem anderen Menschen wären? Wieso gestehen wir uns keine Fehler zu, verurteilen uns für jede noch so kleine Fehlhandlung? Mitgefühl fängt bei sich selber an. Indem wir uns selber unsere Schwächen zugestehen, lernen wir, mit uns selber ins Reine zu kommen. Lernen wir, uns anzunehmen, wie wir sind und werden dadurch automatisch auch gegenüber unseren Mitmenschen nachgiebiger. Haben uns vorher noch die Konventionen und Regeln des Zusammenlebens angehalten, Solidarität zu leben, Mitgefühl zu zeigen, kommt es nun von innen heraus. Eine Wechselwirkung von aussen und innen hin zu einer besseren Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war das Wort zum Donnerstag - es kam so über mich; ich steh dazu und verurteile es überhaupt nicht :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-7110265085978901481?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/7110265085978901481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=7110265085978901481' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7110265085978901481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/7110265085978901481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/03/schuld.html' title='Schuld'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-1917153690343153217</id><published>2010-03-17T12:44:00.001+01:00</published><updated>2010-03-17T12:44:20.583+01:00</updated><title type='text'>Keine Zeit</title><content type='html'>Du eilst durch dein Leben,&lt;br /&gt;welches du verplanst,&lt;br /&gt;anfüllst mit leeren Inhalten,&lt;br /&gt;um nicht die Leere zu fühlen,&lt;br /&gt;um nicht dich zu fühlen.&lt;br /&gt;Du weist alles von dir,&lt;br /&gt;das dich zu dir brächte,&lt;br /&gt;sagst, dein Leben sei schon voll,&lt;br /&gt;angefüllt mit gefühlloser Leere.&lt;br /&gt;Die Angst scheint zu gross,&lt;br /&gt;denn Gefühle könnten schmerzen,&lt;br /&gt;sie zu fliehen erscheint als Lösung,&lt;br /&gt;doch innerlich wächst das Nichts,&lt;br /&gt;das dich immer mehr einnimmt, &lt;br /&gt;doch auszubrechen traust du dich nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-1917153690343153217?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/1917153690343153217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=1917153690343153217' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1917153690343153217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/1917153690343153217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/03/keine-zeit.html' title='Keine Zeit'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3966176124396207080.post-895732384298580449</id><published>2010-03-17T11:14:00.000+01:00</published><updated>2010-03-17T11:15:04.043+01:00</updated><title type='text'>Eifersucht</title><content type='html'>Eifersucht, die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Ab und an erübrigt sich das Suchen, man findet einfach so oder wird fast drauf gestossen. Es gibt viele Theorien, worauf Eifersucht basiert, genannt werden Liebe und Verlustangst, eigener Minderwertigkeitskomplex und Selbstunsicherheit und/oder das Verhalten des anderen; was bleibt ist immer das schlechte Gefühl bei dem, der darunter leidet. Er ist gefangen in seinen Gedanken, die nur um das eine drehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedanken fliessen&lt;br /&gt;ständig&lt;br /&gt;spiralförmig&lt;br /&gt;ohne Unterhalt&lt;br /&gt;von einem &lt;br /&gt;zum andern&lt;br /&gt;wie ein springender Brunnen&lt;br /&gt;sprudelnd&lt;br /&gt;schäumend&lt;br /&gt;in sich versinkend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er fühlt sich verletzt, fühlt sich in Gefahr, ist unsicher. Er fragt sich, ob das Gefühl Fundament hat. Ob das Fundament tragend werden könnte und die Eifersucht insofern erledigen, als das eintrifft, was sie gesucht oder ungesucht eifrig gefunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eifersucht nagt, plagt, geht tief. Sie wirft durcheinander, verstört. Sie lähmt, macht schwach, lässt hilflos fühlen. Sie ist Reaktion auf Verhalten und insofern provoziert. Vielleicht nicht bewusst, nicht gewollt provoziert, doch dadurch nicht minder schmerzhaft, da auch unbedachtes Handeln schmerzen, mangelndes Feingefühl verletzen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und irgendwann übermannt dich die Leidenschaft mit ganzem Eifer, und du packst den Eifer, um nach Auswegen zu suchen aus dem Leiden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3966176124396207080-895732384298580449?l=cosima73.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://cosima73.blogspot.com/feeds/895732384298580449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3966176124396207080&amp;postID=895732384298580449' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/895732384298580449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3966176124396207080/posts/default/895732384298580449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://cosima73.blogspot.com/2010/03/eifersucht.html' title='Eifersucht'/><author><name>Cosima</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02102244231599469821</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-AOL1ZAq14gM/TqajowDLR4I/AAAAAAAAASU/ClIFkPpA8gI/s220/Foto%2Bam%2B17.09.11%2Bum%2B14.47%2B%25235.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
